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Reichenwalder Freiwillige Feuerwehr feierte ihr 80-jähriges Bestehen mit Festumzug, Auszeichnungen und Vorführungen

Bunter Festumzug mit Lärm von 20 Sirenen

Bronze: Dirk Franz wurde für 20 Jahre Dienst von Amtsbrandmeister Dierk Bünger (r.) und dessen Vize Andreas Diebert ausgezeichnet.
Bronze: Dirk Franz wurde für 20 Jahre Dienst von Amtsbrandmeister Dierk Bünger (r.) und dessen Vize Andreas Diebert ausgezeichnet. © Foto: Cornelia Link
Cornelia Link / 22.07.2013, 07:05 Uhr
Reichenwalde (co) Mit einem bunten Festumzug hat die Freiwillige Feuerwehr Reichenwalde am Sonnabend ihr 80-jähriges Bestehen gefeiert. Außerdem gab es noch ein Fest mit Vorführungen am Gerätehaus und Auszeichnungen.

Der bunte Tross machte sich zur Mittagszeit vom Wohngebiet Mühlenberg in Richtung Dorfzentrum auf den Weg. Vorn spielte die Storkower Feuerwehr-Kapelle Schalmeienmusik von einem Wagen. Dahinter liefen die Mitglieder von Feuerwehr und Feuerwehr-Verein. Ihnen folgten winkend die Dorfbewohner, Mitglieder vieler Vereine - die Faschingsfreunde mit hüpfenden Funkenmariechen, aber auch die Kita und die Fußballer sowie Reiter. Dahinter wurde es laut: Fast 20 Einsatzfahrzeuge aus dem Amt Scharmützelsee machten mit ihren Sirenen mächtig Lärm. Auch die Tauchergruppe der Grünheider Wehr mit ihrem Boot war ein echter Hingucker. Etwas Pech hatten die Reichenwalder mit ihrem 2011 ausgemusterten Ello - das Auto blieb stehen und musste abgeschleppt werden.

Viele Zuschauer winkten und applaudierten an den Straßen. "Der Festumzug war wunderschön", lobte Horst Siedler und hatte dafür seinen Feuerwehr-verrückten Enkel Jayden-James (5) extra aus Fürstenwalde hergeholt. Der strahlte über das als Pirat bemalte Gesicht. Glücklich war auch Hartmut Prochaska vom Feuerwehr-Verein, dass die anderen Vereine toll mitgemacht haben - auch mit Kuchen und Angebots-Ständen für die Kinder.

Nach Stillen von Durst und Hunger wurde es feierlich: Wehrführer Dirk Drews dankte allen Unterstützern für das Wehrbestehen. Einen Geschichtsabriss bot Manfred Kastner, und viele Bilder, Geräte und Kleidung sah man im Dorfgemeinschaftshaus. "Wir benötigen aber dringend Nachwuchs", wies Wehrführer Drews auf ein dringendes Problem hin - man habe 19 Aktive, sogar zwei Frauen, aber nur drei Kinder. "Es wäre schön, wenn wir neben Kolpin hier auch bald eine Jugendfeuerwehr hätten", fügte Gemeinde-Bürgermeister Heinz Döbler an. Die Jugend heranzuziehen sei wichtig, betonte auch Amtswehrführer Dierk Bünger und ernannte mit seinem Stellvertreter Andreas Diebert elf Truppmänner und beförderte unter anderem Wehrführer Drews und dessen Vize Thomas Fink zum Brandmeister. Viel Applaus erhielt zudem Dirk Frank für 20 Jahre treue Dienste in der Wehr.

Am Abend unterhielten dann noch die Band "The Friends" sowie brasilianische Tänzerinnen.

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