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Tauziehen um Alleenschutz

Umstrittenes Kulturgut: Mehr als 2000 Kilometer Alleen gibt es in Brandenburg, so viel wie in keinem anderen Bundesland. Doch der Bestand ist wegen Überalterung gefährdet.Foto: dpa
Umstrittenes Kulturgut: Mehr als 2000 Kilometer Alleen gibt es in Brandenburg, so viel wie in keinem anderen Bundesland. Doch der Bestand ist wegen Überalterung gefährdet.Foto: dpa © Foto: dpa
Mathias Hausding / 01.03.2013, 20:10 Uhr - Aktualisiert 01.03.2013, 19:22
Potsdam (MOZ) Seit mehr als einem Jahr ist die überarbeitete Version des Alleenkonzepts der Landesregierung überfällig. Umweltschützer und die Opposition im Landtag protestieren. Laut Verkehrsministerium soll in den nächsten Monaten ein erster Entwurf zur Diskussion gestellt werden.

Der Auftrag des Landtags an die Regierung war eindeutig. Nach dem Scheitern der Volksinitiative zur Rettung von Brandenburgs Alleen verlangte das Parlament im Jahre 2011 eine Bestandsaufnahme sowie ein konkretes und langfristiges Konzept für die Finanzierung des Alleenschutzes. Mehr als ein Jahr nach Fristablauf befindet sich der Entwurf dafür nach wie vor in der sogenannten Ressortabstimmung, wie Jens-Uwe Schade, Sprecher des Verkehrsministeriums, am Freitag einräumte. "In einer der nächsten Sitzungen des Verkehrsausschusses wird der Entwurf vorgestellt", verspricht Schade.

Ärgerlich sei die Verzögerung, sagt der bündnisgrüne Verkehrsexperte Michael Jungclaus. "Wir wollen endlich wissen, wie sich die Landesregierung den Alleenschutz vorstellt." Die Verzögerungen seien Beleg dafür, "dass sich die beteiligten Ministerien nicht einig sind und dass die Alleen auf der Prioritätenliste der Landesregierung hinten anstehen", kritisierte Jungclaus. Er habe die Sorge, dass der Alleenschutz mit Verweis auf die Kosten "unter die Räder kommt".

Kern des Problems ist, dass altersbedingt immer mehr Alleebäume gefällt werden müssen. Das aktuelle Konzept sieht vor, die Zahl der Nachpflanzungen von der Zahl der Fällungen zu entkoppeln und jährlich 5000 Bäume zu pflanzen. Da aber pro Jahr teilweise fast doppelt so viele Bäume verschwinden, leidet der Bestand. So kam es zur Volksinitiative, die jenes Konzept als verheerend geißelte und einen 1:1-Austausch von alten und neuen Bäumen forderte.

Aber das ist teuer. Rund 500 Euro kostet laut Alleenkonzept ein neuer Baum. Nicht eingerechnet sind dabei Kosten für einen eventuell notwendigen Flächenerwerb. Denn wird heutzutage eine Allee neu bepflanzt, müssen die Bäume vor allem aus Sicherheitsgründen viereinhalb Meter vom jeweiligen Straßenrand entfernt eingesetzt werden, wie Cornelia Mitschka, Sprecherin des Landesbetriebs Straßenwesen, betont.

Umstritten ist außerdem, aus welchem Topf das Geld für die Alleen künftig kommen soll. Und auch die Frage, ob eher ganze Alleen ersetzt oder besser Lücken im Altbestand gefüllt werden sollten, spaltet die Politiker im Landtag. Der FDP-Verkehrsexperte Gregor Beyer, ein Alleenfreund, wie er sagt, plädiert für mehr Mut dazu, überalterte Alleen komplett wegzunehmen und neu zu bepflanzen. "Auch wenn es 60 Jahre dauert, bis die Bäume richtig groß sind." Eine Verjüngung bestehender Alleen sei nicht sinnvoll. "Das sind dann keine Alleen mehr, weil der Kronenschluss fehlt."

Für die Finanzierung der Pflanzungen setzt Beyer auf Naturschutzgelder statt wie bislang praktiziert auf Mittel aus dem Verkehrshaushalt des Landes, denn der sei überstrapaziert. "Das Geld reicht bekanntlich nicht einmal dafür, die bestehenden Straßen zu unterhalten, geschweige denn, neue zu bauen." Stelle man die Bürger vor die Frage, ob sie gute Straßen oder Alleebäume wollen, würde die Antwort zu Gunsten der Verkehrswege ausfallen, ist Beyer überzeugt. Aber ihm sei klar, dass Alleenschutz ein sehr emotionales Thema sei. Er bekomme häufig Post von verärgerten Alleenfreunden, gesteht Beyer.

