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Mit Tüten gegen ein Tabuthema

Eisenhüttenstadt . "Gewalt kommt nicht in die Tüte" - in Papiertüten mit diesem Aufdruck werden Einzelhändler in Eisenhüttenstadt am 25. November die vom Kunden erworbenenen Waren stecken. Hintergrund ist der von den Vereinten Nationen anerkannte internationale Gedenktag "Nein zu Gewalt an Frauen". Entstanden ist die Idee in der Landesarbeitsgruppe der Gleichstellungsbeauftragten. Im Landkreis Oder-Spree beteiligen sich Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt an der Tüten-Aktion, sagt Michaela Hänsel, Gleichstellungsbeauftragte der Stahlstadt.

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Die 27 500 Papiertüten wurden mithilfe der Bürgerstiftung bedruckt - mehrsprachig und mit Kontaktnummern für den Notfall, falls irgendwo und irgendwann, irgendjemand von häuslicher Gewalt betroffen sein sollte. Immerhin fliehen dem Verein Terre des Femmes zufolge jährlich bundesweit rund 40 000 Frauen mit ihren Kindern in Frauenhäuser. Und in 95 Prozent der Fälle häuslicher Gewalt seien Frauen die Opfer. In Eisenhüttenstadt will man die Öffentlichkeit für das Tabuthema sensibilisieren.

In der Lindenallee macht so gut wie jeder Einzelhändler bei der Aufklärungsaktion mit - von der Back-Hütte, über die Oase der Sinne bis hin zum Reformhaus. Auch im City Center und im Kaufland werden die Tüten gegen Gewalt kursieren.

Außerdem hat der Gleichstellungsbeirat Schulen der Stadt angeschrieben. Die Schüler sollen zum Thema Gewalt etwas schreiben oder malen. Zudem wird es im Unterricht behandelt. "Es zeichnet sich ab, dass vor allem die fünften bis achten Klassen mitmachen", sagt Michaela Hänsel. Die Ergebnisse werden am 25. November vor dem Rathaus mit von der Polizei gesponserten Luftballons in den Himmel steigen. Auch die Kinder sollen sich an den Aktionstag erinnern. Sie bekommen eine Trillerpfeife. "Falls sie in Not geraten, können sie die nutzen", so die Gleichstellungsbeauftragte.

"Gewalt kommt nicht in die Tüte" - in Papiertüten mit diesem Aufdruck werden Einzelhändler in Eisenhüttenstadt am 25. November die vom Kunden erworbenenen Waren stecken. Hintergrund ist der von den Vereinten Nationen anerkannte internationale Gedenktag "Nein zu Gewalt an Frauen". Entstanden ist die Idee in der Landesarbeitsgruppe der Gleichstellungsbeauftragten. Im Landkreis Oder-Spree beteiligen sich Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt an der Tüten-Aktion, weiß Michaela Hänsel, Gleichstellungsbeauftragte in der Stahlstadt.

Die 27 500 Papiertüten wurden mithilfe der Bürgerstiftung bereits bedruckt - mehrsprachig und vor allem mit Kontaktnummern und Ansprechpartnern, für den Notfall, dass irgendwo und irgendwann, irgendjemand von häuslicher Gewalt betroffen sein sollte. Immerhin fliehen dem Verein Terre des Femmes zufolge jährlich bundesweit rund 40 000 Frauen mit ihren Kindern in Frauenhäuser. Und in 95 Prozent der Fälle Häuslicher Gewalt seien Frauen die Opfer und Männer die Täter.

In der Lindenallee macht so gut wie jeder Einzelhändler bei der Aufklärungsaktion mit - von der Back-Hütte, über die Oase der Sinne und bis hin zum Reformhaus. Auch im City Center und im Kaufland werden die Tüten gegen Gewalt kursieren. Außerdem hat der Gleichstellungsbeirat sämtliche Schulen der Stadt angeschrieben. Die Schüler sollen zum Thema "Gewalt" etwas schreiben oder malen. Zudem wird im Unterricht darüber gesprochen. "Es zeichnet sich ab, dass vor allem die fünften bis achten Klassen mitmachen", sagt Michaela Hänsel. Die Ergebnisse werden am 25. November vor dem Rathaus mit von der Polizei gesponserten Luftballons in den Himmel steigen. Auch die Kinder und Jugendlichen sollen sich an den Aktionstag erinnern. Sie bekommen eine Trillerpfeife. "Falls sie in Not geraten, können sie die nutzen", so die Gleichstellungsbeauftragte.

Auch in den Vorjahren gab es immer wieder Aktionen zu dem Gedenktag, mal eine Lesung, mal eine Diskussionsrunde. "Wir wollen die Öffentlichkeit sensibilisieren und aufmerksam machen auf die leiden der betroffenen Kinder und Frauen", erklärt Manuela Hänsel.

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