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Schüler des Neuzeller Rahn-Gymnasiums haben "Audioguide" für Beeskow entworfen / Informationen können online abgerufen werden

Jugendliche Hörstücke als Wegweiser zu Attraktionen

Was für die Ohren: Tobias Gehring (re.) zeigt, wie der Audioguide funktioniert.
Was für die Ohren: Tobias Gehring (re.) zeigt, wie der Audioguide funktioniert. © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Jörg Kühl / 07.05.2012, 16:42 Uhr
Beeskow (MOZ) "Whow, beeindruckend, stimmts? Was Du siehst, sind die böhmischen Malereien in der Sakristei." So frisch tönt es, wenn man eine der 18 neuen Audiodateien im Internet anklickt. Besucher der Kreisstadt können jetzt spannend redigierte Informationen zu 18 Beeskower Sehenswürdigkeiten online auf ein Speichermedium herunterladen oder mit modernen Handys, bzw. Smartphones vor Ort abhören.

Schüler des Neuzeller Rahn-Gymnasiums haben diese Errungenschaft jetzt in Beeskow vorgestellt. Im Ältesten Haus konnten interessierte Bürger schon einmal in den "Audioguide" hineinhorchen. Die Informationen sind mit passender Musik und Geräuschen unterlegt. So kann man beim Hören der Datei "Stimmen aus dem Fischerkietz" das Plätschern der Spree vernehmen sowie einen Chor, der ein Fischerlied singt.

Entstanden ist der Audioguide im Rahmen einer Projektarbeit, an der Schüler des Gymnasiums im Stift Neuzelle ein halbes Jahr lang mitgewirkt haben. Sie wurden unterstützt von Geschichtslehrer Sven Budach und von Kunstlehrerin Dorothee Schmidt-Breitung, die ihre Kontakte als Restauratorin der Marienkirche für das Projekt genutzt hat. Das Projekt wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit 1000 Euro gefördert.

Zu hören sind nicht nur Erläuterungen zu den bekannten Attraktionen, wie Marienkirche, Burg und Ältestes Haus, sondern auch zu weniger geläufigen Destinationen, wie Mönchsherberge, ehemalige Synagoge und Alter Bahnhof.

Die Dateien können auch bei der Märkischen Tourismuszentrale abgerufen werden, wie deren Geschäftsführerin Judith Schulz mitteilt. Wenn die entsprechende Technik bereitsteht, könnten die Audiodateien auch vor dem jeweiligen Denkmal per "QR-Code" zur Verfügung gestellt werden. "Wir integrieren den neuen Audioguide gerne in unsere Aktivitäten verrät Judith Schulz.

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