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Thomas Pilz 27.02.2013 18:25 Uhr
Red. Gransee, lokales@gransee-zeitung.de

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Eine Schutzschicht für die Fähre

Fürstenberg (MZV) Das Beste draus machen - das ist die Devise der Wasserstadt mit Blick auf die Eisenbahnfähre an der Siggelhavel. Im Herbst 2011 war sie aus der Bucht unweit des Havelparks gehoben und aufgebockt worden. Seitdem prüfen die Experten, was mit dem technischen Denkmal weiter geschehen könnte - wobei der Denkmalschutz ein gehöriges Wort mitreden kann. Darauf verwies die Stadtverwaltung bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen für dieses Jahr während der jüngsten gemeinsamen Sitzung des Haupt- und des Finanzausschusses.

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Historisches Strandgut einer wichtigen Epoche: Die Eisenbahnfähre könnte noch in diesem Jahr - sofern sich die Kommune mit dem Denkmalschutz einigt - mit einer dauerhaften Schutzschicht versehen werden. Zu Wasser gelassen wird sie aber vorerst nicht.Foto:

© MZV/Thomas Pilz

Mittel für den Erhalt der Fähre sind danach in den Etatentwurf der Kommune für 2013 eingestellt worden - 25 000 Euro. Laut Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) geht es aber jetzt nicht mehr darum, das ursprüngliche Ziel im Zusammenhang mit der Fähre zu erreichen, nämlich deren Schwimmfähigkeit.

Deswegen war das Projekt zwar realisiert worden. Doch das wäre mit einer unverhältnismäßig hohen Investition und einem sehr hohen Aufwand verbunden, erklärte Philipp. Derzeit liefen vielmehr Untersuchungen, wie die Fähre quasi konserviert werden könne - entsprechend Auflagen des Denkmalschutzes. In Frage kämen eine spezielle Wachs-Schutzbeschichtung oder eine spezielle Farbbehandlung. Die Begehbarkeit des beeindruckenden Fahrzeugs sei vorerst aber nicht geplant, räumte der Bürgermeister ein. Freilich habe man vorgesorgt. Im Umfeld der Fähre, die schon jetzt ausführlich begutachtet werden kann, gebe es Hinweistafeln, die auf die wechselvolle Geschichte der Fähre aufmerksam machen.

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