Montag, 21. Mai 2012

Frankfurt
aufgelockert bewölkt
26°C/29°C

18.09.2009 08:59 Uhr

artikel-ansicht/dg/0/

Wie viel Verkehr ist zumutbar?

Bernau . Große Bedenken haben die Anwohner des Schönfelder Weges bezüglich einer Straße, die zur Erschließung des Gewerbegebietes wieder geöffnet werden könnte. Der Stadtentwicklungsausschuss beschäftigte sich in seiner Sitzung am Mittwochabend mit den Plänen für das Gebiet und beschloss, diese offenzulegen.

  Stark beansprucht: Anwohner am Sch÷nfelder Weg beklagen bereits jetzt starken Schwerlastverkehr auf der Stra▀e. Foto: MOZ/Sergej Scheibe ©

Dieser Planentwurf wird nun den Trägern öffentlicher Belange und auch den Bürgern erneut vorgelegt. Er sieht vor, das Gewerbegebiet Schönfelder Weg mit einer Trasse zu erschließen, die den Schönfelder Weg mit der Albertshofer Chaussee verbindet und die ursprünglich als Erschließung für das Heeresbekleidungsamt fungierte.

Bezüglich der Straße gebe es allerdings ein Konfliktpotenzial, trug Stadtplaner Friedemann Seeger den Ausschussmitgliedern vor. In einer ersten Versammlung der Anwohner habe sich gezeigt, dass diese eine weitere Belastung durch mehr Verkehr befürchteten.

Schon jetzt klagten die Anwohner über den Schwerlastverkehr. Vor allem die Lkw des Recyclingunternehmens GEAB nutzten die Strecke, obwohl es eigentlich andere Absprachen gebe, sagte Seeger weiter. Denn der Schönfelder Weg sei für den Schwerlastverkehr nicht ausgelegt. "Der soll eigentlich über die Albertshofer Chaussee geführt werden", betonte Seeger. Es habe diesbezüglich Gespräche mit dem Unternehmen gegeben. "Die Firma GEAB hat versprochen, dort eine Lösung zu finden, um die Krachmacher aus dem Wohngebiet und dem Bereich der Schule zu bekommen." Auch verstärkte Verkehrskontrollen seien dort nötig.

Die Stadt will das 41 Hektar große Gewerbegebiet am Schönfelder Weg weiter vermarkten. Dabei wurden Vorgaben gemacht, um die anliegenden Wohngebiete Nibelungen und Gieses Plan zu entlasten. So wird ein eingeschränktes Gewerbegebiet entwickelt. Zulässig sind dort nur solche Gewerbe, die mit Wohnbebauung verträglich sind, außerdem werden Abstandsregeln eingehalten. Auch die Höhe der Bauten soll sich der Wohnbebauung anpassen.

Die Stadt will nun prüfen lassen, welche Auswirkungen die Öffnung der geplanten Erschließungs-Trasse auf die Verkehrsströme hätte. Ein Verkehrsplanungsbüro soll die Zahlen schätzen, auch im Hinblick auf die geplante Netzerschließung durch die vom Land favorisierte Umgehungsstraße für Bernau. "Dann werden wir prüfen, ob das noch zumutbar ist", kündigte Friedemann Seeger an. Von der Offenlegung erhofft er sich weitere Anregungen.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Lesezeichen setzen

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

24.08.2011 19:51 Thema

Kandidatin präsentiert sich Bündnisgrünen

Bernau (MOZ) Zu einer öffentlichen Fraktionssitzung und zu einem Bürgerstammtisch ammorgigen Freitag laden die Panketaler Bündnisgrünen ins Rathaus Panketal ein.... mehr

24.08.2011 19:51 Thema

Skulpturen in Rathaus und Bibliothek

Bernau (MOZ) Die Aufstellung der bereits restaurierten Skulpturen „ Die Schwimmerin “ und „ Jaguar “ aus der Bernauer Waldsiedlung in öffentlich zugänglichen... mehr

24.08.2011 19:49 Thema

Neuer Rastplatz-S tandort möglich

Bernau (MOZ) Neuer Rastplatz-Standort möglich Die Chancen wachsen, dass der Standort für einen geplanten Lkw- und Pkw-Parkplatz am Berliner Ring verschoben wird.... mehr

Regionalnavigator

Angermünde Bad Freienwalde Beeskow Bernau Eberswalde Eisenhüttenstadt Erkner Frankfurt (Oder) Fürstenwalde Schwedt/Oder Seelow Strausberg

Ort, PLZ oder Redaktion


Neueste Kommentare

21.05.2012 16:10:45 heinzi

dazu müsste ich erwarten,

21.05.2012 15:40:11 kein hundehalter

@Heinzi-mehr nachdenken herr hauptschüler

21.05.2012 15:33:53 BBurger

@Kotková

21.05.2012 15:28:04 der Holgo

Oder eine Schuhsteuer...

21.05.2012 15:25:18 Marco Habeck

@ Pro SMC-Ausbau



Regional

© 2010 moz.de Märkisches Verlags- und Druckhaus GmbH & Co. KG
...