Mittwoch, 27. August 2014
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Beate Bias 03.04.2014 22:43 Uhr

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Tödlicher Unfall nach Polizeieinsatz

Biegen (MOZ) Nach einem Polizeieinsatz auf der Autobahn 12 kam es in der Nacht zum Donnerstag in Richtung Frankfurt (Oder) zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurden drei Menschen im Alter von 34 und 54 Jahren getötet.

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Das Auto der Opfer fuhr am Ende eines Staus auf einen Lkw auf, sagte Polizeisprecher Dietmar Keck am Donnerstag. Ein vierter Insasse des Wagens musste mit einem Rettungshubschrauber schwer verletzt in ein Berliner Krankenhaus geflogen werden. Das Ende des fünf Kilometer langen Staus war nicht gesichert worden.

Die Fahrzeugschlange hatte sich nach einem Einsatz der Brandenburger und Berliner Polizei gebildet. Die Fahnder verfolgten eine polnische Autoschieberbande. Ausgangspunkt war Berlin. Dort übernahmen Bandenmitglieder zwei Audi A3, die in der Nacht zuvor gestohlen worden waren. Die beiden Wagen fuhren von unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten in Richtung Autobahn, sagte der Polizeisprecher weiter. Angeführt wurden sie von einem sogenannten Pilotfahrzeug - das die Strecke absichern sollte. "Die Bandenmitglieder verhielten sich äußerst konspirativ und standen offenbar ständig in Verbindung", erklärte Keck die Lage. Deshalb sei ein Zugriff im Berliner Stadtgebiet nicht möglich gewesen. Die Festnahmen sollten deshalb auf der A12 stattfinden. Dafür organisierte die Polizei einen künstlichen Stau, indem sie mit Schildern die Geschwindigkeit herabsetzte und ein Überholverbot auswies.

Gegen 23 Uhr stoppte die Polizei am Rastplatz Frankfurter Tor drei Fahrzeuge. Vier Tatverdächtige im Alter zwischen 21 und 36 Jahren konnten festgenommen werden. Sie fuhren in dem Pilotwagen und in einem der gestohlenen Pkw. Der Fahrer des zweiten Wagens, ein 38-jähriger Pole, versuchte zu fliehen. Er stoppte abrupt den Audi und lief über die Fahrbahn. Dabei wurde er von einem zivilen Einsatzfahrzeug der Berliner Polizei erfasst. Der Tatverdächtige musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Etwa zwei Stunden später hatte sich der Stau auf der A12 noch nicht aufgelöst, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Grund dafür waren auch der Rettungseinsatz und die Sicherstellung der gestohlenen Autos. Der polnische Fahrer des Unfallwagens muss das Stauende zu spät bemerkt haben. Der Pkw Toyota raste unter den Lkw.

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27.08.2014 23:08:25 Strausberger Bürger

Hoch lebe das Jugendamt. Strausberg!!!

27.08.2014 23:04:30 gutmensch

@tiger

27.08.2014 22:58:29 Christoph

es bringt nichts

27.08.2014 22:45:21 REICH-LICH PHANTASIE

MOTZKI, sind Sie so doof oder tun Sie nur so?

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