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Reihe Rofinart eröffnet / Neue Ausstellung mit Vertreterin der Leipziger Schule

Klarheit der Farben und Konturen

Neue Kunstreihe: Thomas Hampel, Antoinette, Gudrun Petersdorff und Sarah Polzer-Storek (von links)
Neue Kunstreihe: Thomas Hampel, Antoinette, Gudrun Petersdorff und Sarah Polzer-Storek (von links) © Foto: Matthias Wagner
Matthias Wagner / 03.03.2013, 20:36 Uhr
Eberswalde (maw) Mit einer Vernissage zur Werkschau von Gudrun Petersdorff wurde am Freitagabend die neue Reihe "Rofinart" im Haus 64 auf dem Rofinparkgelände eröffnet.

Die insgesamt 48 ausgestellten Kunstwerke, überwiegend Öl auf Leinwand, zeigen Reiseeindrücke und Stimmungsbilder, aber auch persönliche Sichtweisen auf Motive ganz in der Nähe, wie die Bornholmer Brücke in Berlin.

Als eines ihrer neuesten Projekte nennt Gudrun Petersdorff kleine Skulpturen, von denen bereits einige in der Ausstellung zu finden sind. "Die Strahlkraft und die Wirkung von Farben sind mir sehr wichtig", betonte Petersdorff. Sie wolle ihre Bilder mit vereinfachten Formen, Kontrasten und einem nachvollziehbaren Rhythmus zum Leben bringen, erklärte die Künstlerin. Die Malerin und Grafikerin, die zur Leipziger Schule zählt, hat große Ausstellungen in Westfalen und Sachsen mitgestaltet.

Als wiederkehrendes Motiv sind Gärten zu sehen. Sowohl als Impression, die sie von Reisen mitbrachte, aber auch hier in Deutschland. Israel kommt eine besondere Rolle zu. "Man könnte von diesem Land tausend Bilder malen", schwärmt die Malerin. Den Weg nach Eberswalde fand Gudrun Petersdorff durch ihre langjährige Freundschaft zu ihrer Studienkollegin und Malerin Antoinette, die gemeinsam mit ihrem Partner Thomas Hampel die Galerie Antoinette unterhält.

Eberswaldes Kulturamtsleiter Stefan Neubacher beschrieb Petersdorffs Arbeiten als "wundervoll abstrakte Landschaften, die in ihrem individuellen Stil eine Brücke zwischen Abstraktheit und Gegenständlichkeit schlagen und so den Betrachter mit mutigen und kräftigen Farben in ihren Bann ziehen". Mit großem Interesse verfolge die Stadt den Fortgang auf dem ehemaligen Industriegelände an der Coppistraße. Es bereichere die Kulturlandschaft der Stadt, sagte er bei der Vernissage. Die neue Veranstaltungsreihe ist eine Zusammenarbeit von Rofinpark-Chefin Sarah Polzer-Storek und der Malerin Antoinette, die sich um die Auswahl der Künstler kümmert.

Bis zum 15. Mai, montags und mittwochs von 10 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr, ist die Werkschau zu sehen.

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