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Amt Oder-Welse richtet für Doktor Amin Ballouz ein Haus her / Einzug am 1. Juni geplant

Nach Streit in Gartz zieht Arzt nach Pinnow

Hier zieht er ein: Gleich neben dem Kindergarten wird Dr. Amin Ballouz seine Zweigpraxis im Schmiedeweg 6 öffnen. Das Besondere: Die Praxis wird wahrscheinlich auch sonnabends auf Patienten warten.
Hier zieht er ein: Gleich neben dem Kindergarten wird Dr. Amin Ballouz seine Zweigpraxis im Schmiedeweg 6 öffnen. Das Besondere: Die Praxis wird wahrscheinlich auch sonnabends auf Patienten warten. © Foto: Stefan Csevi
Cornelia Hendrich / 01.05.2013, 07:17 Uhr - Aktualisiert 04.05.2013, 22:45
Pinnow (MOZ) Nachdem es in Gartz heftigen Streit um die hohe Miete gab, hat Dr. Amin Ballouz seine Praxis dort geschlossen. Das Amt Oder-Welse empfängt ihn mit offenen Armen und saniert nun ein geräumiges Haus für seine Praxis. Im Juni soll sie öffnen.

Das ging schnell. Kaum hatte Amin Ballouz erklärt, dass er sich auch eine Praxis in Pinnow vorstellen könnte, hat das Amt ein Haus für ihn gefunden. Die Räume werden derzeit für seine Arztpraxis hergerichtet.

"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg", sagt Amin Ballouz lächelnd. "Ich freue mich, dass die Verwaltung alles so schnell umgesetzt hat."

Pinnow zögerte nicht lange, denn Landärzte werden händeringend überall auf den Dörfern gesucht. Da rollt man gerne den roten Teppich aus.

Dem Arzt war die Miete für seine Zweigpraxis in Gartz zu teuer geworden. Also machte er sie dort dicht. Seine Gartzer Patienten, sagt er, betreut er alle weiter. Entweder er fährt zu ihnen oder sie kommen in seine Hauptpraxis nach Schwedt. "Ich habe kaum Gartzer Patienten verloren", sagt Amin Ballouz. "Ich hänge auch an meinen Patienten."

Direkt im Ortskern von Pinnow im Schmiedeweg 6 neben dem Kindergarten wird Amin Ballouz nun seine neue Zweigpraxis beziehen. Geplant ist die Eröffnung bereits für den 1. Juni.

Schön groß sei das Haus und mit genügend Räumen, erzählt er. Es werde eine schöne Rezeption, einen Behandlungsraum, ein Wartezimmer, ein Labor geben. Zudem möchte er dort in Pinnow ein Schmerztherapiezentrum aufbauen. "Es sind viele große Räume", freut er sich.

Sogar einen Arbeitsplatz konnte er schaffen. Er hat eine neue Arzthelferin für die Pinnower Zweigpraxis eingestellt in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit in Schwedt.

Die Miete, so hebt er hervor, sei in Pinnow wesentlich geringer als in Gartz, sie sei extrem niedrig. Genau möchte er es nicht verraten. "Etwa ein Zehntel der Gartzer Miete", sagt er. Aber das ist sicher etwas übertrieben.

Er freut sich, dass er in Oder-Welse mit so offenen Armen empfangen wurde. "Es ist für mich auch eine Form des Respekts meiner Arbeit gegenüber. Wir arbeiten als Ärzte zum Teil 18 Stunden am Tag. Manchmal bin ich nicht vor 22 oder 23 Uhr zu Hause." Das liege auch an der enormen Bürokratie, mit der die Ärzte heutzutage zu kämpfen hätten.

Dreimal in der Woche soll die Zweigpraxis in Pinnow geöffnet haben. Mal vormittags, mal nachmittags. Und als Besonderheit voraussichtlich auch sonnabends. Die Öffnungszeiten hängen auch von seinen Mitarbeitern ab. Seine Hauptpraxis bleibe aber Schwedt, sagt er. "Sie soll und wird nicht darunter leiden."

In Pinnow ist man natürlich begeistert, jetzt einen Arzt im Dorf zu haben. "Ich freue mich, dass es alles so schnell geklappt hat", sagt der Pinnower Gemeindevertreter Andreas Sommerschuh.

