ArrayMit zwei Bronzemedaillen kehrte Bodo Schacher von FRC von 1882 von den Deutschen Meisterschaften der U 17 aus Köln heim. Der Frankfurter Ruderer ging zunächst im Vierer mit Steuermann in einer Renngemeinschaft mit dem RC Havel Brandenburg und dem RC Plaue an den Start, um sich über die Vor- und Hoffnungsläufe für das abschließende Finalrennen zu qualifizieren. Trotz anhaltender Regenfälle erkämpfte sich der Vierer im Vorlauf den Sieg und zog damit direkt in den Endlauf ein.
Im Zweier, den Bodo Schacher mit Tobias Oppermann vom RC Havel Brandenburg bestreitet, reichte es im Vorlauf zunächst nur zu Rang vier. Somit mussten beide tags darauf den Weg über den Hoffnungslauf antreten. Hier konnte man sich mit Platz zwei die Teilnahme am Finale sichern. Das gelang den beiden Junioren mit der zweitschnellsten Zeit, obwohl sie nach 300 Metern mit defektem Steuer unterwegs waren und das Boot nur noch durch Druckveränderungen am Blatt auf Kurs halten konnten.
Bei den Finals auf dem Fühlinger See von Köln lieferten sich die leistungsstärksten Junioren Deutschlands spannende Kämpfe um die Medaillen. Zunächst waren die Vierer mit Steuermann an der Reihe. Gleich nach dem Start orientierte sich die Renngemeinschaft am führendem Boot und ging das Tempo mit. An der Spitze dominierte das Boot vom Ruderverband Schleswig-Holstein, das sich überlegen in 4:56,20 min vor dem Regatta-Verband Ems-Jade-Weser (5:00,50) den Sieg sicherte. Mit lediglich fünf Zehntelsekunden Rückstand zum Zweiten kam Olaf Schacher mit seiner Crew als Dritter ins Ziel und freute sich riesig über die Bronzemedaille.
Bereits knapp drei Stunden später musste Schacher mit seinem Partner Oppermann zum Finale im Zweier ohne Steuermann antreten. Auch hier reichte es zur großen Überraschung aller Beteiligten zum 3. Platz. Während der RC Nürtingen in 5:09,75 min den Sieg einfuhr, landeten Schacher/Oppermann nur eine Zehntelsekunde hinter dem zweitplatzierten Duo vom Bremer RV (5:13,74).
Damit holte B-Junior Bodo Schacher, nach einer längeren Durststrecke des Vereins, gleich zwei Podiumsplätze bei Deutschen Jugendmeisterschaften für den FRC von 1882. Nach dem Saisonhöhepunkt geht ein Großteil der FRC-Ruderer nun bereits in die verdiente Sommerpause.

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