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Brigitte Horn 02.06.2013 23:29 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de

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Polizeihubschrauber EC 135 gelandet

Bernau (MOZ) Die Polizeidirektion Ost hatte zum Tag der offenen Tür in die Barnimer Inspektion eingeladen. Mehr als 4000 Besucher wollten sich nicht entgehen lassen, was die Polizei und ihre Partner an Technik und Informationsständen präsentierten.

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Besondere Attraktion in Bernau: Start und Landung einer Maschine der Polizeihubschrauberstaffel Brandenburgs.  

Besondere Attraktion in Bernau: Start und Landung einer Maschine der Polizeihubschrauberstaffel Brandenburgs.

© Ulli Winkler

Schon von Weitem war ein buntes Gewimmel auf den Freiflächen der Polizeiinspektion Barnim zu sehen. Himmel und Menschen waren unterwegs. Wer mit dem Auto kam, musste lange suchen, bis er einen Parkplatz gefunden hatte. Blaue Polizeiuniformen, schwarze Dienstanzüge, grüne und rote Einsatzfahrzeuge, dazwischen die vielen bunten Jacken von Kindern. Den 1. Juni haben viele Eltern mit ihren Kindern für einen Besuch bei der Polizei genutzt. Zum Beispiel wollte Katharina Hamacher am Internationalen Kindertag mit ihrem Nachwuchs etwas Besonderes machen. Genauso waren aber auch ältere Semester zu sehen.

Überall gab es Sehenswertes, darunter kurz nach 12 Uhr die Landung eines Polizeihubschraubers EC 135 der Polizeihubschrauberstaffel Brandenburgs. In dem Karree, um das sich viele Besucher drängten, hat Pilot Hauptkommissar Klaus-Peter Seiler eine präzise Landung hingelegt. Anschließend erklärt er geduldig den immer wieder nachrückenden Besuchern die Ausstattung des Helikopters, unter anderem mit einer Wärmebildkamera, hebt die Knirpse hoch, so dass sie auch einmal auf dem Pilotensitz Platz nehmen dürfen. "Ich finde das fantastisch, was hier geboten wird. Und auch, dass man an alles so nah ran kommt", sagt Peter Schulz aus Basdorf ganz begeistert, der gerade mit seiner Familie den Hubschrauber besichtigt hatte. An einem Nachbarstand wurde Fundmunition gezeigt. In einem Raum waren Schuhe zu sehen, die "Treter der Täter". Wer wollte konnte sich anschauen, wie es hinter Schloss und Riegel aussieht. Die DLRG war mit einer Rettungshundestaffel vor Ort. Große Aufmerksamkeit zog auch ein Wasserwerfer auf sich. Ein paar Schritte weiter das Schlauchboot und das Einsatzfahrzeug der Taucher, die im Ernstfall nach Beweismitteln, wie etwa Waffen, auch nach vermissten Personen oder Autos suchen. Kinder durften auf das Boot klettern. Viele schauten es sich interessiert an, wie auch Wirtschaftsminister Ralf Christoffers, der ganz privat gekommen war. Ihm gefiel, was die Polizeidirektion Ost in Bernau organisiert hatte.

Über das große Interesse der Bürger zeigte sich Peter Salender, Sprecher der Polizeidirektion Ost, sehr zufrieden. Schon gleich um 10 Uhr sei es voll auf dem Gelände geworden. "Mit dem Tag der offenen Tür wollen wir zur Berufswerbung beitragen und ein Vertrauensverhältnis zu den Bürgern schaffen. Sie sollen auch sehen, wohin letztlich ihre Steuermittel fließen", sagte der Pressesprecher. Gleichzeitig sei wichtig, dass sie wissen, mit welchen Partnern die Polizei zusammen wirkt und lobte alle die mitmachen, unter anderem das THW und die Feuerwehr, wobei positiv sei, dass im Barnim zwischen der Polizei und den Kooperationspartnern "die Chemie stimmt".

Wermutstropfen waren allenfalls die dunklen Wolken. Doch Regenschauer blieben glücklicherweise fast aus. Erst am späten Nachmittag fielen ein paar Tropfen vom Himmel.

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