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Klettern, Kunst und Fähre fahren

Ab nach oben: Maurice und Jesse gehörten zu einer 26-köpfigen Gruppe, die am ersten Ferientag klettern kam.
Ab nach oben: Maurice und Jesse gehörten zu einer 26-köpfigen Gruppe, die am ersten Ferientag klettern kam. © Foto: MOZ Gerd Markert
Uwe Spranger / 10.07.2014, 23:02 Uhr
Strausberg (MOZ) Das Strausberger Bündnis für und mit Familien und die Stadtverwaltung haben für die gerade begonnenen Sommerferien ein breites Spektrum von Angeboten zusammengefasst. Zu den Höhepunkten gehören Klettern, Theater oder der Tag bei der Straßenbahn.

Im Climb-up-Kletterwald im Sport- und Erholungspark herrschte am Donnerstagnachmittag schon reges Treiben. "Normalerweise sind die ersten Ferientage ruhiger und die drei vor dem Start die heißesten", berichtet Unternehmenschef Steve Piering und registriert erfreut, dass es diesmal nicht so ist. Sonderaktionen speziell für die Sommerwochen gebe es zwar nicht, aber mit dem normalen Angebot in den verschiedenen Parcours mit unterschiedlichen Höhen und Schwierigkeitsgraden gebe es genügend Möglichkeiten für einen Ferienspaß, ist er überzeugt. Selbst kleinere Geschwister können sich betätigen: im Zwergenparcours für Drei- bis Sechsjährige, den es nun an allen drei Standorten gebe und der sehr gut ankomme.

Mit dem Kletterwald beginnt denn auch die Broschüre mit Ferienangeboten, die das Bündnis für und mit Familien und die Stadtverwaltung herausgegeben haben. Der Kalender im A 6-Format bietet neun Seiten mit den verschiedensten Offerten. Dauerhafte Angebote wie die ständige Ausstellung zur Geschichte der Stadt im Heimatmuseum, Badespaß im Freibad, sportliche Betätigung im Racket Center im Sport- und Erholungspark oder Führungen zur Luftfahrtgeschichte im Strausberger Flugplatzmuseum sind ebenso enthalten wie Einzeltermine in Clubs, bei Vereinen und auch in Ortsteilen.

So soll am 28./29. Juli zum Beispiel im Kids-Club im Dorfgemeinschaftshaus Hohenstein der Hohenstein-Song in Bild und Ton festgehalten werden. Beim Sozialen Hilfeverband im Mühlenweg können in der Woche vom 14. bis 18. Juli im Garten die Sinne geschärft werden. Diesmal dreht sich alles an verschiedenen Stationen vor allem ums Hören. Neu auf dem Freigelände sind zum Beispiel Hör-Rohre oder ein Klangspiel, das die Tonleiter abgibt. Und weil zum Sommerfest der Vereine vom Mühlenweg am 21. August eine Kooperation mit dem Fledermausmuseum verabredet ist, ist die Fledermaus das Erkennungszeichen. Am 18./19. August gibt es zudem einen Specksteinkurs und einen Tag später werden mit Naturmaterialien Sinnesbilder gemalt. Anmeldung ist für diese Angebote erforderlich (Tel. 03341 359683).

Künstlerisch geht es vom 2. bis 14. August auch im Club an der Vorstadt-Grundschule zu. Dort wird mit dem Jugendmobil MOL ein Workcamp mit und ohne Übernachtung geboten. Auf dem Programm stehen unter anderem Graffiti, Musik und Tanz, Kochen sowie Skulpturenbau. Nähere Informationen gibt es unter Tel. 03341 495975 oder 0152 21940634 oder per E-Mail an wunglueck@googlemail.com.

Aufgeführt sind weiter Aktivitäten im Domizil und beim Sozialpark in der Hegermühle, auf dem Aktivspielplatz im Otto-Grotewohl-Ring, beim Jugendsozialverbund im Mühlenweg und auf dem Roten Hof.

Am 5. August können Neugierige von 9 bis 16 Uhr wieder einen Ferientag bei der Strausberger Eisenbahn erleben. Im Straßenbahndepot am Lustgarten gibt es Erläuterungen zu Fahrzeugen und Geschichte, und die Kinder können kostenlos mit der Bahn und mit der Strausseefähre fahren. Einzelne Gäste können einfach vorbeischauen, Gruppen mit mehr als fünf Personen sollen sich vorher anmelden (Mario Bock, Tel. 03341 345148, E-Mail m.bock@strausberger-eisenbahn.de).

In der nächsten Woche gibt es überdies die Stadtranderholung im Kulturpark für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren.

Der Ferienkalender ist laut Karoline Erping, Chefin des Kinder-, Jugend- und Familienbüros der Stadtverwaltung, im Vorfeld an Schulen und Kitas sowie bei den Kooperationspartnern verteilt worden und in der Tourist-Info sowie beim Bürgerbüro der Stadt noch erhältlich.

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