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Am Freitag endet Bewerbungsfrist für Abiturausbildung nach 13 Schuljahren am Campus Finow

Gut besuchter Schnuppertag im Beruflichen Gymnasium

Tag der offenen Tür am OSZ II BArnim, Berufliches Gymnasium. 23.02.2013 Familie Stürmer aus BAd Freienwalde im Biologieraum
Tag der offenen Tür am OSZ II BArnim, Berufliches Gymnasium. 23.02.2013 Familie Stürmer aus BAd Freienwalde im Biologieraum © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
monika schmidt / 24.02.2013, 19:13 Uhr - Aktualisiert 25.02.2013, 16:33
Eberswalde (ms) In dieser Woche laufen die Bewerbungen für das Berufliche Gymnasium des Oberstufenzentrums II. Am Sonnabendvormittag hatten alle Interessenten noch einmal Gelegenheit, sich selbst ein Bild über die Bildungsstätte an der Fritz-Weineck-Straße zu verschaffen. "Wir hatten schon um 10 Uhr ein volles Haus, das trotz des wenig einladenden Wetters", freute sich Heike Borecky, Leiterin für das gesamte Oberstufenzentrum mit insgesamt 1200 Schülern, zu dem auch das Haus im Leibnizviertel gehört. "Bei uns können alle Abschlüsse der Sec I und II bis zur allgemeinen Hochschulreife absolviert werden. Das ist einzigartig in Barnim und Uckermark", fügte sie nicht ohne Stolz hinzu.

Das Berufliche Gymnasium des OSZ II Barnim in Eberswalde öffnete nach seinem Umzug im Herbst 2012 erstmals seine Türen für Interessenten
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OSZ II BArnim öffnete seine Türen

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Für Fabian Maasberg aus Angermünde, der mit Mutti Andrea Maasberg nach Eberswalde gekommen war, steht schon fest, dass er mit Beginn des neuen Schuljahres ans Berufliche Gymnasium wechseln wird. Zurzeit absolviert er die zehnte Klasse an der Ehm-Welk-Schule Angermünde. "Ich möchte Bankkaufmann werden", verriet er. Die 16-jährige Julia Klockow aus Eberswalde interessiert sich mehr für die Fachrichtung Sozialwesen. "Nach dem Abitur würde ich mich gern zur Physiotherapeutin ausbilden lassen", erklärte sie. Paul Viehstädt aus Zepernick hingegen ist sich über seinen beruflichen Werdegang noch nicht ganz so schlüssig. Der 19-Jährige ist Schüler der 11. Klasse am Beruflichen Gymnasium und interessiert sich vor allem für Technik. "Es waren schon viele Besucher da und haben ihre Fragen gestellt", sagte er. Am Sonnabend konnte er unter anderem den Umgang mit den interaktiven Tafeln, über die jeder Klassenraum verfügt, erklären. Damit lässt sich selbst der Stundenplan übers Internet abfragen. Ausreden, über etwaige Änderungen nicht Bescheid gewusst zu haben, sind nicht mehr möglich.

Der Physikraum wartete mit verschiedenen Versuchen auf. "Die können die Besucher selbst ausführen, von der Reihenschaltung bis zur Spannungsmessung", so Studienrat Gerhard Prüfig. Schwerpunkte seines Fachbereiches sind Physik, Kommunikation, Technik und Elektrotechnik. "Der Vorteil ist, dass Schüler, die Ingenieurwissenschaften, Informatik oder Physik studieren wollen, mit guten Grundkenntnissen an Hochschulen und Universitäten gehen", so Gerhard Prüfig.

Bei Musik- und Englischlehrer André Haase wurde fleißig gesungen und gespielt. Schüler der 13. Klasse boten kleine Ausschnitte ihres Könnens. "Das Erlernen des Keyboardspielens ist bei uns Pflicht. Unser Musikunterricht lässt sich sehr gut mit anderen Fächern verbinden", weiß er aus langjähriger Erfahrung.

Drei Schwerpunkte bietet das Berufliche Gymnasium in seiner Abiturausbildung an. Im Bereich Wirtschaft stehen Wirtschaftswissenschaften im Mittelpunkt, die gute Voraussetzungen für BWL oder Jurastudium bieten. Der Schwerpunkt Technik ist auf Elektrotechnik auf erhöhtem Anforderungsniveau ausgerichtet, der Schwerpunkt Sozialwesen auf Psychologie.

Aus der Taufe gehoben wurde das Berufliche Gymnasium 1991 in Britz. 1994 folgte auf Beschluss des Kreistages der Umzug an die Puschkinstraße in Eberswalde, 1998 an die Kyritzer Straße. Seit Sommer vergangenen Jahres gehört die Bildungsstätte zum Schulcampus Finow.

"Die Bewerbungsunterlagen für die künftige 11. Klasse müssen bis 1. März bei uns abgegeben werden. Am 4. März geht die Meldung ans Staatliche Schulamt", verweist Hartmut Lewerenz, Abteilungsleiter des beruflichen Gymnasiums.

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