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26.04.2012 08:30 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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Reise zu den Silbertürmen

Schwedt (mal) So wie Pittiplatsch im Kinderbuch "Die Reise zu den Silbertürmen", begaben sich die Kinder der Fröbel-Kita gestern auch auf eine abenteuerliche Erkundungstour. Sie wurden von der Schwedter PCK-Raffinerie eingeladen, um einmal hinter die Kulissen eines Industriewerks zu schauen. Gleichzeitig wollte man dem jungen Nachwuchs Appetit auf Naturwissenschaften machen.

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Entdecken das Labor: Die Kinder der Fröbel-Kita und Erzieherin Isolde Kuhlmann staunen über die riesigen Apparaturen an der Modellanlage.

© MOZ/Oliver Voigt

Seitdem die Kinder die Geschichte vom kleinen Kobold gehört hatten, der sich auf den Weg in eine Fabrik macht, um Dünger für die sterbenden Tomaten zu holen, wollten sie unbedingt auch einmal in so eine Fabrik. Besonders der kleine Marc hatte sich auf die Fahrt gefreut. Der Sechsjährige sei sich schon jetzt ganz sicher, dass er einmal ein Forscher werden will. "Marc hat uns im Kindergarten schon einige Experimente vorgeführt", erzählt Erzieherin Isolde Kuhlmann. "Die habe ich mit meinen Eltern zu Hause geübt", meint der aufgeweckte Nachwuchsforscher.

Bevor die Entdeckungstour losging, erklärte Ausbildungsleiter Werner Lehmann den Kindern zunächst, wie das Erdöl überhaupt in die Raffinerie gelangt. "Seit dem die Dinosaurier gelebt haben, gibt es Erdöl im Boden", erklärt er und die Kinder hören gespannt zu. "Um es aus dem Boden zu kriegen, bohrt ein Bohrer ganz tief in die Erde, danach wird es in die hohen Silbertürme gepumpt", beschreibt er weiter. Anhand von Zeichnungen können die Kleinen alles gut mitverfolgen.

Nach der trockenen Theorie ging es für die Kinder dann endlich auch in die Labore. Mit großen Augen staunten sie dort über die vielen Gerätschaften. Jede Menge Reagenzgläser, bauchige Flaschen, Schläuche und Messapparaturen gab es zu sehen. Sogar detailgetreue Modellanlagen, die in Kleinformat zeigen, was im riesigen Werk passiert, füllten manchen Raum. In den Werkstätten zeigten Azubis den Jungen und Mädchen außerdem wie zum Beispiel Metall geklebt wird oder ein Elektromotor funktioniert. Die Schutzbrille, die beim Schweißen getragen werden muss, probierten die Kinder neugierig auch gleich auf.

Bereits vor einigen Wochen machten die PCK-Azubis die Kita-Fröbel zum Labor und zeigten den Kindern spannende Experimente. Der Besuch in der Raffinerie sei nun ein weiterer Schritt, um beim Nachwuchs Interesse für die Arbeit im PCK zu wecken. "Man kann damit nie früh genug anfangen", ist sich Werner Lehmann sicher. Doch nicht nur die Jungen, auch die Mädchen will man begeistern. Bereits 25 Prozent der Mitarbeiter im Werk sind Frauen.

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