Auch Michael Jungclaus widerspricht ihm. "Das Geld muss aus dem Verkehrsministerium kommen", stellt er klar. Würde man auf den in seinen Augen unnötigen Neubau von Straßen verzichten, bliebe genug Geld für die Alleen. In der Frage, Allee-Verjüngung oder Komplett-Austausch plädiert er für einen Mittelweg. "Wenn einzelne Bäume ersetzt werden, stört das nicht den Gesamteindruck der Allee", findet Jungclaus. "Gesunde Bäume fällen, das geht nicht."

Jungclaus fordert außerdem, Alleen nicht nur als Kostenfaktor zu sehen. "Sie spielen für den Tourismus im Land eine entscheidende Rolle. Das muss in der überarbeiteten Konzeption berücksichtigt werden."

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Tja ... 02.03.2013 - 23:46:11

Preußenkönig

Der Preußenkönig hatte eben noch Verstand.

Hans-Joachim Schlaak 02.03.2013 - 23:13:44

Allenerlass von 1841!

Was befahl der preußische König Friedrich Wilhelm IV bereits 1841: Alleenerlass von 1841 Des Ministeriums des königlichen Hauses und des Finanzministeriums an sämtliche königlichen Regierungen vom 26.2.1841 "Des Königs Majestät haben mit Missfallen wahrgenommen, dass häufig bei der Anlegung neuer Chausseen die alten mit Alleen bepflanzten Wege nicht beibehalten und die Bäume alsdann umgehauen oder sonst weggeschafft worden sind. Damit nicht auf diese Weise die Länder und Wege ihrer Zierde beraubt werden, haben Allerhöchstdieselben befohlen, bei Anlagen von Chausseen oder Eisenbahnen streng darauf zu achten, dass von den alten Straßen nicht wie öfters geschehen, bloß deshalb abgewichen werde, um ganz geringe Biegungen zu vermeiden, dieselben vielmehr nur da, wo sich eine wirkliche Notwendigkeit ergibt, verlassen werden. Wenn ein solcher Fall eintritt, wollen des Königs Majestät insofern der Grund und Boden zu den Domänen oder Staatswaldungen gehört, die vorhandenen alten Alleen jedenfalls erhalten wissen,….. Indem der königlichen Regierung dies zur Beachtung eröffnet wird, wird ihr zugleich eingeschärft, aufs Strengste darauf zu sehen, dass Lichten und Aushauen prachtvoller Alleen, wie solches seine Majestät hier und da bemerkt habe, künftig durchaus unterbleibe." Berlin, den 26. Februar 1841 Gez. Von Ladenberg und Graf von Albensleben

Dr. Andreas Steiner 02.03.2013 - 19:04:07

Antwort an Herrn Hasselmann

Hallo Herr Hasselmann, es ist nicht gesagt, dass alte (Straßen)bäume zukünftig mehr CO2 binden können als jüngere. Hier kommt es immer darauf an, welchen Zuwachs pro Zeiteinheit die jeweiligen zu betrachtenden Bäume haben. Hat ein Baum seinen Zenit überschritten und wächst er kaum oder nicht mehr, wird er keine weitere CO2-Bindung mehr aufweisen. Das Bindungspotenzial wird wie gesagt immer adäquat zum Holzzuwachs sein. Aber das ist im Prinzip nicht der relevante Punkt. Ausschlaggebend ist vielmehr, dass man Alleebäume so lange wie möglich stehen lassen sollte, denn das in der Vergangenheit gespeicherte CO2 ist im Holz und wird nicht in die Atmosphäre freigesetzt. Jedes Jahr mehr wäre dann, wenn man an die Klimaschädlichkeit von CO2 glaubt, somit ein gewonnenes Jahr. Gleiches gilt für Altagsgegenstände: Möbel, die über viele Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte in Gebrauch sind, sind als ökologisch verträglicher als bspsw. Wegwerfverpackungen oder Katonagen zu werten, die i.d.R. nach einmaligen Gebrauch der thermischen Verwertung (sprich: Verbrennung) zugeführt werden. Zur Melasse: Alles hat ein für und wieder und nichts wird die perfekte Lösung sein. Salz ist für die Umwelt ohne Frage schädlich, wird diese Schädlichkeit von Melasse übertroffen? Weiterhin wäre es ja möglich, mit Melasse-Sand-Salz-Mischungen zu arbeiten. Ziel: Höchste Effektivität gegen Sträßenglätte bei geringmöglicher Umweltbelastung. Zu all diesen Fragestellungen könnten Forschungen ansetzen.

