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Roland Hanke 24.07.2013 22:51 Uhr
Red. Fürstenwalde, fuerstenwalde-red@moz.de

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Familienzuwachs bei den Fußball-Frauen

Reichenwalde (MOZ) Die Fußball-Frauen in der Kreisliga Spree/Oder-Neiße haben Zuwachs bekommen. In der neuen Saison werden zehn statt bisher sieben Mannschaften um Punkte und Titel kämpfen. Auf der Staffeltagung in Reichenwalde wurden Spieltermine und -modus festgelegt.

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Start in die neue Saison: die Vertreterinnen und Vertreter der Frauen-Teams der Fußball-Kreisliga Spree/Oder-Neiße bei ihrer Staffeltagung in Reichenwalde

© MOZ/Roland Hanke

Im Vereinsheim von Eintracht Reichenwalde hat Staffelleiter Michael Lampelt nun auch offiziell die drei neuen Mannschaften für die Saison 2013/2014 in der Frauen-Kreisliga Spree/Oder-Neiße begrüßt. Mit dem Neuzeller SV und Borussia Fürstenwalde sind zwei Rückkehrer wieder dabei, mit dem FC Union Frankfurt ein Neuling. So wird es in der kommenden Saison, die am 25. August mit der Kreispokal-Vorrunde und am 1. September mit dem ersten Punktspieltag beginnt, ein Zehnerfeld in der Fußball-Familie der Frauen geben.

"Wir freuen uns sehr über den Zuwachs", sagt Lampelt. "Und wir hoffen, dass alle bis zum Ende der Saison durchhalten. Die bisherigen sieben Mannschaften haben dies in der vergangenen Saison geschafft, die insgesamt als sehr positiv gewertet werden kann." Allerdings gab es auch einen Wermutstropfen, denn die Meisterehrung für den 1. FC Frankfurt, die diesmal laut Staffelleiter vom Fußballkreis Oder-Neiße vorgenommen werden sollte, ist bislang noch nicht erfolgt.

Aufgrund des jetzt größeren Feldes sind auch einige Änderungen in Sachen Spieltermine und -modus notwendig geworden. So wird nun nicht mehr wie im Vorjahr jeden zweiten Sonntag gespielt. Mit dem 14-tägigen Rhythmus wäre die Hinrunde erst am 22.Dezember beendet. Die Teams einigten sich darauf, immer zwei Sonntage in Folge zu spielen und den dritten freizulassen. Somit werden die ersten beiden Spieltage am 1. und 8. September ausgetragen. Erstmals spielfrei ist dann am 15.September. Dies wiederholt sich, ehe am 24. November mit dem 9. Spieltag die Hinrunde abgeschlossen ist. Danach folgt dann noch das Kreispokal-Viertelfinale am 1. Dezember. Die Regelanstoßzeit bleibt wie bisher bei 14 Uhr.

Apropos Kreispokal. Auch hier gibt es eine Änderung gegenüber der abgelaufenen Saison. Der Sieger der einzelnen Runden wird nicht mehr in Hin- und Rückspiel ermittelt. Der Gewinner des jeweiligen Spiels zieht gleich in die nächste Runde ein - wie bei den Männern auch üblich. Das Endspiel soll wieder während des Pokal-Finaltages des Fußballkreises Spree am 28. Juni im Fürstenwalder Friesenstadion ausgetragen werden. Übrigens haben Meister 1. FC Frankfurt und Pokalsieger SV Tauche bereits am 25. August ihren ersten Auftritt in der Vorrunde. Das ergab die Auslosung (siehe links).

Eine lebhafte Diskussion gab es bei der Behandlung der Wettspielordnung. Die Trainer Roland Pirke (1. FC Frankfurt) und Dietmar Scobel (SV Tauche) setzten sich vehement dafür ein, bei Nichtantreten einer Mannschaft das Spiel für den Gegner des nicht angetretenen Teams mit drei Punkten und 2:0 Toren zu werten. "Nachholpartien lassen sich mit dem engen Spielplan kaum vereinbaren", begründet Pirke. Und auch Scobel sieht das so: "Wer nicht antritt, ist die Punkte los." Der SV Tauche könne keine Nachholspiele verkraften. "Das trifft natürlich auch auf unsere Mannschaft zu. Wenn wir nicht können, wird für den Gegner gewertet."

Am Ende einigten sich die Vereine auf diese Variante. Allerdings soll es auch Ausnahmen geben. Dazu zählt "höhere Gewalt", also wenn die Plätze wegen widriger Witterungsverhältnisse gesperrt sind oder der Schiedsrichter deshalb die Partie kurzfristig absagt. Dann wird das Spiel nachgeholt. Dies gilt auch für den Fall, wenn sich beide betroffenen Mannschaften im Vorfeld untereinander auf eine Verlegung einigen. Auf jeden Fall müssen alle Punktspiele vor dem Pokalfinale absolviert worden sein. Das Mindestalter der Spielerinnen in der Frauen-Kreisliga Spree/Oder-Neiße beträgt im Übrigen 14Jahre.

"Ich denke, für die neue Saison ist jetzt alles vorbereitet", sagt Staffelleiter Lampelt. "Wir freuen uns alle auf den Start."

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