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(MOZ) In Brandenburg gibt es immer mehr erfolgreiche Initiativen gegen Rechts. Zu NPD-Aufmärschen werden regelmäßig Gegendemonstrationen veranstaltet. Auch Straßenfeste für ein friedliches Miteinander finden großen Anklang.
Wenn der Rechtsextremismus aber in den Alltag sickert, tut sich selbst eine wache Zivilgesellschaft schwer. Schließlich leben Neonazis nicht im luftleeren Raum. Sie sind unsere Nachbarn, haben Familie, sind erfolgreich im Job, treiben Sport oder engagieren sich bei der Freiwilligen Feuerwehr. Nicht selten können sie dort ungestört für ihre Bewegung, ihr braunes Gedankengut werben - allein schon durch ihre Kleidung oder entsprechende Tätowierungen.
Eine gute Antwort auf diese Entwicklung sind die mobilen Beratungsdienste im Land. Die Mitarbeiter stehen in engem Kontakt zu Vereinen oder Kommunen und geben ihnen zum Beispiel praktische Tipps für ein Dorffest ohne Neonazis. Weitere Erfolge durch Beratung und Auseinandersetzung sind wünschenswert. Deshalb gilt es, dieses Angebot auszubauen.
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