Die Praxis in Gartz aufzubauen indes habe ihn enorm viel Geld gekostet, sagt er. Aber nach einem alten Sprichwort aus seiner Heimat sagt er auch, man solle nicht nur die Dornen an Rosen sehen, sondern auch die Blüten. Privat wohnt der aus dem Libanon stammende Arzt weiterhin in Gartz. "Der Streit war makaber, aber jetzt ist er vorbei, egal."

Leserforum

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Vertingas 04.05.2013 - 20:15:09

grübel

@ Krankenschwester Ihr 4 Text ist genial und die auch die Wahrheit nur verstehen es die Leute nicht die mit ihren richtigen Namen hier schreiben. @ Frank Gottschlich halten sie sich mal weiter an den Herr Tretner dann lernen sie wie man andere Kommentarschreiber beleidigt. Er ist ist der Meinung er ist das Unschuldslamm vom Lande, dabei ist er der jenige der andere Leute hier ohne deftigen Grund beleidigt. Aber sowas nimmt die MOZ leider in Schutz. _______________________________________________ Unten steht bei neuen Einträgen benachrichtigen dann kriegt man ne Mail wenn jemand anderes geschrieben hat und damit kann man zur Polizei gehen (wenn Beleidigungen vorliegen). Man braucht dann nur sein E-mail account angeben bei de Polizei und dann haben sie es schwarz auf weiß und da kann man in der direkten Mail nichts ändern.

Krankenschwester 04.05.2013 - 19:16:50

Off-Topic an Herrn Tretner und Herrn Gottschlich ! :-)

Ich will mal die MOZ-Online hier ein wenig in Schutz nehmen, was das Problem des anonymen Kommentierens anbelangt. Ich kenne einige junge und alte einkommensschwache Leute, die aus Kosten-, Versorgungs- und Betreuungsgründen oder ähnlichem, nicht mehr jeder einzeln in ihrer 2-Zimmer-Stadtwohnung leben, sondern in Wohngemeinschaften auf dem Lande. Da wird bspw. nur eine MOZ für alle abboniert, die Grundgebühren nur für ein Telefon-, eine TV-Schüssel, einmal Wasser-, Abwasser-, Gas- und Strom-Anschluss gemeinschaftlich bezahlt. Da ist immer jemand da, wenn mal einer arbeiten, krank oder verreist ist. Da ist auch noch nie eingebrochen worden, weil nur für einen Hund die Hundesteuer entrichtet wird. Doch wenn mal Schnee zu fegen, der Garten zu bearbeiten oder am Haus was zu reparieren ist, dann sind immer gemeinschaftlich alle für verantwortlich …. So, und weil es dort nur eine Gartenpforte und nur einen Internetanschluss gibt, nutzen alle gemeinschaftlich den Postkasten und den E-Mail-Verkehr. Ich finde diese sparsame WG-Lebensweise eine ökonomische Lösung, der ständigen Kostentreiberei zu begegnen und empfehle diesen Hinweis zur Nachahmung. Doch zurück nun zu Ihrem Problem. Wenn die MOZ-Online nun pro Internetanschluss / pro IP-Absender nur einem User das personenbezogene Einloggen genehmigen sollte, sollte sie allen anderen WG-Bewohnern das kommentieren ja verbieten ? Oder ein anderes Beispiel: Erst neulich erzählte mir ein alter Zeitungs-Leser, dass er in seiner Jugend mal Leserbriefe in der BZ, MOZ und anderen Zeitungen schrieb, als die Postkarte noch 10 Pfennig kostete und die alten Nachrichten in der langsamen DDR auch nach einer Woche noch wie neu waren. Er jetzt in der schnelllebigen Zeit sich aber kein Internet mehr zulegen wird. Aber hin und wieder als immer noch politisch interessierter Mensch seinen kommentierenden Kindern und Enkel sagt, dass diese für ihn doch auch mal seine ärgerliche, lobende oder kritische Lesermeinung in ihre Kommentare mit einflechten sollen. Doch wenn Opas Gedankenäußerungen keine mit ihrer übereinstimmenden Meinung ist, sie für den Opa lieber einen anderen Nicknamen benutzen. ….. Noch ein Beispiel der Bevorzugung von Nicknamen, statt Klarnamen. Da gibt es User die möchten sich die friedliche Nachbarschaft, die gute Freundschaft, die netten Kollegen, die strengen Vorgesetzten nicht verderben, wenn sie endlich mal sagen können, was sie zu einem allgemeinen Sachverhalt, über politische Ereignisse, über alte/neue/bevorstehende Gesetze, über eine andere Partei, über die Politiker, über deren Politik, über die Missstände der Vergangenheit, Gegenwart und der befürchteten Zukunft tatsächlich denken und fühlen. Was ich durchaus nachvollziehen kann und somit Verständnis für Meinungsfreiheit und Anonymität im Internet habe. Naja, und was das viele unbegründete Löschen der sachlichen Kommentare anbelangt, stimme ich Ihnen aus eigenen Erfahrungen zu, dass es weiterhin sehr ärgerlich ist. Frdl. Grüße von der “Kranken Schwester” :-)

