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"Wirtschaft ist spannend"

Kontaktbörse: Nicht nur die Besucher haben etwas vom Tag der offenen Unternehmen. Die Geschäftsführer nutzen die Gelegenheit ebenso, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen. Zwölf der 70 Firmen warteten auf Besucher.
Kontaktbörse: Nicht nur die Besucher haben etwas vom Tag der offenen Unternehmen. Die Geschäftsführer nutzen die Gelegenheit ebenso, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen. Zwölf der 70 Firmen warteten auf Besucher. © Foto: Edgar Nemschok
Irina Voigt / 15.06.2014, 22:40 Uhr - Aktualisiert 16.06.2014, 10:24
Hoppegarten (MOZ) In Ergänzung des Berufsinformationstages bot die Gemeinde Hoppegarten zum zweiten Mal den Ausbildungsplatz Suchenden und Leuten auf der Suche nach einem neuen Tätigkeitsfeld Gelegenheit, sich einen ganzen Tag lang gründlich in zwölf Betrieben umzuschauen.

"Wir werden es heute wieder erleben, Wirtschaft ist spannend", hatte Birgit Dürsch aus dem Präsidium der IHK gleich zu Beginn der Veranstaltung am Sonnabend gesagt. Mit der Anwesenheit vom Präsidenten der Handwerkskammer Wolf-Harald Krüger und dem Bürgermeister Karsten Knobbe hatte der zweite Tag der offenen Unternehmen in Hoppegarten besondere Aufmerksamkeit gefunden.

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In den rund 270 Handwerksbetrieben in Hoppegarten und Neuenhagen gibt es derzeit 50 freie Ausbildungsplätze und 130 Lehrlinge in 30 Berufen sind in der Ausbildung. "Die Unternehmen sind sehr daran interessiert., ihren Nachwuchs aus der Region zu rekrutieren", sagte Wolf-Harald Krüger und lobte die Initiative der Gemeinde.

In den beteiligten Unternehmen hatten sich die Belegschaften sehr ideenreich auf die Besucher vorbereitet. Bei Humana gab es eine Modenschau, wo Fahrzeuge standen, konnte man mitfahren und große sowie kleine Technik ausprobieren. Corpuslinea hatte einen Schreibtischstuhl mit kleinen Fußbällen dem aktuellen Anlass angepasst, und bei Eurochamp hatte sich Unternehmer-Tochter Mareike Ebbertz als Praktikantin tüchtig ins Zeug gelegt, um am Tag der offenen Tür Einblick in die Produktion und Verpackung der Pilze zu geben und eine Verkostung zu präsentieren. Das Unternehmen ist übrigens am 21. Juni beim Schlossfest in Dahlwitz-Hoppegarten auch mit dabei. Anton Cartheuser (6) und Friedrich Böhlke (4) waren bei BMTI nicht mehr aus dem Riesentraktor herauszubekommen und bei Kison interessierten sich die Männer vor allen Dingen für Möglichkeiten, Schäden an Fahrzeugen reparieren zu lassen.

Reinhard Günther von Bus- MOL fuhr unentwegt Runde um Runde, um die Besucher von einem Unternehmen zum anderen zu bringen. Allerdings waren meist nur wenige Leute an Bord - ungewohnt war, dass es keinen richtigen Fahrplan für den Shuttle-Dienst gab.

Vielleicht hatte ja der Präsident der Handwerkskammer Recht mit seinem Vorschlag, den Tag der offenen Unternehmen lieber an einem Schultag als Wandertag für künftige Azubis zu veranstalten, als an einem Sonnabend. In anderen Orten habe das ausgezeichnet funktioniert, sagte Krüger. Hingegen waren die Gäste, die ganz in Familie gekommen waren, um sich alles anzuschauen, begeistert vom Angebot und mühten sich redlich, möglichst viele Unternehmen zu besuchen und alles auszuprobieren.

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