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Beim Eberswalder Hallenmasters feiern die E-Junioren von Borussia Dortmund den Sieg / Gastgeber auf Platz acht

BVB stark, FV Preussen auch

Preussens E-Junior Phillip Schmidt (r.) versucht, an Silas Prüfrock von RB Leipzig vorbeizukommen.
Preussens E-Junior Phillip Schmidt (r.) versucht, an Silas Prüfrock von RB Leipzig vorbeizukommen. © Foto: Sören Tetzlaff
Christian Heinig / 17.02.2015, 07:40 Uhr - Aktualisiert 18.02.2015, 10:52
Eberswalde (MOZ) Auch die Kleinsten können Budenzauber: Beim 5. Eberswalder Hallenmasters haben am Wochenende 20 E-Junioren-Teams begeisternden Fußball geboten. Am Ende jubelte nicht nur Turniersieger Borussia Dortmund. Auch Gastgeber Preussen Eberswalde hat mit dem 8. Platz mehr als überzeugt.

Die Siegerehrung übernahm diesmal ein echter Fußball-Promi. Christian Stuff, Spieler von Union Berlin, überreichte beim diesjährigen Eberswalder Hallenmasters, der unter dem Namen Fitolino-Cup ausgetragen wurde, die Pokale. Und er blickte dabei in viele strahlende Gesichter, das galt vor allem auch für Preussens U10-Fußballer.

5. Eberswalder Hallenmasters im Eberswalder Westend
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5. Eberswalder Hallenmasters

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Mit dem Ziel, die Finalrunde zu erreichen, waren die Eberswalder Junioren am Samstag in das hochkarätig besetzte, zweitägige Heimturnier gestartet. Und mit viel Kampf und Können erreichten sie ihr Ziel. Endstation war erst im Spiel um Platz sieben. Dort verlor Preussen zwar mit 1:3 gegen die E-Junioren des FC Hansa Rostock, aber Schwamm drüber, fand Trainer Marcus Bülow, Platz acht ist genauso gut. "Ich bin sehr stolz auf meine Jungs", meinte Bülow "In jedem Spiel haben wir gut mitgespielt, oft sogar auf Augenhöhe, ich bin sehr zufrieden."

Für Lok Eberswalde, das zweite Barnimer Team beim Hallenmasters, reichte es am Ende zu Platz 18. Den Turniersieg holten sich die Knirpse von Bundesligist Borussia Dortmund, die im Finale den Berliner Titelverteidiger Hertha 03 Zehlendorf mit 2:1 besiegten. Platz drei sicherte sich RB Leipzig. An beiden Turniertagen verfolgten mehrere Hundert Zuschauer das Hallen-Spektakel im Sportzentrum Westend.

Dass ein paar Mannschaften am Ende eine Nummer zu groß sein könnten für die beiden Barnimer, ahnte man schon vor Turnierbeginn. Allein die Vorrunden-Gruppe von Preussen glich einer Mammutaufgabe. Neben den Topteams von Dortmund und RB Leipzig waren zudem dabei: BFC Dynamo Berlin, FC Energie Cottbus. Doch Preussen schlug sich wacker. Trotz der beiden erwartbaren Auftaktniederlagen gegen Leipzig (0:2) und Dortmund (0:3), ließ man die Köpfe nicht hängen, suchte seine Chance und war erfolgreich: Durch die zwei anschließenden Siege gegen den BFC Dynamo (1:0) und Energie Cottbus (2:0) erreichten die Westender als bestes drittplatziertes Team der vier Vorrunden-Gruppen doch noch die Finalrunde. Schon da war der Jubel groß.

Der FSV Lok hingegen musste bereits nach der Vorrunde die Segel streichen. In der Gruppe A reichte es nach drei Niederlagen (1:5 gegen Hertha BSC, 0:5 gegen BW Briesen, 0:5 Hertha 03 Zehlendorf) und einem Sieg (2:1 gegen SV Babelsberg) nur zu Platz vier. In der Trostrunde unterlag Lok dann im Spiel um Platz 17 nach Neunmeterschießen knapp mit 3:4 gegen Union Berlin.

Preussen hingegen durfte am zweiten Turniertag in der Finalrunde ran, die in zwei Fünfer-Gruppen ausgetragen wurde. Gegen RB Leipzig verlor man erneut (1:3), auch Titelverteidiger Hertha 03 Zehlendorf (0:2) war zu stark für die Eberswalder. Mit Siegen in den letzten beiden Spielen wäre für Preussen trotzdem noch das Spiel um Platz fünf drin gewesen. Doch gegen Viktoria Berlin (2:2) und den Halleschen FC (1:1) reichte es trotz überlegener Spielanlage jeweils nicht zum Sieg.

So musste man sich mit dem Spiel um Platz sieben zufrieden geben. Hier lieferten die jungen Preussen eine starke Vorstellung ab. Laurence Lattner erzielte nach frühem Rückstand den 1:2-Anschlusstreffer. In der Folge vergab man etliche Ausgleichsmöglichkeiten, so war Hansa, das kurz vor Schluss zum 3:1 traf, nicht zu knacken.

Fast 50 Helfer sorgten an beiden Turniertagen für einen reibungslosen Ablauf. Auch viele Eltern der Preussen-Spieler engagierten sich. Und das nicht nur in der Halle. Mehrere boten sich zudem als Gasteltern an und nahmen Spieler des BVB auf.

Die Dortmunder waren sehr angetan vom Turnier. Co-Trainer Giovanni Loto meinte: "Im Namen von Borussia Dortmund ein ganz großes Dankeschön an alle Gasteltern und an die Organisatoren für dieses klasse Turnier. Wir kommen gerne wieder. Die Stimmung in der Halle ist sehr gut."

Für Preussens E-Junioren, die am 8. März in die Rückrunde starten, ist die Hallensaison übrigens noch nicht vorbei: An diesem Samstag nehmen sie beim Schorfheide-Cup teil (9 bis 15.30 Uhr, Sportzentrum Finowfurt) und am Sonntag am Nachwuchsturnier des Berliner Klubs Hertha 03 Zehlendorf.

Preussen Eberswalde: Luca Meng, Janne Anders, Rupert Lemke, Ron Vrana, Laurence Lattner, Leon Musick, Phillip Schmidt, Edgar Weiland, Leon Schmeißer, Heinrich Leukhardt, Niclas Volz, Lenny Rentsch; Trainer: Marcus Bülow

FSV Lok Eberswalde: Leo Ansorg, Tammes Wünsch, Leon Nestovas, Nils Hidasi, Felix Schönknecht, Hannes Straub, Kilian Lux, Thea Westphal, Jacob Koch, Aaron Kühn; Trainer: Matthias Schönknecht

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