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Uwe Wuttke 14.04.2014 19:38 Uhr
Red. Erkner, erkner-red@moz.de

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Germania vor Spiel des Jahres

Schöneiche (MOZ) Tom Persich redet nicht um den heißen Brei herum: "Das ist von der Wertigkeit zum jetzigen Zeitpunkt schon das Spiel des Jahres." Damit meint der Trainer von Fußball-Brandenburgligist Germania Schöneiche das Halbfinale im Landespokal gegen den SV Babelsberg 03. Anpfiff ist am Mittwoch um 17.30 Uhr, auf dem Jahn-Sportplatz an der Babickstraße.

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Um diesen Termin hatte es im Vorfeld Diskussionen gegeben. Eigentlich hatte der Fußball-Landesverband (FLB) in seinem Rahmenterminplan den Gründonnerstag als Spieltermin vorgesehen. Auf Wunsch der beiden Regionalligisten im Halbfinale, Optik Rathenow (gegen EFC Stahl) und Babelsberg, wurden aber beide Spiele zum Unmut der klassentieferen Vereine vorverlegt. Dabei trifft auf die Filmstädter der Grund der Verlegung gar nicht mehr zu. Sie haben ihr nächstes Punktspiel gegen VFC Plauen von Sonnabend auf Ostermontag verlegt. Ob sich aber die Befürchtungen der Schöneicher, durch den Wechsel auf Mittwoch Zuschauer zu verlieren, bewahrheitet, bleibt abzuwarten.

Sportlich sind die Babelsberger der große Favorit. Trainer Cem Efe macht auch kein Hehl aus den Ambitionen des Vereins. "Der Pokalsieg ist schon unser großes Ziel." Schließlich kassiert der Pokalsieger rund 120000 Euro plus x aus einer möglichen Heimpartie in der 1.Runde des DFB-Pokals. Dass ein Pokalsieg auch als höherklassiger Verein nicht einfach ist, dessen ist sich der Coach bewusst. Nicht umsonst verweist er darauf, dass seine Mannschaft nicht stärker ist als im Vorjahr und dennoch seit Jahren nicht mehr den Pokal gewonnen oder in Mecklenburg-Vorpommern Oberligist 1.FC Neubrandenburg sowie Drittligist Hansa Rostock ausgeschaltet hat. Im Vorjahr hatte der Brandenburgligist SV Falkensee-Finkenkrug gewonnen. Entsprechend äußert Efe seinen Respekt vor Germania Schöneiche. "Das ist eine starke und gut organisierte Mannschaft. Wir nehmen den Gegner sehr ernst." Dafür hat er die Germania immerhin zweimal beobachtet, einmal im Brandenburgliga-Duell gegen die eigene Reserve, die zweite Partie mochte er nicht verraten.

Den Gegner beobachtet hat auch Tom Persich. Seine Erkenntnisse aus dem Spiel zwischen Rathenow und Babelsberg fasst er so zusammen: "Babelsberg ist eine junge, technisch gute Mannschaft, die einen Plan hat. Das sind Profis, da haben wir normal keine Chance." Seine Taktik will Persich auch am vorhandenen Personal ausrichten. Da fehlen ihm mit Gordon Karras, Franz Fitkau und Paul Mitscherlich drei Stützpfeiler. Andere wie Philipp Kulecki oder Moritz Borchardt sind angeschlagen. Zwei Dinge wird der Coach vor der Partie in jedem Fall ansprechen. Standardsituationen gegen sein Team, denn meist fallen Tore für den Gegner aus Ecken und Freistößen. Und das Wichtigste: "Wir dürfen keinen Respekt vor der sportlichen Wertigkeit des SV Babelsberg zeigen." Und auch die schöne Floskel, die dem Außenseiter Mut machen soll, darf zum Schluss nicht fehlen, ausgesprochen von Cem Efe: "Der Pokal hat schließlich seine eigenen Gesetze."

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