Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Böser Nachbarschaftstreit wegen vermisster Haustiere / Anschuldigungen müssen bewiesen werden, sagt die Behörde

In Neuenhagen verschwinden Katzen

Erfolglose Suche: Gerade Katzen werden immer wieder mal vermisst.. Die Besitzer der Haustiere sind aber auch in der Pflicht, auf sie zu achten. Niemand darf sich eines Tieres bemächtigen oder es in einer Falle fangen.
Erfolglose Suche: Gerade Katzen werden immer wieder mal vermisst.. Die Besitzer der Haustiere sind aber auch in der Pflicht, auf sie zu achten. Niemand darf sich eines Tieres bemächtigen oder es in einer Falle fangen. © Foto: Edgar Nemschok
Irina Voigt / 25.07.2012, 07:45 Uhr
Neuenhagen (MOZ) Die Sorge und die Kümmernisse sind groß, wenn ein geliebtes Haustier verschwindet. Katzen, die ihren Ausgang lieben, sind oft in Gefahr, wenn sie an stark befahrenen Straßen wohnen. Wird eine Katze vermisst, kann das aber auch das Ende des nachbarschaftlichen Friedens sein.

Mit grauenvollen Verdächtigungen wartet ein Neuenhagener Bürger auf. Im Umfeld seiner Familie seien in den zurückliegenden zehn Jahren 16 Katzen verschwunden, behauptet er. Und er wüsste auch ganz genau, wer daran schuld sei. Nämlich eine Familie nebenan, die eine Falle in ihrer Garage aufgestellt habe. Die Anschuldigungen reichen bis zum Töten der in der Falle gefangenen Haustiere.

Der Streit um den bislang ungeklärten Verbleib der Tiere lässt schon lange keine gutnachbarschaftlichen Beziehungen mehr zu. Auch die Polizei wurde bereits eingeschaltet. Die Anzeige gegen den Fallen stellenden Nachbar endete allerdings ergebnislos. Da sich nachweislich nur einmal in all den zurückliegenden Jahren eine einzige Katze in der Falle gefangen hatte, wurde das als Fahrlässigkeit gewertet.

Wer darf eigentlich auf seinem Grundstück eine Falle aufstellen? Und was darf darin gefangen werden? "Es gibt zwar Fallen, um Wildtiere lebend zu fangen, zu kaufen, aber aufstellen darf sie nicht jeder und schon gar nicht überall", erklärt Dietrich Weberling, Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde. Nur Jagdausübungsberechtigte mit einem gültigen Jagdschein dürften Fallen aufstellen. Aber nicht, um Katzen zu fangen.

Das wollte der von seinen Nachbarn verdächtigte Neuenhagener auch nicht. Vielmehr wollte er sich mit seiner Falle gegen die nagenden, zerstörerisch wirkenden Marder wehren, die schon mehrfach das Auto außer Betrieb gesetzt hatten. Darum habe die Falle ja auch in der Garage gestanden. Die nötigen Berechtigungsscheine dafür seien bei einem Bekannten, der ebenfalls dort lebt, alle vorhanden, erfuhr die Märkische Oderzeitung. Und auch, dass man sich, nach- dem eine Katze in die Falle gegangen war, beim Katzenbesitzer entschuldigt habe.

So bleibt das Verschwinden der anderen Katzen über die Jahre unerklärlich. Eine Nachfrage im Tierheim Wesendahl bei Thomas Fritzsch brachte Hintergrundinformationen. "Wir arbeiten eng mit den Ordnungsämtern der Gemeindeverwaltungen und mit der Polizei zusammen", sagt er. Wenn ein Bürger ein Tier findet, müsse er es bei der Polizei oder beim Ordnungsamt anzeigen. Von dort würde dann ein Auftrag an die Tierheime ergehen, sich des Tiers anzunehmen. Dass aus Neuenhagen mehr als gewöhnlich Katzen kämen, könne er nicht feststellen. Allerdings sei immer zu Ferienzeiten oder zu Weihnachten ein größeres Aufkommen an jungen "Fundtieren" zu verzeichnen. Das kommt aber daher, weil die Katzen zu diesen Jahreszeiten Junge bekommen, die dann im Alter von acht Wochen im Tierheim abgegeben würden.

