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OSZ-Absolventen bastelten Spiel für Sigmund-Jähn-Grundschüler

Buchstaben auf Bauch und Rücken

Alle dürfen mitmachen: Jedes Kind trägt einen Buchstaben - und am Ende entsteht ein Wort.
Alle dürfen mitmachen: Jedes Kind trägt einen Buchstaben - und am Ende entsteht ein Wort. © Foto: Kerstin Schreiber
Kerstin Schreiber / 23.11.2012, 07:45 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Die 21 Mädchen und Jungen der 4b der Sigmund-Jähn-Grundschule warteten voller Spannung auf den Beginn der dritten Stunde. Besuch hatte ihnen ihre Lehrerin Petra Lippke angekündigt - und da standen sie dann auch, fünf junge Männer aus der Mechatroniker-Abschlussklasse des Oberstufenzentrum (OSZ) Palmnicken und Deutschlehrerin Ines Rattey. Die jungen Männer, die gerade ihre letzte Schulwoche vor den Abschlussprüfungen absolvieren, hatten ein Geschenk für die Grundschüler dabei: Ein selbst entwickeltes Buchstabierspiel, das sie auch gleich mit den Kindern ausprobierten und eine Deutschstunde lang spielten.

Vom Prinzip her sei es ganz einfach, erklärte Christian Hoffmann den Kindern: "Ihr müsst nur ein paar Buchstaben in die richtige Reihenfolge bringen!" Und wie genau? Die OSZ-Schüler, insgesamt lernen eine junge Frau und sieben Männer in der Klasse, hatten in ihrem Deutschunterricht Schilder mit Buchstaben vorbereitet und diese paarweise so zusammengebunden, dass die Kinder sie sich umhängen konnten. Den Buchstaben vorn konnten sie sehen, den am Rücken galt es, sich zu merken. Jeweils fünf Schüler bildeten ein Team und spielten gegen ein zweites. Ihre Aufgabe war es dann, sich möglichst schnell richtig herum hinzustellen und in der richtigen Reihenfolge zu sortieren, um vorgegebene Worte zu bilden. "Riesa", "Regal" und "Stier" beispielsweise - Begriffe, die sowohl in einem Zirkus-Text als auch in einer Geschichte über den DDR-Kosmonauten Sigmund Jähn vorkamen. Gerade bei dem Text über den Namenspatron der Grundschule hatten sich die künftigen Mechatroniker besonders viel Mühe gegeben und ihn gemeinsam selbst geschrieben.

"Cool" fanden die Viertklässler das Spiel. Worte wie "Tiger" erwiesen sich als leicht, "Laser" als schwieriger. Noch begeisterter waren die Kinder, als sie erfuhren, dass das Spiel in der Klasse bleiben darf. Lehrerin Petra Lippke versprach, es gelegentlich mit ihnen zu spielen - und sicherlich werden es auch andere Klassen der Jähn-Grundschule nutzen.

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