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15.01.2013 17:55 Uhr

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Aussteller aus dem Nordosten präsentieren sich auf Grüner Woche

Berlin/Schwerin (dapd) Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin wird Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr wieder mit einer eigenen Halle vertreten sein. "Wir wollen das Land in Miniatur auf der weltgrößten Verbrauchermesse zeigen", sagte Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) am Dienstag in Schwerin. Auf fast 1.800 Quadratmetern werden sich 60 Aussteller einem internationalen Publikum präsentieren. Neben Landwirtschaftsbetrieben sind dort auch fünf der sechs Landkreise Mecklenburg-Vorpommerns sowie Firmen und Verbände der Tourismusbranche vertreten.

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Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin wird Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr wieder mit einer eigenen Halle vertreten sein.

© dapd

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsmesse beginnt am Freitag (18. Januar) und dauert bis zum Sonntag der darauf folgenden Woche. Im vergangenen Jahr kamen etwa 420.000 Besucher nach Berlin. "Fast alle sind bei uns in der Halle gewesen", sagte Backhaus. Für dieses Jahr rechne er mit bis zu 450.000 Messebesuchern.

Werbung für die Lupine-Pflanze

Am kommenden Montag (21. Januar) will der Minister mit dem Fernsehkoch Ole Plogstedt ein Lupinen-Nudelrisotto kochen und damit für Produkte aus Lupinen werben. Die Proteine dieser Pflanze könnten etwa das Fett in Würsten teilweise ersetzen oder zur Herstellung von vegetarischen Alternativen zu Wurst und Fleisch genutzt werden.

Auf der Messe sollen Baguettes, Würste und Eis mit diesen Proteinen angeboten werden. Im Handel ist bereits rein pflanzliches Speiseeis erhältlich. Hergestellt wird das Eis ohne Milch von der Neubrandenburger Firma Prolupin, die 2010 als Ausgliederung des Fraunhofer-Instituts gegründet wurde. Sie soll Lupinenproteine erforschen und zeigen, dass solche Produkte auf dem Markt eine Chance haben. Nach Aussage der Geschäftsführerin Katrin Petersen wird die Blaue Süßlupine in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen auf knapp 1.000 Hektar angebaut.

Landwirtschaftsminister Backhaus will auf der Grünen Woche auch für eine ökologische Reform der europäischen Agrarsubventionen werben. "Wir wollen öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen einsetzen", sagte der SPD-Politiker. Deshalb müssten die Zahlungen stärker an Bedingungen wie ökologischer Landbau, Minderung des Düngemitteleinsatzes oder Schutz der Artenvielfalt geknüpft werden. Backhaus mahnte die Regierungschefs der EU-Staaten, den Haushalt der Europäischen Union noch im Januar oder spätestens im Februar zu beschließen.

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