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Kunstpreis für Erika-Stürmer Alex

Gerührt: Erika Stürmer-Alex bekam den Kunstpreis von Stiftungsinitiator Heinz Lassowsky.
Gerührt: Erika Stürmer-Alex bekam den Kunstpreis von Stiftungsinitiator Heinz Lassowsky. © Foto: MOZ/Martin Stralau
Martin Stralau / 01.09.2014, 07:15 Uhr - Aktualisiert 03.09.2014, 17:53
Frankfurt (MOZ) Erika Stürmer-Alex ist am Sonnabend im Kleist-Museum mit dem Kunstpreis der LOSCON-Kulturstiftung für Ostbrandenburg ausgezeichnet worden. Sie erhielt den Preis für ihr langjähriges originelles Schaffen, ihre anhaltende Experimentierfreude und ihr kunstpädagogisches Wirken in Lietzen (Märkisch-Oderland), wo sie auch lebt. Kunsthistorikerin Monika Tschirner, Vorstandsmitglied der Stiftung, lobte Stürmer-Alex in ihrer Laudatio als eine "herausragende Künstlerin", die Materialien unkonventionell, experimentell und spielerisch verarbeite und deren Verwertbarkeit immer wieder neu in Frage stelle.

Ihre Werke, darunter auch viele Plastiken, die im öffentlichen Raum in Ostbrandenburg zu sehen sind, seien ein Crossover zwischen Gattungen, Stil und Materialien. "Erika Stürmer-Alex hat sich mit ihren vielen Ehrungen und ihren national und international hoch geschätzten Arbeiten einen Platz in der zeitgenössischen Kunstgeschichte gesichert, der weit über die Provinz hinausgeht", betonte Tschirner.

Der elfte Brandenburgische Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung ist am Sonntag im Schloss Neuhardenberg verliehen worden. Rund 400 Gäste verfolgten die Veranstaltung, bei der der Generalbevollmächtigte der Stiftung, Bernd Kauffmann, den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten erhielt.
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"Es ist eine Ehre, dass Sie meine Arbeit mit einem Preis ehren, der erst zum zweiten Mal vergeben wird", sagte Stürmer-Alex in ihrer Dankesrede. Sie fühle sich nach wie vor als "regionale Künstlerin. Meine Kunst entsteht aus der Natur und der Umgebung, in der ich lebe." Das Preisgeld in Höhe von 3000 Euro wolle sie in weitere Kunstwerke investieren und in einen Katalog über ihre Plastiken im öffentlichen Raum. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museum, freute sich, dass die zweite Preisvergabe der Stiftung in seinem Haus stattfand. "Das ist ein Zeichen, dass die Stiftung ihrem satzungsgemäßen Auftrag gerecht wird, in ganz Ostbrandenburg präsent zu sein. Auch wenn ich selbst nicht an der Entscheidungsfindung beteiligt gewesen bin, bin ich mit der Wahl von Erika Stürmer-Alex sehr einverstanden", sagte de Bruyn.

Die LOSCON-Kulturstiftung mit Sitz in Beeskow gibt es seit August 2013. Sie ist auf Initiative des Unternehmers Heinz Lassowsky entstanden, der sie mit einem Grundkapital von einer Million Euro ausgestattet hat und damit die Kultur und Kunst in Ostbrandenburg unterstützen möchte. Der Kunstpreis wird einmal im Jahr vergeben.

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