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Ministerium: Sperenberg keine Alternative für Hauptstadtflughafen

Eine von drei Landebahnen des Flughafens bei Sperenberg (Brandenburg).
Eine von drei Landebahnen des Flughafens bei Sperenberg (Brandenburg). © Foto: dpa
05.10.2014, 08:35 Uhr
Potsdam (dpa) Die ehemals in Betracht gezogenen Flughafenstandorte Sperenberg und Jüterbog-West kommen laut Landesregierung nicht mehr als Areale für einen Hauptstadt-Airport infrage. Großteile der Flächen seien verkauft worden, erklärte Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage im Potsdamer Landtag.

So sei in Jüterbog der Großteil von rund 7800 Hektar an die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg veräußert worden. Eine Fläche von rund 125 Hektar sei an den Betreiber eines Windenergieparks gegangen. In Sperenberg gehören große Teile des Areals zur ehemaligen Heeresversuchsanstalt Kummersdorf, das in die Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragen wurde.

Als Anfang der 1990er Jahre der neue Hauptstadtflughafen BER geplant wurde, galten Jüterbog und Sperenberg unter Fachleuten als die deutlich besseren Standorte als der in Schönefeld. Seit dem Desaster um Flugrouten, Schallschutz und Baumängel am BER werden Stimmen lauter, die eine Rückbesinnung auf die ehemals favorisierten Flughafenstandorte fordern. Vogelsänger erteilte diesen Vorschlägen eine Absage: Die Frage, ob Planfeststellungsverfahren für alternative Standorte juristisch möglich seien, sei "rein hypothetisch".

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