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Krippenspiel in Eggersdorf bei Müncheberg lockte 150 Besucher in den Stall und zog sie in den Bann

Christi Geburt auf dem Demeterhof Apfeltraum

Krippenspiel im Stall: Die Darsteller des Krippenspiels von der Christ-Geburt arbeiten ansonsten auf den Demeterhöfen in Libbenichen und Eggersdorf bei Müncheberg.
Krippenspiel im Stall: Die Darsteller des Krippenspiels von der Christ-Geburt arbeiten ansonsten auf den Demeterhöfen in Libbenichen und Eggersdorf bei Müncheberg. © Foto: Irina Voigt/MOZ
Irina Voigt / 26.12.2012, 18:42 Uhr
Eggersdorf bei Müncheberg (MOZ) Ganz dicht neben Rind und Esel im Stall des Demeterhofes Apfeltraum trafen sich am Heiligen Abend fast 150 Müncheberger. Sie wollten das Krippenspiel in Oberuferer Mundart erleben.

Wiebke Deeken als Sternsinger und ihre Mit-Akteure vom Libbenicher Demeterhof und dem Eggersdorfer Apfeltraum hatten bei der Ansprache eine ganze Weile zu tun und ihre Mützen zu ziehen, bis alle würdig begrüßt worden waren. Auch dem Pfarrer Bernhard Töpfer von der katholischen Kirche Buckow-Müncheberg wurde so gehuldigt. Er hatte schon vor Jahresfrist darum gebeten, diese Aufführung, die sonst in der Adventszeit lag, am Heiligabend aufzuführen. Tatsächlich hatten sich viele seiner Kirchgänger auf den Weg ins vier Kilometer entfernte Eggersdorf gemacht. Und der weihnachtlich geschmückte Stall war genau die richtige Kulisse fürs urige Spiel.

Die Akteure, darunter Josef und Maria (Hubert und Gabi Helmen aus Libbenichen) die Hirten (Annette Glaser, Boris Laufer, Conrad Hensel), die Wirte (Mathias Bartsch, Daniela Fehl) sowie der Engel (Maja Templin) hielten sich eng an den Originaltext. Da ging es viel deutlicher und auch derber zu Sache, als in der Kirche möglich wäre. Es wurde viel gesungen - solo, aber auch im Chor. Und trotz des donauschwäbischen Dialektes waren die bekannten Melodien sogleich zu erkennen, die Wiebke Deeken auf dem Akkordeon begleitete. Dabei kam auch der Humor nicht zu kurz, als beispielsweise die Hirten nach dem der Engel ihnen die Botschaft verkündete, ins Streiten gerieten. So beklagten sie sich auf dem Feld über die klirrende Kälte und trieben Schabernack.

Derweil war es den Zuschauern recht warm ums Herz. Susanne Hecker aus der Nachbarschaft freute sich über diese Einstimmung auf die gleich darauf stattfindende Bescherung, genau so wie der Pfarrer. "Ein schöner Nachmittag", sagte er, und freute sich darüber, dass so viele gekommen waren.

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