Schwedt (moz) Brandenburgligist FC Schwedt hat mit dem 1:1-Remis gegen den Tabellenvierten SG Blau-Gelb Laubsdorf die ansteigende Form und eine weitere Stabilisierung der Abwehr bewiesen. Viel gebracht hat der Punktgewinn jedoch nicht.
Die Konkurrenten aus Brandenburg und Brieske-Senftenberg konnten im Abstiegskampf Siege feiern, der FC Schwedt ist schon sechs Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt. Immerhin reichte das Unentschieden aber, um die Rote Laterne als Zeichen des Tabellenletzten an den Oranienburger FCE abzugeben.
Die Gäste sorgten bereits in der 3. Minute für eine Schrecksekunde bei den Uckermärkern und ihren Fans. Dörry zirkelte den Ball nach einem Freistoß an die Latte. Danach häuften sich aber die Gefahrensituationen auf der Gegenseite. B. Lapinski schob nach der Kopfballverlängerung eines Einwurfs von Stein den Ball von der Torraumgrenze am Kasten vorbei (14.). Mit einem Fallrückzieher setzte Ulrich spektakulär B. Lapinski an der linken Außenlinie in Szene. Der spielte an drei Laubsdorfern vorbei ehe sein Abschluss doch noch geblockt wurde (25.). Vier Meter vor dem Gästetor setzte Hubich einen Kopfball nach Eckstoß von Ulrich neben den Pfosten (31.). B. Lapinski marschierte zielstrebig die Grundlinie in Richtung Tor entlang, sein Abspiel auf Donges konnte Treuger abfangen. Laubsorf blieb in der ersten Hälfte hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. Bei Grunewalds Direktabnahme eines Grundlinien-Rückpasses von Handreck stellte sich ihm Hubich in den Weg (28.). Nach einer Ecke von Dörry rutschte dem aufgerückten Treugner das Leder haarscharf über den Scheitel (42.).
B. Lapinski vergab kurz vor dem Pausenpfiff eine weitere Großchance für den FC. Nachdem er sich an drei Blau-Gelben vorbeidribbelte, verzog er kläglich im Abschluss (45.)
Den vergebenen Möglichkeiten nicht lange hinterher trauernd startete der FC Schwedt effektiv in die zweite Halbzeit. Nach einem Eckstoß von Oertel köpfte Duckert wuchtig zum 1:0 ein (48.). Doch der Vorsprung hatte nur drei Minuten Bestand. Nuhs nutzte die Verwirrung und Tatenlosigkeit im Schwedter Strafraum nach einer Ecke und stocherte den Ball zum 1:1-Ausgleich über die Linie.
Diesen Spielstand hielt Thoms im Gästetor mit zwei Glanzparaden gegen Leczewski aufrecht. Erst brachte der Schlussmann einen Gewaltschuss aus 22-Metern (56.), dann einen Freistoßhammer aus 17 Metern unter Kontrolle (64.). Neuer vergab die letzte Chance für die Gäste, als er hinter Hubich in den Freistoß von Pehla einlief, den Ball aber über das Tor setzte.
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