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Opulente Silvesterparty

Dekorativ angerichtet: Alle Mühe gab sich das Team des Gasthauses Alter Hafen, um die Gäste bei der Silvesterparty im Ringofen zu verwöhnen.
Dekorativ angerichtet: Alle Mühe gab sich das Team des Gasthauses Alter Hafen, um die Gäste bei der Silvesterparty im Ringofen zu verwöhnen. © Foto: MZV
Sabine Slatosch / 02.01.2015, 02:51 Uhr
Mildenberg (MOZ) Wie am Hofe des Königs speisten die Gäste im alten Ringofen des Ziegeleiparks in der Silvesternacht. Das Büfett war opulent und bildete einen märchenhaften Abschied vom alten Jahr.

Die Küche des Alten Hafens hatte ihren Kochlöffel zum Zauberstab gemacht. Ästhetisch ausgewogen war das Farbenspiel aus raffiniert zubereiteten Salaten, Fleisch, Fisch, Gemüse und süßen Krönungen. Neben tranchiertem Fisch und warmen Speisen erhoben sich stufenweise aufgebaute Hügel aus Bruschetta, Spargel in Schinkenröllchen, Spießchen, Häppchen und Medaillons. Alles war geheimnisvoll beleuchtet im vielfachen Kerzenschein. Es war ein Fest fürs Auge der Gesellschaft, die in Vorahnung auf den Gaumenschmaus durch das Labyrinth der Farben und Formen wandelte.

Die Karten für die Silvesterparty waren bereits im September ausverkauft. Ein Viertel der 150 Gäste war aus Berlin angereist. "Die meisten Leute kennen wir gut, sie tragen uns über das ganze Jahr", sagte Stefan Tiepmar, der Chef vom Gasthaus "Alter Hafen", bei der Begrüßung.

In drei Generationen feierte Familie Josten aus Berlin zum ersten Mal den Jahreswechsel im Ziegeleipark: "Wir kommen mehrmals im Jahr her, haben auch schon einen Kurzurlaub hier verbracht, wir sind hier, weil die Gastgeber so nett sind." Die großzügig ausgelegten Festlichkeiten im Ringofen haben Tradition. Davon wusste auch Daniela Decker aus Mildenberg zu berichten, die von den Frauentagsfeiern schwärmte, an welchen sie mit ihren Freundinnen teilnahm. Diesmal waren auch die Männer dabei. "Ambiente, Essen, alles ist toll hier", sagte sie, "heute wollen wir es uns mal gut gehen lassen".

Gut ging es allen auch beim Tanz, zu dem die DJs Pille und Wanne auflegten. Zwischendurch wurden Eisbomben kredenzt und das neue Jahr mit einem Mitternachtsbüfett begrüßt. Ein Tupfer der Silvesterparty war die Tombola, deren Hauptpreis ein Wochenende in Ahlbeck an der Ostsee war.

Das 16-köpfige Team um Stefan Tiepmar tat alles für das Wohlergehen der Besucher, die einen wirbelten um die Tische, die anderen im Hintergrund. Es war das achte Silvester, das Tiepmar mit seinen Leuten im Ringofen veranstaltete. Auf die Frage, ob er sich inzwischen den 31. Dezember auch anders vorstellen könne, sagte er: "Ja, zu Hause am Lagerfeuer. Aber das kommt erst im nächsten Leben oder in der Rente."

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