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Hütehunde von Wölfen gebissen

Ruth Buder / 21.03.2015, 07:53 Uhr
Görzig (MOZ) Wieder haben Wölfe ihre blutigen Spuren hinterlassen. Schäfer Maik Östreich informierte am Freitag die Märkische Oderzeitung über einen Vorfall aus der vergangenen Nacht. Wölfe seien in die eingezäunte Koppel am Schafstall, der sich am Ortsrand von Görzig befindet, eingedrungen, indem sie sich unter dem Zaun durchgearbeitet hätten. "Schafe kamen nicht zu Schaden, weil meine Hunde sie geschützt haben", berichtet der Schäfer. "Aber die beiden Hunde habe schwere Verletzungen davon getragen." Ein Hund sei am Kopf verletzt worden, die Hündin sei am Vorderbein gebissen worden und müsse humpeln. Alles habe er auf Fotos dokumentiert, teilt Östreich mit. Auch der Wolfsbeauftragte sei vor Ort gewesen, um sich die Schäden anzusehen. Auch er sei sicher, dass es Wölfe waren, die seine Tiere angegriffen hätten.

Offenbar hat der hohe Wolfsschutzzaun, den Östreich bereits mit Fördermitteln angeschafft hat, keine Wirkung gezeigt. Der Zaun habe zwar einen Untergrabungsschutz, sei allerdings nicht elektrifiziert, wie jetzt immer empfohlen werde.

Schon vor vier Wochen hatte Östreich einen Schaden zu verzeichnen: "20 Schafe sind getötet worden", sagte er.

Zudem wusste er zu berichten, dass auch im Gut Hirschaue am Freitag erneut Löcher unter den Zäunen entdeckt worden sind, die vermutlich von hungrigen Wölfen stammen.

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manoman 25.03.2015 - 11:34:30

Wölfe

Wölfe töten nur weil sie etwas fressen müssen um zu überleben und der Mensch ??? ich bin der Meinung der mensch ist das grössere Raubtier !!!

Armin1 24.03.2015 - 15:38:51

Wölfe

Bisher meinten doch immer " Experten " ,dass die Natur ein Gleichgewicht erzeugt , Könnte es sein ,dass da so manches" Kleintier" ausgerottet werden könnte von den Wölfen . Ich glaube,ja!

DIANA 24.03.2015 - 09:44:20

klar doch lieber Naturschützer,

und es geht weiter : ______________________________ Zitat MOZ : vom 24.03.2015 07:14 Rehbock auf Feld bei Tauche gerissen Tauche (MOZ) Auf einem Feld bei Tauche ist ein gerissener Rehbock gefunden worden. Anhand der Tatsache, dass der Kadaver fast vollständig ausgeweidet war, vermutet der Jagdpächter Wölfe hinter dem Riss. "Um solch ein gesundes und starkes Tier in freier Wildbahn zu erlegen, braucht man meiner Meinung nach mindestens zwei Wölfe" ...

.... 23.03.2015 - 18:51:26

Die haben ...

... zum Schutz vor Vampiren schliesslich auch Van Helsing ... Waren diese Hütehunde nicht neulich noch als Wundermittel von der Steuer absetzbar ?!

ein naturschützer 23.03.2015 - 11:09:39

Empfehlung an die Schäfer

machen Sie eine Exkursion nach Rumänien, Bulgarien oder in die Pyrenäen - dort leben die Schafhirten schon seit Jahrhunderten mit den Wölfen und wissen sich zu schützen, ohne dass zur Ausrottung der Tiere aufgerufen wird. Und bitte nicht immer wieder die Mähr von Rotkäppchen und dem Wolf - der Wolf ist von Natur aus sehr menschenscheu - dazu im Gegensatz wurden in Kanada Menschen von Grizzlybären getötet - und keiner verlangt, diese Tiere zu vernichten; das gefährlichste Tier für den Menschen bleibt der Mensch selbst, und das in den verschiedensten Spielarten - ob als Raser auf den Straßen, ob als Soldat in unsäglichen Kriegen u.a. - dagegen aufzustehen ist wirkungs-voller.

