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Mathias Hausding 10.02.2014 20:42 Uhr

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Sterne weisen den Weg

(MOZ) Der Schutz der Nacht ist bislang ein eher abseitiges Thema. Erst seit kurzem gibt es Studien, die Gesundheitsgefahren durch Lichtverschmutzung belegen. So kann zu viel Kunstlicht den Hormonhaushalt durcheinander bringen, was das Brustkrebsrisiko stark erhöht. Allgemein bekannt ist das noch nicht. Vor allem deshalb ist die Kür des ersten Sternenparks in Deutschland eine Nachricht von herausragender Bedeutung.

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Mathias Hausding

© MOZ

Pflanzen, Tiere und Menschen brauchen die Nacht genauso wie den Tag. Diese in Vergessenheit geratene Selbstverständlichkeit wird nun zurück ins Bewusstsein der Öffentlichkeit geholt. Denn das konkrete Beispiel des dunklen Himmels im Havelland dürfte so manchen Stadtbewohner ins Grübeln bringen. Ja, es ist nicht nur schade, dass man in der Stadt die Sterne nicht sieht, es ist auch ungesund. An zweiter Stelle könnten dann Überlegungen stehen, wie man die Lichtverschmutzung eindämmt.

Fraglich ist indes, ob der Sternenpark-Titel nun scharenweise Touristen ins Havelland lockt. Da in hellen Sommernächten, bei Vollmond sowie an bewölkten Tagen eine Tour keinen Sinn ergibt, wird das Sternegucken in Gülpe wohl eher eine Angelegenheit für Spezialisten bleiben.

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