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Meister 1. FC Frankfurt übernimmt nach 5. Kreisliga-Spieltag die Führung

Favoritensiege bei den Frauen

Energischer Einsatz: Storkows Nadine Christopeit (l.) im Zweikampf mit Tauches Torjägerin Katrin Laske
Energischer Einsatz: Storkows Nadine Christopeit (l.) im Zweikampf mit Tauches Torjägerin Katrin Laske © Foto: Karl-Heinz Arendsee
Roland Hanke und Ina Roggisch / 14.11.2012, 05:01 Uhr
Reichenwalde/Tauche (MOZ) Der 5. Spieltag in der Kreisliga Spree/Oder-Neiße der Fußball-Frauen hat zwei Favoritensiege hervorgebracht. Während Vorjahresmeister und Pokalsieger 1. FC Frankfurt knapp mit 2:1 bei Eintracht Reichenwalde die Oberhand behielt und damit die Tabellenspitze übernahm, setzte sich Pokalfinalist SV Tauche in heimischen Gefilden mit 9:1 (6:0) gegen Schlusslicht Storkow durch. Die dritte Partie des Spieltages zwischen Neuling Blau Weiß Lubolz und dem FSV Union Fürstenwalde wurde auf den 17. März 2013 (14 Uhr) verlegt.

Eintracht Reichenwalde - 1. FC Frankfurt 1:2 (1:1). Das Spiel begann von Anfang an kämpferisch. In den ersten Viertelstunde versuchten die Frankfurterinnen, das Spiel zu bestimmen und gingen durch einen Fernschuss (11.) auch in Führung. Doch die Gastgeberinnen ließen nicht locker und erarbeiteten sich in den folgenden 20 Minuten mehr Spielanteile. Einen von Maria Krüger getretenen Direktschuss leitete Maria Schneider (33.) gekonnt zum Ausgleich ins gegnerische Tor weiter.

In der zweiten Halbzeit drückte Reichenwalde, einzig die Chancenverwertung der Eintracht ließ wieder einmal zu wünschen übrig. Aber wenn die Frankfurterinnen am Ball waren, gab es stets große Gefahr im Eintracht-Strafraum. Der Reichenwalder Torfrau war es zu verdanken, dass das 1:1 fast bis zum Schlusspfiff stand. Aber eben nur fast, denn in der letzten Minute landete ein Fernschuss der Oderstädterinnen im Dreiangel. Die rund 20 Frankfurter Fans sowie die 30 Heimanhänger sahen ein faires Spiel auf technisch hohem Niveau.

SV Tauche - Storkower SC 9:1 (6:0). Es war eine einseitige Partie, in der die Gastgeberinnen bereits in der ersten Halbzeit alles klar machten. "Meine Mannschaft hat konzentriert und vor allem sehr gut gespielt. Und dabei sprangen dann auch die entsprechende Tore heraus", freute sich Tauches Trainer Dietmar Scobel. Und er hatte in den zweiten 35 Minuten dann auch Verständnis dafür, dass seine Mädels es etwas ruhiger angehen ließen.

Besonders hervorzuheben einmal mehr ist Torjägerin Katrin Laske, die sechs Treffer zum Sieg der Gastgeberinnen beisteuerte und den Torreigen bereits in der ersten Minute eröffnete. "Ein Lob gehört der Storkower Torfrau, die mit ihren Paraden einen zweistelligen Sieg von uns verhinderte", sagte Scobel: "Zudem gebührt dem gesamten Storkower Team Lob, weil es das trotz des klaren Spielverlaufs nicht aufgab und überhaupt nach dem Neuanfang sich trotz der Niederlagen nicht unterkriegen lässt."

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