Freitag, 18. April 2014



04.11.2012 18:05 Uhr

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Beim Trödelmarkt auf Schnäppchenjagd

Eberswalde (ms) Die Erwartungen von Jenny Wörpel, Koodinatorin des Eltern-Kind-Zentrums, wurden am Sonnabend weit übertroffen. Mit 30 Ständen, so viel wie noch nie, war der Platz im Bonhoeffer-Haus im Brandenburgischen Viertel ausgeschöpft. "Es war gut, dass wir den Schwerpunkt auf Baby- und Kindersachen gesetzt haben. Unsere Zielgruppe haben wir damit erreicht", freute sich Jenny Wörpel über den nicht enden wollenden Besucherstrom, der sich die Angebote des Flohmarktes nicht entgehen lassen wollte.

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3.11.2012 Babysachen Flohmarkt im Bonhoefer HAus im Brandenburgischen Viertel in Eberswalde.  Rechts Anja Pächnatz , sie verkauft Sachen  

3.11.2012 Babysachen Flohmarkt im Bonhoefer HAus im Brandenburgischen Viertel in Eberswalde. Rechts Anja Pächnatz , sie verkauft Sachen

© MOZ/Thomas Burckhardt

Sonja Freyer, Tochter Angelina und Heiko Brucker konnten sich am Stand von Anja Pächnatz über ein gutes Geschäft freuen. Ihr Interesse dort galt ausschließlich der Babykleidung. "Ich habe am 14. Januar Termin, weiß aber noch nicht was es wird", streichelte die werdende Mutti Sonja Freyer ihren Babybauch. Und so landete in der Kiste sicherheitshalber Kleidung für Mädchen und Jungen. Sophia Rilling, ebenfalls aus dem Brandenburgischen Viertel, hatte mit den Schlittschuhen für fünf Euro ein wahres Schnäppchen gemacht. Die 16-jährige Maria Sigarej bot an ihrem Stand alles an, was im Kinderzimmer entbehrlich ist, darunter auch Spielsachen ihrer zweijährigen Schwester Jaqueline. "Ich will mein Taschengeld etwas aufbessern", verriet die Zehntklässlerin.

Sarah Schulze-Windolf hat mit Flohmärkten im Brandenburgischen Viertel schon reichlich Erfahrung. "Ich bin mindestens das fünfte Mal dabei", sagte sie. Neben Kinder- und Spielsachen fanden sich auf ihrem Tisch auch einige Gegenstände, die die Oma beigesteuert hat. Sohn Samuel, drei Monat jung, ließ sich auf Mamas Arm vom Trubel im Saal überhaupt nicht stören.

Die ersten Anmeldungen zum letzten Flohmarkt in diesem Jahr waren vor gut anderthalb Monaten eingegangen. "Proteste, dass erstmals Standgebühren zu zahlen waren, gab es nicht. Wir brauchen das Geld, um die Kosten zu decken", erklärte Jenny Wörpel. Auf reichlich Einnahmen hoffte auch ihr Eltern-Kind-Zentrum mit seinem Angebot selbstgebackener Waffeln und Kaffee. Der Erlös soll der Familienfahrt 2013 zugute kommen, über deren Ziel am 19. November entschieden wird. Die 84 Teilnehmer in diesem Jahr durften sich am Großen-Väter-See erholen.

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