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12.07.2012 22:32 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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Gequälter Hund eingeschläfert

Schwedt/Angermünde (sir) In Schwedt sorgt ein Fall von Tierquälerei für Aufsehen. Ein Boxer-Mischling musste eingeschläfert werden, nachdem er schwere Misshandlungen erlitten hatte.

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Das Tier ist am vergangenen Sonnabend verletzt im Schwedter Stadtgebiet gefunden worden. Das Ordnungsamt hat die Ermittlungen aufgenommen und den Hund zum Tierarzt nach Eberswalde gebracht. Laut Andrea Schelhas von der Stadtverwaltung hat der Arzt den Zustand des Tieres als "nicht therapierbar" eingeschätzt. Der Hund ist eingeschläfert worden.

Derweil ist sich Jan Lüdke, Leiter des Tierheims Angermünde, sicher: Dieses Tier, dessen Kadaver nun tot im Ordnungsamt Schwedt liegt, wurde vor gut vier Monaten unweit des Heims ausgesetzt - angeleint an einen Strommast. Die Mitarbeiter gaben ihm damals den Namen Tyson und vermittelten ihn erfolgreich. Nach Problemen mit dem Vermieter musste Tyson den Besitzer wechseln.Dies wiederholte sich mehrere Male, bis zum Anfang dieser Woche.

Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes rief beim Tierheim an und fragte routinemäßig die Chip-Nummer des eingeschläferten Tieres ab. Es war Tysons Nummer. Der Hund sei mit einem "Stachelhalsband" gefunden worden, so eng, dass es regelrecht "eingewachsen" sei.

Die Mitarbeiter des Heims konfrontierten den Halter mit dem Vorwurf. Der stritt alles ab und ist seither nicht zu erreichen. Lüdke berichtet, der Besitzer hatte schon vorher den Antrag gestellt, Tyson einschläfern zu lassen. Der allerdings wurde abgelehnt, da nach Ansicht des Veterinäramtes kein Grund dazu vorgelegen hatte.

Nun ist das Tier tot und Jan Lüdke bereit, Anzeige zu erstatten. Auch das Ordnungsamt erwägt diesen Schritt - sobald die Zugehörigkeit des Hundes einwandfrei belegt ist.

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