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Football: Tigers-Defense strauchelt

Am Boden: Ihre schlechteste Saisonleistung lieferten die Tigers (am Ball) gegen die Berlin Bears ab.
Am Boden: Ihre schlechteste Saisonleistung lieferten die Tigers (am Ball) gegen die Berlin Bears ab. © Foto: Schöning
Sina Brigzinsky / 03.07.2012, 17:20 Uhr
Heimatsport (MZV) Mit einem Minimalkader von 25 Spielern waren die Ruppin White Tigers vom MSV Neuruppin zu ihrem letzten Hinrundenspiel in der Football-Regionalliga angetreten. Ohne ihren Defense-Koordinator Demetrius Jones aber nutzte auch der beste Angriff nichts.

In der Abwehr verloren die Tigers die Partie mit 34:42. „Es war unsere schlechteste Saisonleistung“, gesteht Spieler Marco Wendt und erklärt, warum es einfach nicht funktionierte: „Fast alle Spieler mussten doppelten agieren. Dieser Ironman-Football liegt uns nicht, auch wenn wir schon in der abgelaufenen Saison wegen eines dünnen Kaders oft in der Situation waren, Spieler doppelt einsetzen zu müssen.“Zwar gaben die beiden jungen Akteure, Enrico Dalchow und Julian Glowalla, in der Defense ihr Bestes, „aber wir konnten die Gegner nur einmal per Interception stoppen. Das war der Knackpunkt. Mit Demetrius, der gesperrt war, fehlte einfach der Dreh- und Angelpunkt.“ Zudem verletzten sich Sebastian Wilke und Martin Gabler. „Sie haben vermutlich aber nur Blessuren davon getragen und werden nicht länger ausfallen.“Die Tigers lassen sich von den zwei Niederlagen nach einem zunächst reibungslosen Saisonstart nicht beeindrucken. „Wir sind noch immer Tabellen-Zweiter. Spielerisch haben wir den Ersten und Dritten schon hinter uns gelassen.“ (16:13 gegen die Rostock Griffins im Hinspiel, 30:10 gegen Frankfurt Red Cocks). „Als Neuling ist das eine starke Leistung.“Nun werden die Tigers erst einmal die Füße hoch legen und die Wunden lecken. „Drei Wochen lang wird nichts gemacht. Danach, so hoffen wir, hat sich unsere Verletztenliste endlich dezimiert“, so Wendt. Bis auf Leistungsträger Sebastian Judis (Bandscheibenvorfall, wird in dieser Saison wohl nicht mehr spielen) hat keiner mit richtig schweren Problemen zu kämpfen. „Außerdem kommt ja auch unser Runningback Gregor Jerke, der in der Hinrunde noch als Soldat in Afghanistan war, zurück. Er kann auf beiden Seiten spielen und wird eine große Unterstützung sein.“

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