Der Amtstierarzt von Märkisch-Oderland, Ralph Bötticher, findet es "sehr bedenklich", wenn Vermutungen geäußert werden, die darauf hinzielen, dass eine gefangene Katze womöglich getötet wurde. "Wie das Fangen von Haustieren ist das Töten erst recht verboten", sagt er. Im Interesse des Tierschutzes würde man dann von Amts wegen allen Hinweisen sorgfältig nachgehen.

"Dazu braucht es aber wirklich stichhaltige Gründe und Beweise, nicht nur Vermutungen", sagt er. Man würde natürlich tätig werden, wenn Katzen mit "unklaren Verletzungen, die aus Fallen stammten, oder mit Schusswunden" gefunden würden.

Das wird auch von der Unteren Jagdbehörde bestätigt. Wenn es tatsächlich zuträfe, dass ein Jäger auf Haustiere schösse, wäre das ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, heißt es. Aber das müsste sachkräftig bewiesen werden. "Vermutungen oder Verdächtigungen reichen da nicht aus", sagt Dietrich Weberling.

Ganz energisch zurückgewiesen wird von allen Fachleuten die ebenfalls geäußerte Meinung, Jäger könnten tote oder verletzte Katzen zum Spuren legen verwenden. "Das ist ganz und gar abwegig, denn ein Jagdhund würde dann nicht Wild, sondern Katzen verfolgen, was bei der Jagdausübung vollkommen unsinnig wäre", sagt Bötticher.

Der Amtstierarzt weist auf die Pflichten hin, die ein Tierhalter fürs Wohlergehen seines Tieres hat. "Der Katzenbesitzer muss selbstverständlich dafür Sorge tragen, dass sein Haustier auf seinem Grundstück bleibt", sagt er, wohl wissend, dass das bei eigenwilligen Katzen manchmal schlecht zu realisieren ist. Vernünftig wäre daher, die Katze zu kennzeichnen - mit einem Halsband beispielsweise -, so dass sie im Falle des Falles dem Besitzer wieder zurückgegeben werden kann.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
Eher Katzenfreund 29.07.2012 - 12:39:09

Duldungspflicht fremder Katzen

Leider sind in diesen Zeitungsartikel einige Unrichtigkeiten enthalten. So hat ein Katzenbesitzer NICHT dafür zu sorgen, dass seine Katze auf dem eigenen Grundstückbleibt, wie vom Amtstierarzt (!) behauptet. Richtig ist: Auf dem eigenen Grundstück sind bis zu 2 fremde Katzen zu dulden, sofern sie keine nachweislichen Schäden anrichten. Dies wurde in mehreren Gerichtsurteilen bestätigt, z.B. LG Bonn, Urteil v. 06.10.09, Az. 8 S 142/09. Erstaunlich ist auch die Auffassung der Unteren Jagdbehörde, dass der Abschuss von Katzen durch Jäger dem Tierschutzgesetz widerspräche: Laut §40 Brandenburgisches Jagdgesetz (BbgJagdG) sind Jäger dazu berechtigt Katzen, die mehr als 200 Meter vom nächsten Haus entfernt sind, zu töten. Schade, dem Artikel hätte ein gründliche Recherche gut getan. Vor allem die fälschliche Behauptung, Katzenbesitzer müssten dafür sorgen, dass ihre Tiere das Grundstück nicht verlassen, dürfte wohl nicht für Ausgleich, sondern eher für neuen Unfrieden sorgen. Und zwar nicht nur in Neuenhagen, sondern im gesamten "Strausberger" Erscheinungsgebiet.

