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Nadja Voigt 06.01.2014 07:23 Uhr
Red. Bad Freienwalde, freienwalde-red@moz.de

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Mahnwache ruft Demonstranten auf den Plan

Bad Freienwalde (MOZ) Eine von der Partei "Die Rechte" geplante Demonstration auf dem Bad Freienwalder Marktplatz hat spontan Gegendemonstranten auf den Plan gerufen. Auch die Polizei war mit einem Großaufgebot in der Kurstadt zugegen.

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"Flüchtlinge bleiben - rechte Gedanken vertreiben": Bürger bringen ihre Meinung zum Anliegen der Demonstration der Partei "Die Rechte" auf dem Bad Freienwalder Marktplatz zum Ausdruck. Die Polizei hielt sie auf Abstand.

© MOZ/Nadja Voigt

Bürger und dem Vernehmen nach Mitglieder der Antifa in Strausberg fanden sich am Sonnabend ab 13.30 Uhr auf dem Bad Freienwalder Marktplatz ein. Dort hatte die rechtsextreme Partei "Die Rechte" für 14 Uhr eine Demonstration angemeldet. "Gegen ein geplantes Asylbewerberheim in Bad Freienwalde", wie Einsatzleiter Jörg Reß von der Polizeiinspektion Strausberg erklärte.

Mit wie vielen Einsatzkräften genau er am Sonnabend vor Ort war, wollte Reß nicht sagen. Die Polizeibeamten aus ganz Märkisch-Oderland waren jedoch den geschätzten 40 Rechten und etwa 50 Gegendemonstranten zahlenmäßig überlegen. Etwa 15 Einsatzwagen hatten sich rund um den Bad Freienwalder Marktplatz postiert.

In voller Montur geleiteten die Polizisten die Bürger und Mitglieder der Antifa Strausberg zunächst noch vor 14 Uhr zu Deeskalationszwecken zur unterhalb der Sparkasse gelegenen Bushaltestelle. "So sorgen wir dafür, dass sie weiter unten demonstrieren können", erklärte Jörg Reß. Dort versuchten sie, mit Rufen und lauter Musik die Demonstration der Asylheim-Gegner zu stören.

Zudem hatten sie ein Banner mit der Aufschrift "Rassismus tötet - Nazis abschieben" dabei. Auch genau gegenüber dem Marktplatz hatten sich Bürger postiert. Mit einem Banner mit der Aufschrift "Flüchtlinge bleiben - rechte Gedanken vertreiben" zeigten sie den Rechten, was sie von ihrer sogenannten Mahnwache hielten.

Gegen 15.45 Uhr waren dann beide Demonstrationen beendet, wie es am Sonntag aus der Polizeiinspektion Strausberg hieß. Es hätte, so der Polizeisprecher, keine weiteren Zwischenfälle gegeben. "Es war so, wie Demonstrationen sein müssen. Jeder tut friedlich seine Meinung kund, egal, ob wir die nun teilen oder nicht", so der Beamte.

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