(MOZ) Es ist nicht zu erwarten, dass beim Thema Energiepolitik eine einfache, alle zufriedenstellende Lösung gefunden wird. Die Fragen einer sicheren Energieversorgung, die Kostenentwicklung durch Rohstoffverknappung und Atomausstieg, der Klimaschutz und die Betroffenheit durch neue Tagebaue oder noch mehr Windräder stehen in einem zu komplizierten Verhältnis, als dass sich die Interessen aller mit einer einfachen Formel ausgleichen lassen.
Das würde auch nicht gelingen, wenn man noch ein Dutzend Gesprächsforen zur Energiestrategie 2030 organisieren würde. Trotzdem wirkt es unwürdig, wenn die federführenden Ausschüsse im Landtag eine Massenanhörung veranstalten, die den Eindruck erweckt, als wolle man das schwer zu händelnde Thema schnell abarbeiten.
Augen zu und durch kann nicht das Motto sein. Wenn man um mehr Akzeptanz bemüht ist, muss auch eine neue Form des Zuhörens entwickelt werden. Die derzeitige Praxis mit sieben Minuten für Betroffene und Lobbyisten ist dem Thema nicht angemessen. Ulrich Thiessen
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Neueste Kommentare
21.05.2012 15:40:11 kein hundehalter
@Heinzi-mehr nachdenken herr hauptschüler
21.05.2012 15:33:53 BBurger
@Kotková
21.05.2012 15:28:04 der Holgo
Oder eine Schuhsteuer...
21.05.2012 15:25:18 Marco Habeck
@ Pro SMC-Ausbau
21.05.2012 15:16:22 ?
@kai