ArraySpaziergänger haben in den vergangenen Wochen die Frankfurter Ruderer beim Training für die 23. Auflage des Ruder-Marathon beobachten können. Ob das zum Erfolg im Feld der mehr als 40 teilnehmenden Mannschaften führt, wird sich am 20. September zeigen. Dann nehmen die Ruder-Vierer ab 14 Uhr im Abstand von zwei Minuten den Rundkurs über acht bzw. 15 Kilometer in Angriff.
Den Ruderern kann man dabei von der Oderpromenade direkt ins Boot schauen. Die Strecke beginnt am Oderspeicher, führt bis zum Ende der Promenade und nach einer Wende aus der vollen Bewegung wieder stromauf in Richtung Eisenbahnbrücke (Frauen und Mix) und Kuhstall (Männer). Nach einer weiteren Wende werden die Boote nach etwa einer Stunde wieder am Oderspeicher erwartet. Mit Regattasprecher Rolf Döhl wird ein Mann vom Fach durch den Wettkampf führen. Gegen 14.45 Uhr legen die Ruderer eine kurze Pause ein und machen 125 Rettungsschwimmern Platz - die Wasserwacht feiert am Holzmarkt zeitgleich ihr 125. Jubiläum.
Wie in den Vorjahren rechnen die Veranstalter vom Frankfurter Ruder-Club von 1882 mit viel Publikum am Rande. Das Reglement ist zwar durch eine Altersbonusregelung etwas kompliziert, jedoch wird in diesem Jahr erstmals ein Regattaprogramm veröffentlicht, so dass die Zuschauer die Vereine und Ruderer besser identifizieren können. Die jüngsten Besucher können bei einer Ergo-Regatta mitmachen. Neu ist das Regatta-Restaurant auf der Römertreppe, am Promenaden-Café werden Liegestühle aufgestellt.

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