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Meinung

Maria Neuendorff 30.05.2013 20:11 Uhr

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Die Chance zu helfen

(MOZ) Die Tränen werden reichlich fließen, wenn sich ehemalige DDR-Heimkinder in Oranienburg treffen. Am Lagerfeuer werden wieder all die schrecklichen Gefühle hochkommen wie Einsamkeit und Schmerz, Demütigung und Schikane, Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Die Heimkinder mussten sie in einem Alter ertragen, in dem sie eigentlich davor hätten beschützt werden müssen.

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Maria Neuendorff

© MOZ

Anstatt ihnen Wärme zu geben, hat man sie in die kalten Zellen eines ehemaligen preußischen Gefängnisses gesperrt. Die Gitter vor den Fenstern und die Schließmechanismen an den Türen wurden einfach beibehalten. Ob Ausreißer aus schwierigen Familien oder Kinder politisch unkorrekter Eltern, alle verschwanden gleichermaßen hinter der Stacheldrahtmauer.

Gesehen wurden sie trotzdem täglich von den Mitarbeitern des Amtsgerichtes gegenüber. Die Kinder haben oft gewunken, in der Hoffnung, man würde sie endlich rauslassen. Vielleicht sollten diese stummen Zeugen auch den Weg nach Oranienburg wagen. Es wäre noch einmal eine Chance zu helfen - wenigstens bei der Aufarbeitung.

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