Mathias Hasselmann 02.03.2013 - 14:52:26

Umwelteinflüsse von Melasse und CO2-Bilanz von Altbäumen

Sehr geehrter Dr. Steine, vielen Dank für die Informationen. Der Ansatz Streusalz mit Rübenzucker zu versetzen, um Baumschäden zu verringern war mir bislang nicht bekannt - aber ich bin auch Laie. Nur sind die Schweizer wirklich so zufrieden mit dieser Technik, wie sie vermuten? Nach kürzester Recherche zum Thema stieß ich auf einen Erfahrungsbericht des Kantons Bern, welcher herausstellt, dass es bei allen positiven Aspekten des Melasseeinsatzes, auch einige bedenkenswerte Umweltprobleme gibt: So scheint es, dass die Melasse das Algenwachstum in Gewässern verstärkt und somit Seen umkippen lassen könnte. Zudem soll die Melasse - laut dem Bericht - Probleme in den Kläranlagen verursachen. http://kommunale-infrastruktur.ch/cmsfiles/06_roesti.pdf Beim Stutzen meines Flieders sind mir auch Bedenken bezüglich der vorgeblich so hervorragenden CO2-Bilanz von alten Alleebäumen gekommen: Bäume binden CO2, indem sie Glukose bilden und hieraus Blättern und Zweigen bilden. Das Laub fällt im Herbst und im Rahmen der Baumpflege werden die Altbestände auch regelmässig kräftig zurückgeschnitten. Forstwissenschaftler scheinen es ähnlich zu sehen, z.B. http://www.zeit.de/2009/43/U-Waldklima . Gibt es wissenschaftliche Studien, welche Belegen, dass alte __Straßen__bäume mehr CO2 binden, als jüngere, noch wachsende Bäume?

Forstmann 02.03.2013 - 11:01:59

Alleenschutz

Ich kann Herrn Steiner in allen seinen Argumenten zum Erhalt der alten Alleen beipflichten.Wer etwas anderes will,ich will es mal gelinde ausdrücken,hat sich über die Bedeutung von Altbäumen und Alleen nicht im geringsten sachkundig gemacht.Wie Herr Steiner schon schreibt geht es nur um Kostenminimierung auf Teufel komm raus und das geht nur ohne Baumpflege und Totholzentfernung,denn das muß ja in Intervallen je nach Baumart,Alter und Standort durchgeführt werden.Dann lieber gleich alles weg.Nachpflanzung dann inweiter Ferne.Eine Nachpflanzung bedarf auch gewissenhafter Pflege und in trockenen Sommern eine ausreichende Bewässerung.Ich glaube nicht,daß dies viel billiger ist als eine fachgerechte Baumpflege.Erst wenn die Alleen verschwunden sind werden die Brandenburger sehen was sie verloren haben und das in vielen Fällen unwiederbringlich.Man sollte froh sein,daß sich Leute wie Herr Steiner so vehement für Erhalt von alleen einsetzt.

Tja ... 02.03.2013 - 10:59:26

@Mathias Hasselmann:

Hier im Raum MOL sind die Alleen überwiegend Bundesstraßen und sind seit vielen Jahren regelmäßig auf Tempo 80 limitiert, ergänzt durch ein eigens für Brandenburg entwickeltes Zusatzschild, das ein an einen Baum gefahrenes Auto zeigt. Mag sein, daß Land und Landkreise aus Kostengründen solche Schilder an ihren Strecken bisher nicht aufgestellt hatten, das ist jetzt aber auch ohne Belang, da aufgrund des "Vogelsänger-Erlasses" ab 1.1.2013 auf allen Straßen im Land Brandenburg Höchsttempo 70 gilt, soweit Hindernisse weniger als 3 m vom Fahrbahnrand entfernt stehen und nicht durch Leitplanken gesichert sind. Das gilt demnach dann auch für Alleen, auch wenn sich die Umsetzung scheinbar noch etwas schleppend vollzieht, wohl wegen der Kosten. Die Baumlinie weiter entfernt von der Fahrbahn zu setzen ist sicherlich wünschenswert, aber in den allermeisten Fällen schlicht unrealistisch. Keine Straße hat einen Grundstückskorridor der so breit ist, daß man 4,5 m neben der Fahrbahnkante Bäume pflanzen könnte. Um das so umzusetzen, müßte der jeweilige Straßenbaulasträger versuchen Teilbereiche der angrenzenden Ackerflächen zu kaufen, das wäre mit einem gigantischen bürokratischen wie wirtschaftlichen Aufwand verbunden, ganz abgesehen davon daß schon zweifelhaft ist, ob Landeigentümer überhaupt bereit sind Teile ihres Ackers zu verkaufen, da eine Selbstnutzung oder Verpachtung einträglicher ist. Aus meiner Sicht werden perspektivisch die Sparzwänge für die öffentlichen Haushalte noch gravierend zunehmen, so daß mit jedem Jahr des Abwartens die Wahrscheinlichkeit sinkt, daß ein Straßenbaulastträger imstande ist Alleen aufzuforsten. Am ehesten dürfte wohl ein Ersatz einzelner Bäume in Bestandsalleen gelingen, aber auch das scheint in der Praxis schon die Ausnahme zu sein. All unsere gutgemeinten Wünsche nutzen nichts, wenn sie keiner finanzieren kann.

