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Schützenfest lockt viele Besucher an / Coschener holt sich den Gäste-Titel / Zehnjähriger gewinnt beim Nachwuchs

Sieghard Herde ist Steinsdorfer Schützenkönig 2012

Jana Pozar / 07.09.2012, 07:45 Uhr
Steinsdorf (MOZ) Der "Schützenverein Steinsdorf 1960" hat einen neuen Schützenkönig. Am Sonnabend erkämpfte sich Sieghard Herde mit einer klaren 10 den Titel. Gäste-Schützenkönig wurde Jochen Bräuer aus Coschen.

Das Schützenfest zog wieder zahlreiche Gäste an. "Wir sind zufrieden, der Zuspruch ist gut", sagte Vereinsvorsitzender Bodo Schulz. Er betonte, dass es dem Verein wichtig sei, den Gästen den Schießsport nahe zu bringen. "Wir wollen uns nicht selbst feiern", erklärte er. Gemütlich beisammen sein, schießen, sich unterhalten - und den Vorträgen der "Breslacker Dorfmusik" lauschen, wie es viele ältere Besucher machten.

Während vor der Schießanlage geschunkelt wurde, knallte es drinnen. "Ein Jahr habe ich nicht geschossen, aber ich scheine es nicht verlernt zu haben", sagte Torsten Furchner aus Ossendorf augenzwinkernd. Am Ende gewann er das Kleinkalibergewehr-Schießen, erreichte mit der Pistole Platz Drei und musste sich bei der Ermittlung des Gäste-Schützenkönig nur knapp dem Sieger geschlagen geben.

"Wir wollen alle gewinnen", betonte Richard Molder, zehn Jahre alt. "Ich bin gerne hier, aber im Verein bin ich nicht." Obwohl er nur selten schießt, wurde er bester Kinderschütze.

Sieghard Herde vom Gastgeberverein sagte: "Ich trainiere nicht mehr so oft, aus Zeitgründen." Das Ergebnis war dann zunächst auch entsprechend. "Die Augen werden schlechter", gab Sieghard Herde lachend zu. Doch ein einziger Schuss beim Königschießen brachte ihm den Sieg.

Eleonore Richter aus Strausberg hatte zum ersten Mal ein Gewehr in der Hand. "Ich dachte, ich probiere es einfach mal", erzählte sie. Dass sie dabei so gut sei, hätte sie nicht gedacht. Sie belegte beim Gästekönigschießen den dritten Platz. "Beim nächsten Mal sollten wir den Gästen, die so gut schießen können, vielleicht gleich ein Anmeldeformular mitgeben", sagte Bodo Schulz lachend. Bis in die späten Abendstunden wurde in Steinsdorf noch getanzt. Das Schützenfest klang mit einem Frühschoppen am Sonntag aus.

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