Tabea Hilgarth 28.07.2012 - 12:20:21

Tierdiebstahl und der Schutz davor

Fr. Arrigoni schreibt sehr richtig, daß es Tierdiebstahl in großem Ausmaß gibt. Auch unsere Bürgerinitiative dokumentiert seit Jahren diesen Sachverhalt. Ich möchte zu diesem Zeitungsbericht und dem Kommentar von Mila noch etwas anfügen. Um Tiere wirkungsvoll vor Diebstahl zu schützen, muß man frühzeitig damit anfangen, Ihren "Streunerradius" auf den eigenen Garten zu beschränken. Das kann man sehr wohl mit Ausdauer u. Kenntnis trainieren, meine Katzen machen das und folgen.Gerne schreibe ich Interessierten meine Vorgehensweise. Zum anderen sind GPS-Halsbänder, die einen Peilsender besitzen wirkungsvoll, da diese programmierbar sind. D.h. wenn die Katze ihren angestammten Radius verlassen sollte, löst es z.B. über ihr Handy einen Alarm aus und man weiß, das Tier ist z.B. aus dem Gartenbereich gegangen.Auch kann man die Route ersehen und ein Tier auffinden, od. den Weg nachverfolgen.Das ist beruhigend zu wissen. Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser,also suchen Sie ihr Tier gleich, wenn es nicht mehr da ist,wo es sein sollte. Sonst haben Täter egal aus welchem Mileu (Tierhasser u. Quäler, Diebe) gute Chancen. Falls Sie das Halsband weggeworfen am WEgesrand wiederfinden, dann bleibt einem zumindest die sofortige u. handfeste Anzeige wegen Diebstahles bei der Polizei, od. die Verfolgung von verdächtigen PKW. Auch dürfen Jäger Katzen schießen, selbst wenn sie nicht "wildern". Bei Hundeabschüssen muß das "wildern" nachgewiesen sein. Die Katze muß sich nur weit genug von ihrem Haus entfernt haben, dann kann es schon krachen. Oder sie landet in aufgestellten Fallen. Übrigens sind "Schlagfallen" verboten. Es gibt Diebstahl aus unterschiedlichen Gründen. Wenn die Tiere ihres Felles wegen gefangen werden, hilft sie teilweise zu rasieren (bitte kein Elekrto-Rasierer, der macht Angst). Wenn Sie ihr Tier vermissen, fragen sie großflächig, ob noch mehr Tiere verschwunden sind aus der Gegend,Ort. Und melden Sie dies bei der Polizei u. erstatten Sie Anzeige wegen Diebstahls.Sonst kann nicht ermittelt werden.Informieren Sie sich im Internet über Haustierdiebstahl. Nennen Sie verdächtige, nächtliche fremde Fahrzeuge,od. Personen die mit Taschenlampen, großen Taschen,Rucksäcken an od. in die Gärten gehen.Die evtl. auch mit Fangwerkzeug, od. Lockstoffen (Schlingen, präparierte Taschentücher,versprühen von Flüssigkeiten etc.) ausgestattet sind. Achten Sie gerade auch im Zuge von Altkleidersammlungen, Drückerbanden die sie versuchen auszuhorchen, evtl. nach Tieren fragen od. Zeitschriften verkaufen wollen etc.(geben Sie keine Infos preis, daß Sie Tiere haben), ob danach Tiere wegkommen und wenn ja, melden sie diesen Zusammenhang. Fragen Sie auch nach, ob eine gewerbliche Genehmigung dafür besteht u. bei der Gemeinde eingeholt wurde. Gerne gebe ich weitere Infos unter: h.tabsi@gmx.de von der Bürgerinitiative "Katzenpolizei"

Arrigoni, Ingrid 28.07.2012 - 08:43:31

Es gibt keinen "Elefantenfriedhof für Katzen"