Dr. Andreas Steiner 02.03.2013 - 10:49:37

Schreibfehler

...natürlich muss es Melasse heißen...

Dr. Andreas Steiner 02.03.2013 - 10:48:28

Sehr geehrter Herr Hasselmann,

holprig ist die K6005 (Allee Rüdnitz-Danewitz) nur, weil sich der Landkreis Barnim im Jahr 2006 mit Händen und Füßen dagegen gewehrt hat, die Straße unter Erhalt des alten Baumbestandes zu erneuern. Das wäre aber möglich gewesen. Kollisionen mit Alleebäumen gibt es meines Wissens an der Straße nicht, sonst hätten sich die Medien schon auf das "gefundene Fressen" gestürzt. Die Straße als Dorfverbindungsstraße braucht nicht breiter zu sein, dann wird wenigstens nicht gerast. Spart außerdem Kosten für die routinemäßige Erneuerung, wenn es keine allzu breite Straße ist. Äußerst lückenhaft ist der Alleenbestand auch nicht, sondern noch für das Alter der Ahoonbäume recht geschlossen. Ich vermute, Sie haben die Allee nie besucht und machen sich deshalb ein falsches Bild davon. Eine Streusalzproblematik bräuchte es nicht gegen. Man könnte auch mit Molasse (Zuckerersatzstoff) arbeiten, wenn man das wollte. Wurde in der Schweiz schon praktiziert. Soll auch nicht kostenaufwändiger sein, sondern im Gegenteil umweltschonender. Denn Salz schädigt und vernichtet nicht nur Straßenbäume, sondern verseucht landwirtschaftliche Flächen, das Grundwasser und die Vorfluter. Und da sind wir an dem springenden Punkt: Finanzmittel zur Wiederherstellung der Alleen sollten eben bereit gestellt werden, aber auch für eine ausreichende Pflege alter Straßenbäume.

Mathias Hasselmann 02.03.2013 - 10:27:23

Straßenbreite

Sehr geehrter Dr. Steiner, äußerst geschickt wie sie ein wesentliches Argument des Herrn Beyer ausblenden, nämlich die Erhöhung der Verkehrssicherheit durch das Versetzen der Baumlinie. Die K6005 ist eine enge, unübersichtliche Holperpiste mit äußerst lückenhaftem Baumbestand. Nun kenne ich nicht die Unfallstatistik für diese Straße, aber als gelegentlicher Benutzer würde ich es sehr begrüssen, würde die Baumlinie an derartigen Straßen versetzt. Neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit, würde dies sicherlich Ihr Streusalzproblem lösen. Des weiteren stelle ich mir - volkommen laienhaft - vor, dass man bei einer zeitgemässen Bepflanzung die permanente Beschädigung der Straßendecke durch Wurzelwerk reduzieren würde. Ebenso ignorieren sie, dass Herrn Beyers Anliegen einer sachlichen Alleenplanung auch einen Nachhaltigkeitsaspekt enthält. Niemanden ist geholfen wenn die Alleenbäume aus Überalterung großflächig zusammenbrechen, und dann keine Finanzmittel zur Wiederherstellung der Alleen eingeplant wird. Sie geben vor, die Alleen schützen zu wollen, aber mit der von Ihnen progagierten Untätigkeit ist doch vielmehr zu erwarten, dass es in 20, 30 Jahren keine brandenburgischen Alleen mehr geben wird: Abgestorben und wegrationalisiert

Leser 02.03.2013 - 10:03:47

Was für ein albernes Theater!

Dass ein deutlich höheres Unfallrisiko an sicht besteht, wenn Bäume unmittelbar am Fahrbahnrand und nicht drei oder vier Meter neben der Straße stehen, muss einem Dr. tatsächlich noch bewiesen werden? Und weil es an sachlichen Argumenten fehlt, wird dem Abgeordneten Beyer schnell unterstellt, es ginge ihm um die eigene Karriere und nicht um die Sache? Was für ein Armutszeugnis, Dr. Steiner!

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