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Erkner: Verein übernimmt ehemalige Touristen-Information an der Ecke Friedrich-/Beuststraße

Chemie-Freunde eröffnen Kabinett

Kuck mal da: Heidi Lietz und Fritz Kretschmer vom Verein der Chemie-Freunde vor dem neuen Domizil in der ehemaligen Touristen-Information in Erkner.
Kuck mal da: Heidi Lietz und Fritz Kretschmer vom Verein der Chemie-Freunde vor dem neuen Domizil in der ehemaligen Touristen-Information in Erkner. © Foto: MOZ/eggers
Joachim Eggers / 22.02.2012, 20:26 Uhr
Erkner (MOZ) Neues Leben in der ehemaligen Heimstatt der Tourismus-Information an der Ecke Beust-/Friedrichstraße: Die Chemie-Freunde Erkner haben dort das Kunststoff- und Chemie-Kabinett Erkner, werbeträchtig mit Kuck abgekürzt, eröffnet.

Seit Oktober stand die Gewerbeeinheit im Erdgeschoss leer - die Stadt hatte entschieden, die Tourismus-Information ohne eigenes Büro zu betreiben und in den Rathaus-Empfang zu integrieren. Seit Monaten haben die Chemie-Freunde hinter den Kulissen gewirbelt und einem ihrer wichtigsten Sponsoren, der städtischen Wohnungsgesellschaft, verhandelt, um dort einziehen zu können, wie Fritz Kretschmer von den Chemie-Freunden gestern verriet. Die Wohnungsgesellschaft und andere Sponsoren hätten es durch zügige Maler- und andere Arbeiten ermöglicht, dass der neue Standort, zumindest äußerlich, vorigen Freitag schon fertig war, als zum Baekeland-Tag viele Chemie-Interessenten nach Erkner kamen.

Innen ist das Büro allerdings noch nicht sehr voll. Vor allem im Eingangsbereich sind die Vitrinen mit Exponaten bestückt, die die reichhaltige Chemie-Geschichte Erkners illustrieren. Allerdings soll dieses Thema mittel- und langfristig weniger im Vordergrund stehen, sagt Kretschmer, denn es wird bereits in der Dauerausstellung in der Scheune des Heimatmuseums abgehandelt. Vor allem soll das neue Büro eine Ergänzung zum Vereins-Raum im Dynea-Werk an der Berliner Straße bieten, der nicht öffentlich zugänglich ist - aus Sicherheits-Gründen. Dennoch hat der Verein noch einiges in petto, unter anderem Serie von mehr als 40 Plakaten, außerdem die Baekeland-Medaille, die gegen eine Spende abgegeben wird. Außerdem hofft Kretschmer auf Exponate vom Kunststoff-Verband Brandenburg-Berlin. Der gehört zu den 15 sogenannten korporativen Vereinsmitgliedern, also solche, die selbst Vereine, Verbände oder Institutionen sind. 64 Mitglieder hat der Verein insgesamt, sagt Mitarbeiterin Heidi Lietz.

Die neue Anlaufstelle ist vorerst nur mittwochs von 13 bis 15 Uhr besetzt. Das hat mit den sehr begrenzten personellen Ressourcen des Vereins zu tun. Kretschmer schwebt aber eine deutliche Ausweitung der Öffnungszeiten vor, zum Beispiel auch an Sonntagen - auf ehrenamtlicher Basis.

Interessenten werden gebeten, sich unter Tel.: 03363 72204 zu melden oder per Mail an chemieverein.erkner@gmx.de

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