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Ernest Hobohm beendet erstes Jahr als Schulleiter und zeichnet die besten Sechstklässler aus

Preise für die Waldrand-Stars

Sie haben den Zeugnisgipfel der Grundschule erklommen: Nico Sattelberg, Rieke Pest, Viviane Linek und Moritz Schlomsky (v.l.) sind die besten Schüler der 6. Klassen der Grundschule Am Waldrand in diesem Jahrgang.
Sie haben den Zeugnisgipfel der Grundschule erklommen: Nico Sattelberg, Rieke Pest, Viviane Linek und Moritz Schlomsky (v.l.) sind die besten Schüler der 6. Klassen der Grundschule Am Waldrand in diesem Jahrgang. © Foto: MOZ/Dietmar Rietz
Dietmar Rietz / 08.07.2014, 19:25 Uhr
Schwedt (MOZ) Ein denkwürdiges Schuljahr geht an der Grundschule Am Waldrand zu Ende. Das erste für Ernest Hobohm als Schulleiter in Schwedt. Das letzte für die Sechstklässler, die aus seinen Händen ihre letzten Grundschulzeugnisse entgegennahmen.

Die Aufregung steht vielen Sechstklässlern der Waldrand-Schule am Dienstagnachmittag beim Einmarsch in die Aula des Gauß-Gymnasiums ins Gesicht geschrieben. Ebenso ihren Eltern und Lehrern. Der letzte Schultag an der Grundschule ist für sie angebrochen, dann geht es in die Ferien. Ihre rund 200 Mitschüler der Klassenstufen 1 bis 5 mussten einen Tag länger auf ihre Zeugnisse und die Sommerferien warten.

Die Viertklässler verabschieden am Dienstag traditionell mit einem Programm die "Absolventen".

Ernest Hobohm, er wechselte vor einem Jahr von der Eberswalder Goetheschule auf den Schulleiterstuhl der Waldrand-Grundschule, spricht von einem guten Notendurchschnitt für diese Schule. Hier lernt ein hoher Anteil von Schülern aus sozialen Brennpunkten der Stadt und des Umlandes. Umso größer seine Freude über den Abschluss der meisten Sechstklässler. Der Schulleiter zeichnet mit großer Freude die Stars des 6. Schuljahres aus, die Jahrgangsbesten, und übergibt wertvolle Sachpreise an sie.

Nico Sattelberg kommt mit einem Notendurchschnitt von 1,27 auf Platz 1. Rieke Pest (Notendurchschnitt 1,27) platziert sich direkt neben ihm. Nico hat in Geografie zum Beispiel durchweg Einser geschrieben und an der Matheolympiade teilgenommen. Rieke ist in Deutsch außerordentlich gut und hat Englisch-Wettbewerbe gewonnen.

Die Plätze 2 und 3 haben sich Moritz Schlomsky und Viviane Linek mit einem Zensurendurchschnitt von jeweils 1,45 auf dem Zeugnis erobert.

Insgesamt sind die Zeugnisse von 15 Schülern besser als der Notendurchschnitt 2,0. Weitere 27 immerhin zwischen 2 und 3.

Hobohm verweist auf die engagierte Arbeit seiner Kollegen, wenn er nach Grundlagen guter Noten an seiner Schule gefragt wird. Die Begabtenförderung in Mathematik ist der Stolz der Schule. Begabte Schüler beteiligen sich an Rezitatorenausscheiden, dem Englisch-Wettbewerb "Big Challenge" (Große Herausforderung). Eine Leseförderung wurde aufgebaut. Außerdem versteht sich die Waldrandschule als sportliche Schule. Insgesamt gibt es 17 Arbeitsgemeinschaften von Sport über Chor bis zu Kunst und Keramik und Schülerzeitung am Waldrand. Die Schule kooperiert mit vielen Partnern, um ihre Schüler nach besten Kräften zu fördern und früh mit der Berufsorientierung zu beginnen. Unter anderem mit der Stadtbibliothek, der Polizei, beim Wettbewerb ChemKids mit der PCK Raffinerie.

"Wir sind eine Schule", sagt Hobohm, "die Leistung belohnt. Wir wenden das angelsächsische Schulmodell auf die Grundschule an." Öffentlich werden die besten Schüler benannt, auch die Gewinner oder gut Platzierten bei Sport- und anderen Wettbewerben. Die Schülerfotos dafür schießt der Schulleiter schon mal selbst. Hobohm erklärt seine "Straße der Besten" so: "Unsere Schüler haben auf so vielen, auch außerschulischen Gebieten Talente, das müssen wir fördern, ihre Stärken stärken, Schwächen abmildern. Deshalb werden Leistungen öffentlich anerkannt."

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