Tierdiebstahl gibt es wirklich Schon seit vielen Jahren verfolgen und dokumentieren einige von uns Meldungen, aus denen hervorgeht, dass in ganz Deutschland - sowohl in ländlichen Regionen als auch in Städten - Katzen spurlos verschwinden. Oft in einer Nacht und aus einer Straße gleich mehrere. Im Zusammenhang mit Altkleidersammlungen wurde immer wieder festgestellt, dass oft vor oder nach Sammlungen, bei denen der karitative Zweck meist nur vorgetäuscht ist, Tiere (überwiegend Katzen) verschwinden. Zunächst vorwiegend in der Nacht, inzwischen aber auch am Tage. Sexualduftstoffe, die auch bei kastrierten Tieren und sogar bei äußerst scheuen Tieren so wirken, dass sie von den Tätern praktisch ohne Gegenwehr mitgenommen werden. Versuche, Licht in diese Vorgänge zu bringen, liefen in den allermeisten Fällen ins Leere. Leute wie wir, die sich mit dem Thema Tierdiebstahl beschäftigt haben oder beschäftigen, wurden und werden gern als "Spinner" hingestellt. Von mancher Seite wurde es gar als Ammenmärchen hingestellt. Trotzdem wurde nicht nachgelassen, Klärung in diese Sache zu bringen. Mal wurde das Thema totgeschwiegen als unmöglich, mal wurde hinter vorgehaltener Hand bestätigt. Aber immer wurde Tierdiebstahl in nenneswerter Grösse abgewiegelt. Der Deutsche Tierschutzbund hielt dies Thema aber doch immerhin für so wichtig, dass ein besonderes Spendenkonto eingerichtet wurde, welches zwischenzeitlich wieder eingestellt wurde. Wir sind ständig drangeblieben, dieses Thema weiter zu hinterfragen. Dafür wurden immer wieder offizielle Stellen und Behörden angefragt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Tierärztekammer Niedersachsen angeschrieben. Wir haben dort angefragt, ob der Tierärztekammer Haustierdiebstahl bekannt ist. In ihrem Antwortschreiben wird das Thema Haustierdiebstahl als bekannt und existent zugegeben. Wir wollen erreichen, dass der Tatbestand des Tierdiebstahls mehr Beachtung in der Öffentlichkeit findet und ernst genommen wird. Dass die Medien über dieses Thema berichten. Dass Behörden damit aufhören, zu behaupten es gäbe keinen Tierdiebstahl und aus diesem Grunde die Betroffenen belächeln und sich weigern, eine Anzeige aufzunehmen, wie es leider immer wieder geschieht, obwohl sie dazu verpflichtet sind. Diebstahl ist ein fester Bestandteil für den Bedarf an Tiermaterial. Obwohl man das mit der Novellierung des Tierschutzgesetzes im Jahre 1986 zu unterbinden versuchte, um somit nur noch Tiere aus bekannter Herkunft als Versuchstiere zu verwenden, lässt man Tierdieben freie Hand und unterwandert somit die Gesetze. Auszug aus dem gültigen Tierschutzgesetz, §9, Art. 2, Satz 1, 2. Satz:V: "Versuche an Tieren, die aus der Natur entnommen worden sind, dürfen nur durchgeführt werden, soweit Versuche an anderen Tieren für den verfolgten Zweck nicht ausreichen." Da der Tierdiebstahl und Tierversuche direkt miteinander verknüpft sind, setzen wir uns natürlich nicht nur für ein Ende der Leiden der gestohlenen, sondern auch der extra für den Versuch gezüchteten Tiere ein. Das Gleiche gilt natürlich auch für "Wildfänge" d.h. zum Beispiel Affen, die aus ihrem natürlichen Lebensraum gefangen, in Kisten gesperrt und per Flugzeug in viele Länder gebracht werden, wo sie einen schrecklichen Labortod sterben. Kleine Anfrage im Sächsischen Landtag - Thema: Tierdiebstähle in Sachsen (Drucksage 5/2247 v. 05.05.2010) Die Abgeordnete Kathrin Kagelmann (Fraktion Die Linke) greift das Thema "Tierdiebstähle in Sachsen" auf und beruft sich auf den Verein "Deutscher Katzenschutz No Catnapping (DKNC) e.V. (www.dknc-ev.de). Sie fragt u.a., welche Erkenntnisse hat die Staatsregierung über den Verbleib von gestohlenen Tieren in Sachsen. Als Anlage fügt sie eine Tabelle für den Tatzeitraum vom 01.01.2005 bis 31.12.2009 erfassten Tierdiebstähle (1.794 Fälle) bei (erstellt im Staatsministerium des Innern, Freistaat Sachsen, Markus Ulbig). Goslar, Juli 2012 Ingrid Arrigoni BAK Haustierdiebstahl (bak-haustierdiebstahl@tierschutzpartei.de) Tel.: 05321 330457 e-mail: ingrid-stahn@gmx.de