Frank Gottschlich 04.05.2013 - 18:41:15

Kommt Zeit, Kommt Rat

Bei mir die Tat. (Punkt) Ich vertraue immer noch auf die Unabhängigkeit der Ermittlungsbehörden in Brandenburg. ( In Sachsen nicht :-)) Nichts mehr zum Thema zu sagen ??? Thema ist hier : http://tantower.wordpress.com/2013/05/02/na-mal-sehen-wie-lange-es-in-pinnow-gut-geht/#comment-5181

klaus tretner 04.05.2013 - 17:46:23

@Frank Gottschlich

Ich möchte Ihnen nicht den Mut zur Klärung des Sachverhaltes nehmen. Aber eines sollten Sie beachten, nur ein nicht änderbarer Text wird anerkannt. Und genau das werden Sie nie erreichen. Texte bei der MOZ sind immer änderbar, nach dem Willen des Schreibers, oder auch der MOZ. Und genau darum sind sämtliche Kommentare und Namen und Emailadressen wertlos im Sinne einer Rechtsprechung. Was die IP Adresse betrifft, werden Sie nur weiterkommen, wenn ein schweres Verbrechen vorliegt. Und selbst dann nicht, weil eindeutig nachgewiesen werden muß, dass nur derjenige Zugriff hatte auf die IP, dem diese Adresse zugeordnet werden kann. Und das zu beweisen ist unmöglich. Alles andere ist nebensächlich, kostet nur Geld und rauskommen wird nix. Und genau darum sind alle Foren der MOZ völlig offen. Keiner ist rechtlich greifbar. Sie haben sich doch auch mit "Tja..." auseinandergesetzt. Meinem Nachbarn, über die Straße. Alles, was Sie hier schreiben ist nicht die Tinte wert es zu drucken. Müßten Sie doch auch wissen. Bevor die MOZ einen Leserbrief druckt, wir er doch auch erst mal "in Form" gebracht. Nicht ein Leserbrief von mir an die MOZ wurde im Originaltext gedruckt. Was soll das dann? Die Online-MOZ ist in meinen Augen eine reine Verarschung, oder auch eine Aufrechterhaltung von Stasikontakten. Suchen Sie es sich raus. Ich habe fast ein Jahr dazu gebraucht, um es zu begreifen.

Frank Gottschlich 04.05.2013 - 17:16:44

Wir verlieren den Faden , dass Thema heißt eben '' Cleverle :-)

Wer dem unten zur tantower.wordpress.com geegtem Link verfolgt weiß, was ich hier bezüglich des Themas noch eingestellt hatte. Nämliuch eben ein Mail an den Vorstand. Bezogen auf die Praxis der MOZ, wie Sie darstellten Herr Tretner, wird es nicht mehr lange dauern, bis auch die MOZ Farbe bekennen werden muss. Es läuft eine Strafanzeige meinerseits gegen eine Kommentarschreiberin. Nun ja, wenn, wie ich denke, diese sich wird vor Gericht damit rausreden ..... Dann greift eben die weitergehende Haftung . Und das ist die MOZ. Da ich, in der Regel, BEGONNENES auch durchsetze, werden wir dann sehen. Unten der Kommentar ...ach sch...drauf, so viel Blödheit lohnt nicht zu kommentieren. Man sollte hier...nunmehr sachbezogen aufs Thema weiter kommentieren, oder eben nicht. Oder eben auch drüben in Tantow :-) http://tantower.wordpress.com/2013/05/02/na-mal-sehen-wie-lange-es-in-pinnow-gut-geht/#comment-5181 Im übrigen: Bezogen auf Zugriffszahlen, Artikelbezogen, kann nach meiner Recherche die MOZ noch einiges vom Tantower sich versuchen anzueignen. Ps. Ich verstehe was davon :-) Das wird auch die MOZ bald, sehr bald merken. (Punkt)

