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Tilman Trebs 17.04.2015 21:30 Uhr

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Supermarkt dementiert Gerüchte

Oranienburg (MOZ) Die Kreisverwaltung Oberhavel und der Oranienburger Rewe-Markt haben am Freitag Gerüchte scharf zurückgewiesen, wonach sie gemeinsam angeblich stehlende Asylbewerber decken.

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Auf zwei rechtspopulistischen Internetseiten waren Berichte eines angeblichen Leserbriefschreibers aus Oberhavel erschienen, der behauptet hatte, dass der Landkreis Rewe für durch Asylbewerber begangene Diebstähle entschädigt, wenn der Supermarkt im Gegenzug auf Strafanzeigen gegen die Flüchtlinge verzichte.

Über lokale Facebook-Foren wurde die Meldung auch in Oberhavel gestreut. Die Folge: Rewe-Markt-Leiter Andreas Lück hat bereits etliche Anrufe erhalten, in denen sich Kunden über die Nachsicht für die Asylbewerber empörten und eindringlich eine Einstellung der Praxis forderten.

"Die Vorwürfe sind völlig aus der Luft gegriffen und absolut grotesk", sagte Andreas Lück am Freitag. "Es gibt eine solche Vereinbarung nicht, und es wird sie auch nie geben. Jeder Diebstahl, den wir feststellen, wird grundsätzlich zur Anzeige gebracht." Das betonte auch die Rewe-Zentrale in Köln auf Nachfrage: "Es gibt bundesweit keine Absprachen zwischen Behörden und Rewe, die dieses rechtsstaatliche Prinzip aushebeln. Die Aussagen entbehren jeder Grundlage."

Nach Auskunft von Kreisverwaltungssprecher Ronny Wappler wären solchen Absprachen auch illegal. "Wir halten uns selbstverständlich an geltendes Recht." Davon abgesehen gebe es für die Kreisverwaltung überhaupt keinen Anlass, solche Vereinbarungen in Erwägung zu ziehen.

Das sieht auch Markt-Leiter Andreas Lück so: "Asylbewerber sind bei uns bislang nicht als Ladendiebe festgestellt worden. Letzte Woche haben wir einen Deutschen erwischt."

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