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Bibliothek zieht neben das Filmmuseum

Gemeindebibliothekarin hat viel bewegt: Christine Lindner ist trotz des bevorstehenden Umzugsstresses froh, dass diese kommunale Einrichtung erhalten bleiben soll.
Gemeindebibliothekarin hat viel bewegt: Christine Lindner ist trotz des bevorstehenden Umzugsstresses froh, dass diese kommunale Einrichtung erhalten bleiben soll. © Foto: michael märker
Ulf Grieger / 17.01.2014, 07:29 Uhr
Golzow (MOZ) Die Pläne für den Umbau der ehemaligen Grundschule Golzow in ein kommunaltouristisches Zentrum werden noch einmal geändert. Dafür hat die Gemeindevertretung grünes Licht gegeben. Der Förderantrag war im Dezember 2012 gestellt worden - über 131 700 Euro. Bewilligt wurde eine Förderung in Höhe von 75 Prozent. Damit kommen 98 775 Euro als Zuschuss. Die Gemeinde hat für die Abrufung der Mittel bis Ende des Jahres Zeit. Im Kern geht es um die Umsetzung von Brandschutzauflagen für die Bereiche Jugendklub, Filmmuseum, Bibliothek und Gemeindezentrum. Im Hortbereich waren die Brandschutzauflagen bereits erfüllt worden. Zudem wird das Zentrum behindertengerecht gestaltet. Ursprünglich sollte die Ausschreibung am 20. Januar erfolgen. Doch nun muss gewartet werden, bis die Änderungswünsche genehmigt sind.

Planer Andreas Kluge bekam den Auftrag, die Änderungen zu projektieren. Er schätzt die Mehrkosten auf 11 700 Euro. Auf Vorschlag der Grundschule "Kinder von Golzow" wird der Eingang zum Speiseraum verändert. Die gefährliche Stufe, die durch ein Heizungsrohr verursacht war, wird beseitigt. Im Eingangsbereich erhält der Jugendklub einen zweiten Fluchtweg. Auf Vorschlag des Vereins "Golzower für Golzow" und des Gebäudemanagements des Amtes ändert sich die Raumnutzung im Südflügel des einstigen Schulhauses. Die Bibliothek tauscht den Raum mit dem Amtsarchiv. Die Kleiderkammer der Feuerwehr macht dem vergrößerten Filmmuseum Platz und zieht in das bislang als Ausstellungsfläche genutzte sogenannte "Bürgermeisterzimmer" rechts vom Haupteingang. Bibliothekarin Christine Lindner studierte die auf den Tischen ausgebreiteten Raumpläne aufmerksam und stellte ganz praktische Fragen. Werden die Kinder im neuen Domizil auch Platz für ihre Mappen haben? Gibt es auch einen Fußbodenbelag? Mit Andreas Kluge vereinbarte sie, noch einmal über die Details zu sprechen. Seit 20 Jahren leitet Christine Lindner (68) die Bücherei und hat gemeinsam mit ihrem Mann viel für die gemütliche Einrichtung getan. "Ich möchte, dass auch künftig die Schüler hier ihren verlässlichen Lesetag haben. Jede Klasse kommt zweimal wöchentlich in die Bibliothek."

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