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18.04.2015 14:04 Uhr

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"Vergessene" DDR-Opfer demonstrieren in Berlin

Berlin (dpa) Mit einer Kundgebung am Berliner Alexanderplatz haben mehrere Dutzend Menschen die Aufarbeitung des Unrechts an "vergessenen Opfergruppen der DDR" gefordert. Dazu gehören nach Angaben der Organisatoren vor allem Betroffene von Zwangsadoptionen oder -aussiedlungen an der DDR-Grenze sowie verfolgte Schüler und Studenten. Sie seien bislang gar nicht oder nur unzureichend entschädigt worden. Auch bei der Entschädigung von DDR-Heimkindern gebe es noch erhebliche Defizite. Der Verein Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen und die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft hatten zu dem Protest am Samstag aufgerufen.

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Mit einer Kundgebung am Berliner Alexanderplatz haben mehrere Dutzend Menschen die Aufarbeitung des Unrechts an "vergessenen Opfergruppen der DDR" gefordert.

© dpa

Bislang ignorierte Opfergruppen müssten in den Gesetzen zur Rehabilitierung berücksichtigt werden, forderte Katrin Behr von der Beratungsstelle zu DDR-Zwangsadoptionen. Nach ihrer Schätzung gibt es etwa 10 000 Betroffene von Zwangsadoptionen. Es sei nicht hinnehmbar, dass diese Menschen ihr erlittenes Unrecht noch selbst nachweisen müssten.

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