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Brian Kehnscherper 07.10.2013 18:57 Uhr
Red. Neuruppin, lokales@ruppiner-anzeiger.de

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Die Schausteller stehen Schlange

Neuruppin (RA) Am 31.Oktober beginnt der Martinimarkt. Die Attraktionen und große Teile des Programms stehen bereits fest. Die Organisatoren vom Neuruppiner Stadtmarketing feilen noch an den Details. Vor allem die Parkplatzsituation muss noch geklärt werden.

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Unverzichtbar: Das Riesenrad auf dem Schulplatz ist mittlerweile das Wahrzeichen des Martinimarktes. Neben derartigen Klassikern gibt es in diesem Jahr wieder einige Neuheiten.

© MZV

Klaus Bubl ist vom Martinimarkt begeistert. Seit zwei Jahren organisiert der Chef des Stadtmarketings die Neuruppiner Kirmes. 130000Besucher kamen zu der bislang letzten Auflage 2012. Dass der Martinimarkt auch in diesem Jahr ein Erfolg wird, davon ist Bubl überzeugt - und offenbar sind das auch die Schausteller. Rund 400Bewerbungen haben Klaus Bubl, sein Mitarbeiter Christoph Klitta und ein Sachverständiger in den vergangenen Wochen gesichtet - Fahrgeschäfte, Schießstände, Imbissbuden. Doch nur rund 100 Anbieter können auf dem Braschplatz, dem kurzen Abschnitt der Karl-Marx-Straße und dem Schulplatz unterkommen. "Mehr gibt der Platz nicht her", sagt Bubl. Doch angesichts der begrenzten Kaufkraft wären mehr Anbieter wenig sinnvoll. Die Größe von 100 Attraktionen ist auch für die Schausteller noch lohnenswert. Bei der Auswahl setzen Bubl und Klitta vier Kriterien an: wie attraktiv ist ein Stand beziehungsweise Fahrgeschäft, wie steht es um technische Standards, Wartung und Sicherheit, wie viel Erfahrung hat der Schausteller und welche Erkenntnisse hat die Stadt gegebenenfalls über den jeweiligen Anbieter gewonnen.

Die Wahl ist bereits gefallen. Als Highlight wird es in diesem Jahr ein 60 Meter hohes Kettenkarussel auf dem Braschplatz stehen. Als Neuheit wird dort zudem der "Burner" Adrenalinjunkies anlocken - eine Schaukel, deren Gondeln sich auf drei Achsen horizontal und vertikal drehen. "Natürlich wird es wieder die Klassiker wie Autoscooter und Breakdance geben", sagt Christoph Klitta. Bubl ergänzt: "Wir haben einen Erneuerungsgrad von 30 bis 40 Prozent. Es gibt immer einen Mix aus Neuem und Altbewährtem." Als eine Art Wahrzeichen des Martinimarktes darf für Bubl das Riesenrad nicht fehlen. Wie gewohnt soll es wieder auf dem Schulplatz am Ausgang des Martinimarktes stehen. "Mit der Karl-Marx-Straße als Achse in zwei Richtungen sieht man es von beiden Seiten sehr gut", so Bubl.

Im Festzelt wird es wieder an jedem Tag des Martinimarktes ein Programm mit diversen Live-Acts geben. Das Zelt wird wieder beheizt sein. Diese Tatsache sieht Bubl als einen der Gründe dafür, dass der Martinimarkt gut besucht ist. Ohnehin scheint die Kirmes so viel Strahlkraft zu besitzen, dass sich die Gäste um Wind und Wetter wenig scheren.

Ein wenig Kopfzerbrechen bereitet Bubl die Parkplatzsituation in der Innenstadt. Durch die Baustellen an der Friedrich-Engels- und der Schinkelstraße sind einige Stellflächen weggefallen. Zwar hat Baudezernent Arne Krohn in der vergangenen Woche angekündigt, dass Ausweichflächen geschaffen werden. Stadtmarketing-Chef Bubl schließt aber nicht aus, dass noch zusätzliche Ausweichflächen geschaffen werden müssen: "Wir können jeden Parkplatz gebrauchen." Schließlich kommen die Besucher zum Teil aus einem Umkreis von bis zu 200 Kilometern. Und auch in der Region zieht er Menschen an. Die Leute reisen aus Oranienburg, Wittstock, Zehdenick und anderen Orten in Massen an. Besonders eng könnte es am Sonnabend, 9.November ,werden. Dann werden auf der Karl-Marx-Straße bis zur Pfarrkirche sowie dem Platz davor mit Martinibasar und Pferdemarkt noch zusätzliche Angebote Besuchermassen anziehen. 60 bis 70 Basarhändler werden erwartet sowie rund 40 Anbieter auf dem Pferdemarkt. Bislang ist Bubl aber optimistisch, dass die Parkplatzfrage bis Ende Oktober geklärt werden kann.

Insgesamt rechnet das Organisatorenteam mit einem gelungenen Martinimarkt. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass in diesem Jahr mehr Besucher kommen als 2012. Und auch für die Zukunft sieht Klaus Bubl den traditionellen Jahrmarkt gut aufgestellt: "Es ist die größte Kirmes zwischen Ostsee und Berlin - vielleicht abgesehen von den Hansestädten. Und ein großer Wettbewerbsvorteil für Neuruppin ist, dass es einer der wenigen Jahrmärkte mitten in der Innenstadt ist. Da gibts nicht mehr so viele. Selbst die Wiesn ist leicht außerhalb." Und so profitiere auch die Stadt langfristig von der Kirmes. Für Bubl ist diese eine gute Werbung, von der am Ende ganz Neuruppin etwas hat.

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