Lutz 22.03.2015 - 11:30:02

@heutemal

Das haben sie sehr treffend zusammengefasst, die Biber und Kormorane übrigens auch die Füchse sind in Berlin-Brandenburg zu einer Plage geworden. Wölfe werden sogar zu einer Gefahr, für Haustiere, Nutztiere und Menschen. Daher sollten sie endlich bejagt statt in Ökoromantik verklärt werden, denn sie nutzen uns nichts.

Stopp, bis hierher und nicht weiter! 22.03.2015 - 10:51:34

@ Heutemal / Diesen Morgen, kurz nach sieben,

wieder ein Erlebnis, das zeigt, was es bedeutet, wenn man nicht regulierend eingreift. Ich gucke aus dem Fenster, bewege die Gardinen und just in diesem Augenblick verdrückt sich ein Fischreiher weg von unserem Goldfischteich. Ein Teich, der nicht am Ortsrand zu finden ist, sondern eher mitten in einer Kleinstadt. Alles gut und schön, so denk ich mir, man lässt diesen Tieren ihren freien Lauf, Natur- und Tierschutz, OK. Aber, was zum Teufel hat er an unserem Teich verloren? Ja, was denn wohl? Ist schon klar, es ist für ihn halt viel bequemer die Fische aus einem kleinen begrenzten Teich zu fischen, als dass man auf einem Pfahl oder sonst was sitzt und lauert, bis ein Fisch vorbei schwimmt. Aber, es ist nicht sein Revier, er frisst sich durch, von einem Gartenteich bis zum nächsten. Jedes Jahr im Frühjahr, das gleiche Spiel. Fragt sich nur wie lange noch, einer wird ihm irgendwann sprichwörtilich den Hals abdrehen. Heisst Naturschutz etwa, dass man diese Wildtiere mit Goldfischen oder Kois mitten in einer Stadt durchfüttert? OK, sie sollen eine Chance zum Überleben haben. Aber, Teiche mitten in einer Kleinstadt gehören nicht zum Lebensraum dieser Tiere.Wir haben hier viele Seen und Kanäle, nichtsdestotrotz gibt es welche, die Gartenteiche vorziehen. Überhaupt, Bequemlichkeit für Wildtiere, sie führt zur Unfähigkeit ohne Bequemlichkeit überleben zu können. Demnach müßte man das Nachstellen dieser Tiere eher zum Schutz dieser Tiere zählen, als dass man sie ungeregelt Tun und Lassen lässt, was sie sich in den Kopf setzen. Ihnen müssen Grenzen gezeigt werden, Einhalt ist angebracht. Was nicht heissen muss, dass man ihren Bestand existentiell gefährdet Das gereglete Nachstellen bietet für beide Parteien einen gewissen aber für die Wildtiere entscheidenden Vorteil für das Überleben der jeweiligen Art. Es hält beide auf Distanz, macht die Tiere gegenüber dem Menschen und seiner unmittelbarer Nähe vorsichtig.und sichert daher deren Existenz. Und, was für diesen Reiher gilt, das gilt auch für Wölfe! und auch für so manch andere Wildtierart.

Old Shatterhand 22.03.2015 - 09:34:52

Liebe Jäger, gebt diesen Neuankömmlingen die Brennecke, die sie verdienen

und macht dem unsäglichen Spuk ein Ende ! Mehr gibt es nicht zu sagen.

Bienchen 22.03.2015 - 04:34:00

Menschenverachtendes System?

Wo Tiere vor den Menschen kommen, ist mächtig was faul. (Common Purpose)

heutemal 22.03.2015 - 00:00:22

Naturschutz

Erst mußten wir die Kormorane schützen, jetzt sind sie eine Plage. Dann mußten wir den Biber schützen, jetzt ist er eine Plage. Jetzt sollen wir den Wolf verstehen und schützen,- bis zur Plage? Spätestens wenn ein Wolf einen Menschen angegriffen hat, dann ist das Geschrei besonders groß. Hat schon mal einer der Schützer darüber nachgedacht, das wir nicht in einer Naturlandschaft sondern in einer Kulturlandschaft leben. Hilfe,- wer schützt uns vor Naturschützer

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