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Symbolfigur des Biesenthaler Vereins Wukaninchen hilft, letzten Nagel einzuschlagen

Richtfest an Naturkita-Baustelle

Zielsicher: Auch wenn der Hammer etwas schwer erschien - alle Kinder haben voller Begeisterung mitgeholfen. Als Wukaninchen verkleidet hatte sich Lars Winkelmann (l.). Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Zielsicher: Auch wenn der Hammer etwas schwer erschien - alle Kinder haben voller Begeisterung mitgeholfen. Als Wukaninchen verkleidet hatte sich Lars Winkelmann (l.). Foto: MOZ/Sergej Scheibe © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Brigitte Horn / 06.07.2012, 18:33 Uhr
Biesenthal (MOZ) Richtfest für die erste reformpädagogische Kita wurde am Freitag in Biesenthal gefeiert. Als Gäste gekommen waren unter anderen Biesenthals Vize-Bürgermeister Karl-Heinz Neu und Angela Braun von der Amtsverwaltung Biesenthal Barnim. Neu sagte, dass die Stadt das Vorhaben wohlwollend begleite, erinnerte aber auch an die Entscheidung der Stadt gegen den Fördermittelzuschuss. Dies sei aber der Kita-Landesplanung geschuldet, wonach die vorhandenen Kitas ausreichten. Wenn aber die Einrichtung ein Jahr in Betrieb gewesen sei, können sie mehr Unterstützung durch die Stadt erfahren. Auch Angela Braun gefällt das Konzept der Kita. So gebe es nun in der Stadt eine größere Trägervielfalt.

Es hatten zwar gute Aussichten auf EU-Mittel in Höhe von 150 000 Euro bestanden, doch weder Land noch Kommune sahen sich in der Lage, den Eigenanteil von etwa 50 000 Euro aufzubringen. Somit wird die neue Kita nicht den geplanten Anbau erhalten. Das bedeutet, dass statt der 30 Kinder zunächst 16 Plätze geschaffen werden, so Christina Wendt vom Verein Wukaninchen.

Für die Finanzierung des Vorhabens werden neben den Eigenleistungen insgesamt 180 000 Euro gebraucht, auch weil das ökologische Bauen nicht ganz billig sei, erklärte sie. Doch Abstriche wolle man nicht machen. Von der Bausumme haben der Verein selbst schon 100 000 Euro aufgebracht. Dazu kommen noch zahlreiche Spenden. Gleichzeitig freut sich der Verein über weitere Unterstützung, auch zum Beispiel über Material.

Sorgen im Hinblick auf die Auslastung gebe es zum Glück nicht. Alle 16 Plätze seien bereits vergeben.

Das Gebäude der Kita erhält große und zusätzliche Fenster, damit Sonne und Wärme hinein können und die Kinder die direkte Verbindung zur Natur haben, erläutert die Architektin Frederike Fuchs. Außerdem, so Christina Wendt, soll das Haus barrierefrei sein. In der neuen Kita setzt man neben der Reform- und Naturpädagogik auch auf ein großes Elternengagement und ökologische Vollwertkost.

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