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Einblicke ins Innenleben eines Flug-Oldtimers

Uwe Spranger / 09.09.2014, 07:46 Uhr
Strausberg (MOZ) Gut 30 Besucher nutzten am Wochenende das Angebot des Fördervereins Flugplatzmuseum, einen Blick hinter die Kulissen bei einer Flugzeug-Restaurierung zu werfen. Vereinsmitglieder standen bereit, um den Wiederaufbau eines Doppeldeckers Antonow AN-2, auch "Anna" genannt, zu erläutern. Sie gewährten Einblick ins Cockpit, ins Innenleben einer Tragfläche, in die Reparatur einer Außenhaut und vieles mehr. Viele Besucher beteiligten sich spontan finanziell am Wiederaufbau: pro gespendeten Euro bekommen sie einen Quadratzentimeter Originalbespannung der Tragfläche. Einige blieben noch übrig und können beim Vorstand erworben werden.

Die "Anna" wurde 1968 in Polen gebaut und war bis zur Wende für die Fliegerschule der Gesellschaft für Sport und Technik der DDR am Flugplatz Schönhagen im Einsatz. Nach 1990 wurde sie von Unternehmen für Rundflüge verwendet. Im August 2013 startete sie zum letzten Mal. Kurz nach dem Start musste der Pilot wegen Triebwerksausfall notlanden. Alle Insassen überstanden den Vorfall gut, das Flugzeug aber war für die Fliegerei nicht mehr zu reparieren. Der Strausberger Förderverein hat es erworben und baut es wieder auf. Geplant ist, die AN-2 zum Stadtgeburtstag 2015 zu präsentieren.

Vieles muss bis dahin repariert, gereinigt oder konserviert werden. "Jede helfende Hand ist willkommen", wirbt Vereinschef Horst Prommersberger.

Kontakt: Tel. 033439 0504; E-Mail info@flugplatzmuseum-strausberg.de

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Fliegerkind 17.09.2014 - 22:38:05

Was "Mielke" sagt...

...sollte "Strausberger" sich durch den Kopf gehen lassen, zu Herzen nehmen und die Herren vom Förderverein selbst fragen. Es ist auch ganz einfach: zum Flugplatz gehen, sich das Museum anschauen und die Mitglieder vor Ort befragen. Die "alten" Herren richten seit über einem Jahr die AN2 wieder her...aus freien Stücken, als Hobby, sie wollen ein wenig Luftfahrtigeschichte erhalten...da sie ganz einfach nur Flieger mit Leib und Seele sind und ihr Herz an die Fliegerei vor über 60 Jahren verloren haben. Die "alten" Flieger kann man übrigens fast täglich an der AN2 antreffen. Nur Mut "Strausberger"...auf zum Flugplatz! Ist auch ein netter Kurzausflug für den Sonntagnachmittag ;-)

Mielke 10.09.2014 - 17:59:12

So wie so oft

Sie wissen es jaaanz jenau....

Strausberger 10.09.2014 - 10:08:36

Kommentarfunktionen sind zur Benutzung gedacht

Ach @Mielke, Ihr Kommentar auf die aufgeworfenen Fragen erscheint weder in der Sache noch in anderer Hinsicht hilfreich oder auch nur ansatzweise sinnvoll.

Mielke 09.09.2014 - 15:37:49

An die richtige Stelle

@Strausberger Diese Fragen hier an dieser Stelle in der Rhetorik zu stellen ist so viel wert wie ein Brief in dieser Sache an die UNO... Haben Sie Mut und richten Sie doch Ihre Fragen direkt an den Verein, der sich übrigens ordentlich nach geltenden Regeln gegründet hat. Telefonnummer und Mail-Adresse sind zu lesen am Ende des Zeitungsberichtes. Übrigens ist das Flugplatzmuseum KEIN NVA Museum, einfach hingehen und nachschauen. Ich gehe davon aus, dass Ihnen Ihre im Vorkommentar gestellten Fragen alle ordentlich beantwortet werden. Ich habe diese gleichfalls nach sachlicher Fragestellung umfänglich beantwortet bekommen. Nur müssten Sie Ihre Anonymität dann verlassen... trauen Sie sich das? Übrigens müssten Sie Ihre üble Nachrede vom Gemauschel auch belegen können! Oder gehts nur um Stimmungsmache aus der Deckung?

Strausberger 09.09.2014 - 11:19:40

Reichlich Gemauschel um NVA Fliegermuseum

Wem gehört denn der schrottreife Flieger eigentlich? Hat der Verein, der daran rumschraubt und auch Teile vom Flugzeug verkauft per se die Eigentumsrechte von der stadteigenen Gesellschaft die den Flieger gekauft hat erworben? Gehen die Erlöse des Teile-Verkaufes nachweisbar an den Flugzeugeigentümer, der diese ordentlich verbucht und dann über die weitere Verwendung der Mittel entscheiden kann? Werden alle weiteren Kosten vom Verein getragen? Zahlt der Verein eine angemessene Hallenmiete? Wird der Verein gegenüber anderen Strausberger Vereinen evtl. materiell oder finanziell bessergestellt? In der Stadt gibt es ein gut geführtes kommunales Museum, welches auch eine Außenstelle in Strausberg-Nord mitverwalten könnte, warum benötigen wir dann noch ein zweites Museum?

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