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Dietmar Rietz 14.07.2014 07:50 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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Internationale Künstler in Schwedt

Schwedt (MOZ) Heute startet in Schwedt eines der spannendsten Kunstprojekte der Nachwendezeit. Das internationale Symposium "PCK-Kunst 2.0" vereint zehn Künstler. Sie wollen eine neue Sicht auf die alten Bilder aus dem PCK-Kunstfundus finden.

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Seine neue Sicht auf alte Bilder hat der Künstler und langjährige Kunsterzieher Gerhard Fuhrmann auf der Einladung zum Symposium verewigt.

© Repro

Als Kunst Waffe im kalten Krieg war, galt hierzulande die Devise: Kunst ist jeder zweite Herzschlag unseres Lebens. Wie politisch ist Kunst heute? Antworten auf diese Frage könnten die Arbeiten von zehn internationalen Künstlern in Schwedt geben, die die PCK Raffinerie und der Kunstverein zum internationalen Künstlertreffen in Schwedt eingeladen haben, das heute eröffnet wird.

Sabine Hammermeister ist als Mitglied des Kunstvereins Mitorganisatorin des Symposiums. Sie sagt: "Das Petrolchemische Kombinat Schwedt war zu DDR-Zeiten ein großer Auftraggeber für bildende Kunst. Die PCK Raffinerie GmbH ist daher im Besitz von über 400 Kunstwerken aus dieser Zeit. Die Idee ist, dass die Künstler offen und kritisch mit den Werken umgehen und künstlerisch darauf reagieren."

Anlass für das Thema sind mehrere Jahrestage, die in diesem Jahr zusammen fallen: 50 Jahre Erdölverarbeitung in Schwedt, 20 Jahre Kunstverein Schwedt und vor allem 25 Jahre politische Wende. Die zehn beteiligten Künstlerinnen und Künstler kommen unter anderem aus Großbritannien, Polen, Holland, den USA und Deutschland. Noch in dieser Woche beginnen sie, die Stadt, die Raffinerie und den Nationalpark zu erkunden und in den Räumen der Galerie am Kietz zu arbeiten. "Wer Lust hat, kann den Künstlern auch bei der Arbeit über die Schulter schauen", lädt Sabine Hammermeister Kunstfreunde ein und bittet lediglich um eine telefonische Voranmeldung (03332 512410). Als Höhepunkt des Symposiums nennt sie die Podiumsdiskussion am 19. Juli. Moderiert vom Chefredakteur der Märkischen Oderzeitung, Frank Mangelsdorf, werden sich die Künstler und Gäste mit der Frage "Wie politisch ist Kunst heute?" auseinandersetzen. Ab dem 25. Juli stellen die Künstler ihre Arbeiten in der Galerie am Kietz öffentlich aus.

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