Jürgen Menzel 26.07.2012 - 15:37:07

zum Beileid

Ich möchte nur noch erklären, dass der Einsatz zum töten der Katze von Frankfurt/Oder an die zuständige Dienststelle in Strausberg weitergegeben würde. In Frankfurt laufen ja nur die Notrufe auf und werden dann verteilt. Danke für das Beileid, ich bin bestimmt nicht überempfindlich, da ich früher 7 Jahre bei der Verkehrsunfallbereitschaft gearbeitet habe, aber das Bild mit der hilflosen Katze hat sich im Kopf eingegraben.

Jürgen Menzel 26.07.2012 - 13:30:12

Füchse töten Katze

Auch Füchse fallen über Katzen her. Ich wollte es nicht glauben, als ich am Pfingstsonntsg gegen 04:00 Uhr durch das Schreien meiner Katze vor dem Haus wach wurde. Zwei Füchse hatten mein Tier bereits so schwer verletzt, dass es keine Rettung mehr gab. Das rechte Hinterbein war mehrmals durchgebissen und die Beinarterien zerissen. Den Rest möchte ich dem Leser ersparen. Die Bitte, über Notruf an die Polizei in Frankfurt, das Tier durch einen Schuss zu erlösen wurde abgelehnt, obwohl in der Erlasslage zum Polizeigesetz die Tötung eines schwer verletzten Haustieres auf Verlangen des Eigentümers geregelt ist. Geschrieben von Herrn Bosch, damals Leiter der Abt. 4 im Innenministerum. Ich war selbst 15 Jahre als Einsatztrainer der Brandenburger Polizei tätig und habe zu diesem Thema Seminare abgehalten. Die Leitstelle war anderer Meinung..... Wer jedenfalls in seinem Wohnumfeld viele Füchse hat, müsste auch mit dieser Möglichkeit des plötzlichen Verschwindens seiner Katze rechnen. Jürgen Menzel, Eggersdorf

Mila 25.07.2012 - 12:28:55

Was für ein Schwachsinn

Kein Besitzer einer Freigänger-Katze wird es seinem Tier jemals beibringen können, einen begrenzten Bereich nicht zu verlassen. Das ist einfach schier unmöglich. Ein Halsband als Erkennungsmerkmal kann ebenfalls nur als Vorschlag von jemandem kommen, der keine Freigänger-Katze als Haustier hat. Denn ein Halsband - auch Sicherheitshalsbänder - stellen Strangulierungsgefahr für den Freigänger dar. Es gibt heutzutage andere Möglichkeiten, sein Tier zu kennzeichnen. Nämlich chippen und anschließend registrieren lassen bei Tasso. Sollte ein Tier gefunden werden, kann der Tierarzt den Chip auslesen und den Besitzer ausfindig machen

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG