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Praktische Hilfe gegen Neonazis

Harriet Stürmer
Harriet Stürmer © Foto: MOZ/Dietmar Horn
Harriet Stürmer / 01.01.2013, 20:06 Uhr
(MOZ) In Brandenburg gibt es immer mehr erfolgreiche Initiativen gegen Rechts. Zu NPD-Aufmärschen werden regelmäßig Gegendemonstrationen veranstaltet. Auch Straßenfeste für ein friedliches Miteinander finden großen Anklang.

Wenn der Rechtsextremismus aber in den Alltag sickert, tut sich selbst eine wache Zivilgesellschaft schwer. Schließlich leben Neonazis nicht im luftleeren Raum. Sie sind unsere Nachbarn, haben Familie, sind erfolgreich im Job, treiben Sport oder engagieren sich bei der Freiwilligen Feuerwehr. Nicht selten können sie dort ungestört für ihre Bewegung, ihr braunes Gedankengut werben - allein schon durch ihre Kleidung oder entsprechende Tätowierungen.

Eine gute Antwort auf diese Entwicklung sind die mobilen Beratungsdienste im Land. Die Mitarbeiter stehen in engem Kontakt zu Vereinen oder Kommunen und geben ihnen zum Beispiel praktische Tipps für ein Dorffest ohne Neonazis. Weitere Erfolge durch Beratung und Auseinandersetzung sind wünschenswert. Deshalb gilt es, dieses Angebot auszubauen.

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Edeltraud Lademann 08.01.2013 - 17:55:16

realexistierende Demokratie in verklemmter Schieflage

Beim Nachforschen zur Demokratieerklärung wie sie von der Familienministerin Kristina Schröder gewünscht war, traf ich auf eine von ihr am 24.11.2011 im Bundestag gehaltene Rede, die mich in dem folgend wiedergegebenen Teil verblüffte: " Die SPD fordert in ihrem Antrag, die Mittel für Programme gegen Linksextremismus und Islamismus fast um die Hälfte zu kürzen. Die Linke will die Programme natürlich ganz abschaffen. Meine Damen und Herren, wenn wir das machen würden, dann würde das Träger wie das Anne-Frank-Zentrum, die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, die Türkische Gemeinde in Deutschland, das Archiv der Jugendkulturen oder auch die von Ihnen so viel zitierte Amadeu-Antonio-Stiftung treffen. Monika Lazar (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Die sind früher über das Programm zur Prävention von Rechtsextremismus gefördert worden! Das stimmt alles gar nicht! Alle diese Träger haben innovative Projekte gegen Linksextremismus und Islamismus entwickelt; sie leisten hier Pionierarbeit. Sie, liebe Genossinnen und Genossen, wollen diese Pionierarbeit aus ideologischen Gründen plattmachen." Ich schließe daraus, dass das Ministerium Mittel gegen Linksextremismus an linke Organisationen gibt, weil von der Opposition verhindert wurde, dass sich eigens dafür, also für die Bekämpfung des Linksradikalismus, keine demokratischen Vereine bilden konnten.

Kommunist und Politkommissar 08.01.2013 - 12:44:38

Mitlaeufer und Aktivist der wachen Zivilgesellschaft

Schön das die ersten Bürger schon ein berechtigtes Interesse zeigen. Einstellungskriterium ist selbstverständlich die charakterliche Eigenschaft haben, bedingungslos und den unbeugsamen Willen haben mit aller nötigen Härte gegen das eigene Volk vorzugehen und sei es die eigene nicht linientreue Familie. Auf solche Neglichkeiten kann die Parteileitung, incl. Generalsekretär keine Rücksicht nehmen. Die Kampfgruppen sind unser Schild und Schwert. Diese sind bereits in vielen Stadtparlamenten, Ämtern, Radiosendern, Printmedien und allen anderen strategisch wichtigen Punkten tätig. Das sollten die Verfechter der Demokratie nun so langsam mitbekommen haben. Schließt Euch der Partei an. Also irgendwelche Blender aller Couleur werden bei der Kampftruppe nicht berücksichtigt. Ex Stasi Mitarbeiter sind natürlich ohne nochmalige politische Durchleuchtung dabei. Demokratie Berater werden überhaupt nicht gesucht und natürlich nicht gebraucht. Schließlich soll der entwickelte Sozialismus doch noch verwirklicht werden. Da ist Demokratie gänzlich fehl am Platz. Also Herr Frank, wenn Sie keine anderen Qualifikationen haben die Sie befähigen sozialistische Menschen zu formen, sind Sie ganz klar ein Kandidat zur Resozialistischisierung. Ich sags noch mal ganz klar, die Partei braucht keine Typen die die Demokratie vertreten, sondern Denunzianten, Anscheissertypen und Planerfüllungsgehilfen. Z.B. solche Menschen die Inkognito als 5.Kolonne in allen anderen „demokratischen“ Parteien den Kampfauftrag erfüllen. Wir ,Genossen, sind mittlerweile so stark, dass sich in diesen Parteien schon niemand mehr wagt sich gegen die sozialistische Wahrheit aufzulehnen. Nichtsdestotrotz werden alle subversiven, demokratisch, denkende Menschen den sozialistischen Weg kennenlernen. Denn wie es Fran. nochmals besser ausgedrückt hat: "Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf." Danke Genossin für diese historischen Worte. Mfg Kaderleitung der Parteihochschule und 1. Politkommissar der Partei Ich möchte hier meinen Dank an die Genossin Stürmer weiterleiten. Sie sind ein leuchtendes Beispiel der Entdemokratisierung und der Sozialistischisierung der breiten, nichtsahnenden, breiten Volksmassen.

fran. 07.01.2013 - 15:03:39

Na, dann.....

"Unser grosses Vorbild Erich Honecker sagte: Den Sozialismus in seinem Lauf haelt weder Ochs noch Esel auf." Auf ein neues!

Frank 07.01.2013 - 14:22:08

@Kaderbildung

werden die Abschlüsse bis 1989 denn noch anerkannt, oder muss man den Abschluss zum Demokratie-Beraters neu machen?

Fran 07.01.2013 - 04:47:28

@Gulag Verwalter

Es ist gut und wichtig darauf aufmerksam zu machen, was die Zukunft in Europa bringt. Vielen dank Frau Stuermer fuer ihren Kommentar. Es ist wichtig seine Nachbarn, Freunde, Ehefrauen, Ehemaenner und am besten die eigenen Kinder an den rechten Pranger zu stellen. Unter allen Umstaenden muessen Menschen mit einem anderen Meinungsbild in ihre Schranken gewiesen werden. Unser grosses Vorbild Erich Honecker sagte: Den Sozialismus in seinem Lauf haelt weder Ochs noch Esel auf. Werte Kampfgefaehrten, Werte Frau Stuermer, Werter Herr Napieralla, wir alle sind auf dem richtigen Weg. Die Strukturen sind organisiert. Proletarier Europas vereinigt Euch!

Jürgen Napieralla 05.01.2013 - 22:08:54

Danke für Ihren Artikel, Frau Harriet Stürmer.

Die " wache Zivilgesellschaft ", von der Sie zurecht schreiben, darf nicht dabei nachlassen, den demokratieschädigenden Erscheinungen: Extremismus, Rassismus, Gewalt u.a. entgegen zu treten. Das " Angebot " der Mobilen Baratungsdienste im Land Brandenburg " für Kommunen, Vereine und für alle Bürgerinnen und Bürger wirklich auszubauen " ist genau der richtige Weg. Für Menschen, die sich im antisozialen Rechtsextremismus verirrt haben, gibt es die sehr gute Möglichkeit, dass sie sich vertrauensvoll an EXIT DEUTSCHLAND wenden, hier gibt es ein bewährtes Aussteigerprogramm. Jürgen Napieralla

einstein 02.01.2013 - 17:36:47

@Pavel (Varfolomevich) Kusnetsov

Wenn ein Fisch anbeißt, hat man den richtigen Köter für ihn gefunden.

Pavel Kusnetsov 02.01.2013 - 16:29:15

Einstein

Kann es sein das auch Sie der Einsilbigkeit verfallen sind um das Tun der Haus und Hof Kommentatoren gut zu heissen, oder was soll dieses komische Palaver ueber Einsilbigkeit? Was Sie hier rueberbringen ist an Einsilbigkeit und Vorurteilen nicht zu ueberbieten. Sie sollten den Text von mir schon richtig lesen und dann auch verstehen koennen. Es geht hier um Feststellungen, um den Umgang mit politischen Gegnern. Nicht um Neonazis sondern nur um Menschen die sich gegen die linke Vormundschaft, die ja mittlerweile in FFO wieder schick geworden ist, auflehnen. Wenn man ihre Einsilbigkeit betrachtet, ist meine Feststellung schon keine These mehr, sondern bittere Wahrheit. Auf die Menschenverachtung, die sie ja nur den Rechten ( Menschen mit abweichender Meinung von Links, Neonazis, Rechtsextreme, Muslime, Juden.... also alle Menschen die Karl Marx´s Lehren als falsch ansehen) andichten, folgendes: Welche politische Gruppe hat in der Neuzeit die meisten Menschenleben auf dem Gewissen? Richtig, es waren Kommunisten. Also erzaehlen Sie mir nicht, dass die Linken ausgesprochene Menschenfreunde, jemals waren, es sind oder jemals sein werden. Linke gehoeren genauso vom Verfassungsschutz beobachtet, wie die Rechte Extremistenbande.

einstein 02.01.2013 - 09:14:58

@Pavel (Varfolomevich) Kusnetsov

Was soll ihr Kommentar? .......Jagd auf Menschen ......... Das Gedankengut der "Gejagten" ist in meinen Augen so plump, einsilbig, menschenverachtend.........da genügt oft ein einziges Wort und der Sprecher wird mit materieller Gewalt nieder gemacht. Gegenargumente sind denen fremd, sie haben keine. Woher auch? Bedeutungen von "einsilbig" 1. nur aus einer Silbe bestehend 2. wortkarg, wenig zum Reden aufgelegt Synonyme zu "einsilbig" kurz angebunden, mürrisch, nicht gesprächig, reserviert, schweigsam, still, stumm, unwirsch, verschlossen, wortkarg, zurückhaltend?; (umgangssprachlich) mundfaul, zugeknöpft; (umgangssprachlich, meist abwertend) muffelig, muffig; (salopp) maulfaul Und genau das paßt auf die "Neonazis" Unterm Strich: Keine Menschen für den öffentlichen "Sprachverkehr" untereinander. Weg damit!

Pavel Kusnetzov 02.01.2013 - 08:07:05

Hier wird zur Jagd auf Menschen mit nicht Linken Meinungen aufgerufen

Ich empfinde nur noch Scham fuer dieses linke Blatt, dass durch diese unglaubliche linke Propaganda immer mehr unbescholtene Buerger nach Rechts (nicht Rechtsextrem!) zwingt. Nicht irgendwelche Klamotten oder dumme Taetowierungen machen Eindruck, sondern genau diese kommunistische Propaganda ist es, dass das Klima des Zusammenlebens aller Menschen vergiftet. Mittlerweile ist es doch schon so, wer nicht eine linke Meinung vertritt, gilt als Faschist, Nazi und dieses von der ganz extremen Sorte. Wie kann es sein das hier oeffentlich gegen die Netiquette verstossen wird? Dieser Beitrag sollte ebenfalls geloescht werden. Wo bleibt hier die viel gepredigte Toleranz gegenueber anderen Menschen. Werte MOZ, was waere wohl passiert, wenn hier zur oeffentlichen Hatz gegen Linke und Gruene aufgerufen worden waere?

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