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11.06.2012 10:44 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

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Symbiose aus Natur und Kunst

Eberswalde (maw) Gut besucht war am Sonnabend die Vernissage der Ausstellung "Naturkunst" mit Arbeiten von Monika Gottschling, Uwe Körner, Petra Löfflad, Karsten Schulz, Ulrike Steinhardt, Angelika Swodenk und Bernd-Ulrich Voss. Und das trotz des traumhaften Wetters.

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Symbiotische Verbindung: Die Künstler Karsten Schulz, Ulrike Steinhardt, Petra Löfflad, Monika Gottschling und Uwe Körner (von links) sind sie eingegangen.

© Matthias Wagner

Nachdem die Holzkünstler sich heuer eine kreative Pause ausbedungen hatten, kam der Mühlenverein überein, dass Monika Gottschling diesmal eine etwas andere Ausstellung organisieren sollte. Das Motto "Naturkunst" war schnell gefunden und eine geeignete Künstlergruppe, die gemeinsam ausstellen wollte, auch. "Etwas wachsen zu lassen, ist die höchste Form der Kunst", hob Monika Gottschling in einer kurzen Einleitung hervor. Am schönsten sei dabei die Arbeit mit den Elementen, ergänzte sie.

Zu sehen sind unter anderem Werke der Raku-Kunst, einer speziellen Technik, bei der der Ton nach dem Brennen erst räuchert und die Hitze gleichsam schnell reduziert. In den sich bildenden Rissen lagert sich Ruß ab, der zu dem charakteristischen Aussehen dieser Arbeiten führt, manchmal an feine Nervenbahnen erinnernd oder an winzige Blutgefäße, manchmal an Flammen oder kleinste Farbspritzer.

Besonders Monika Gottschling und Ulrike Steinhardt haben sich dieser Methode verschrieben und zeigten einige beeindruckende Werke. Kombinationen aus Holz und Keramik sind das Steckenpferd von Bernd Ulrich Voss. Angelika Swodenk verwendet unter anderem Ton und Metall, und Uwe Körner hat es beim Holz belassen, wie auch Karsten Schulz, der viel mit dem beliebten Naturmaterial arbeitet. Interessant auch die Objekte von Petra Löfflad, die zum Beispiel Verbindungen aus Acryl, Baumwolle und Federn zeigt.

Die musikalische Umrahmung übernahm der elfjährige Friedrich Leukhardt aus Eberswalde auf der Gitarre. Es erklang eine gelungene Mischung aus neuer und alter Musik.

Die Ausstellung ist bis 1. Juli an den Wochenenden von 14 bis 18 Uhr zu sehen. Oder nach Anmeldung: 03334 289580.

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