klaus tretner 04.05.2013 - 14:37:21

@Frank Gottschlich

Sie sollten eines begreifen: Wahrheit und MOZ sind sich spinnefeind. Genauso Zusammenhänge einmal darzustellen. Wer das von der MOZ erwartet, lebt wohl auf einem anderen Stern. Ich ärgere mich jeden Tag über die Artikel in der "Druck-MOZ". Wenn man zu einem Thema etwas sucht bei der MOZ, findet man auch so manches, aber einen Zusammenhang, durch die MOZ erstellt, kann man vergessen. Heute fließt das Wasser bergauf und morgen eben wieder bergab. Naturwissenschaftliche Kenntnisse sollten sie bei der MOZ nicht erwarten. Ich stehe jetzt echt vor einer Kündigung des Abo der MOZ, weil ich einfach so viel Blödsinn, völlig zusammenhangslos, nicht mehr lesen will. Aber da hat ja die MOZ Partner, wie den RBB. Die agieren ja ähnlich. Danke für ihren Kommentar.

klaus tretner 04.05.2013 - 14:08:27

@Frank Gottschlich

Das Thema hatte ich auch schon mehrmals mit der MOZ. Beleidigungen waren es damals, natürlich unter fiktiven Namen geschrieben. Ständiger Namenswechsel von Kommentarschreibern. Wenn die MOZ sich nicht entschließt, nur einen Namen für jeden zu zulassen, dann werden Sie immer wieder vor dem Problem stehen. Man kann doch bei der MOZ beliebige bekannte Emailadressen eintragen. Nur, um andere zu ärgern. Dann den Namen ändern, und schon hat sich alles erledigt. Ich bin schon lange für den "Echtnamen" bei der MOZ, nur komme ich da einfach nicht weiter. Bei der MOZ ist absolut kein Name gesperrt. Ebenso sind keine Emailadressen gesperrt gegen Doppelangaben. Die MOZ betreibt ein völlig offenes System. Eine telefonische Antwort von der MOZ ergab, dass man absolut nicht in der Lage ist einen Kommentarschreiber zu identifizieren. Vielleicht haben Sie mehr Glück. Aber darauf reagiert ja nicht mal die Polizei.

Frank Gottschlich 04.05.2013 - 13:42:43

IP Überprüfung erfolgt ?

Es entzieht sich dem Leser, wieso sie zwar meine Kommentare löschen, den hier unter meinem Namen letzt eingestellten Kommentar jedoch nicht. Ist ihr System nicht in der Lage eine IP - dem Namen zuzuordnen ? Wenn dem so ist, kann jeder Hanswurst sich unter der Bundeskanzlerin Namen einlocken und seinen Mist loswerden. Man sollte sich besser mit dem Internetrecht auskennen, wenn man solch eine Plattform führt. Ihr handeln , liebe Leute, reicht euch keine Ehre. Ich denke, es ist dringendst notwendiig, dass ihr Konkurrenz bekommt. So wie die hier, aber auch als Printmedium. http://tantower.wordpress.com/2013/05/02/na-mal-sehen-wie-lange-es-in-pinnow-gut-geht/#comment-5181

Frank Gottschlich 03.05.2013 - 16:43:47

Ich endschuldige misch für deen Kommmentar

"Sinn war der gelöschte Kommentar zum Artikel, dass man ihn löscht. " Also noch mal, endschuligung.

Frank Gottschlich 03.05.2013 - 15:11:00

''Sinn und Zweck eines Kommentars''

Sinn war der gelöschte Kommentar zum Artikel, dass man ihn löscht. Nur so, kann ich kontrollieren, dass man den Kommentar seitens der Redaktion auch gelesen hat. Ihr habt ihn gelesen, nun recherchiert etwas sachbezogener und man muss euch nicht mehr aufs WESEMTLICHE ''kitzeln''. Das wesentliche heißt hier, nämlich möglicherweise auch Korruption. Möglicherweise. Ich habe nicht die Zeit wie ihr. Recherchiert ganz einfach mal.

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