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Margrit Höfer 16.06.2015 05:44 Uhr
Red. Strausberg, strausberg-red@moz.de

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"Weiter mit Kraft, Herz und Verstand"

Altlandsberg (MOZ) Der alte und neue Altlandsberger Bürgermeister Arno Jaeschke hatte bei der Stichwahl am Sonntag ein knapperes Ergebnis erwartet. "Ich freue mich sehr über den deutlichen Erfolg", sagte der von der CDU nominierte 57-Jährige am Montag der MOZ. Er wird somit für die nächsten acht Jahre Stadtoberhaupt bleiben.

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"Ich bedanke mich natürlich bei allen Bürgern, die ins Wahlbüro gegangen sind. Es ist eine Ehre, eine große Verantwortung, aber auch eine Verpflichtung, der ich gern weiter nachkomme", sagte der bestätigte Bürgermeister. "Ich werde mit Kraft, Herz und Verstand weitermachen." Er glaube, die Wähler hätten gesehen, was sich in den vergangenen acht Jahren seiner Amtszeit positiv in Altlandsberg durch sein Wirken getan habe und ihn deshalb wieder gewählt. Auch der Kontakt zu den Bürgern und die Gespräche über Probleme und Kritik seien es, vermutet er, weshalb er erneut unterstützt wurde.

Besonders freue er sich darüber, das Wahllokal im Storchennest Altlandsberg zurückerobert zu haben. Dort hatte beim ersten Wahlgang sein Kontrahent André Witkowski die Nase vorn gehabt.

Amtsinhaber Jaeschke erhielt 56,8 Prozent der Stimmen. 1990 Wähler machten ihr Kreuz bei seinem Namen, 1514 beim SPD-Bewerber Witkowski. Beteiligt hatten sich 3538 Bürger, 3504 Stimmen waren gültig. Damit ging weniger als die Hälfte der Wahlberechtigten (45,4%) am Sonntag an die Urnen. An der Briefwahl beteiligten sich 875 Wähler. 862 Stimmen waren gültig. Jaeschke lag mit 494 Stimmen (57,3%) ebenfalls klar vor Witkowski mit 368 (42,7%).

"Das Ergebnis ist eindeutig", kommentierte der Unterlegene. Trotzdem wolle er sich bei denen, die ihn gewählt hätten, bedanken. Er habe nur sechs Wochen Zeit gehabt, von der Entscheidung, zu kandidieren, bis zur Wahl. Auch das sei ein möglicher Grund für sein Nachsehen, glaubt er.

"Es bleibt abzuwarten, ob der Bürgermeister seine Versprechungen nun auch hält. Ich denke, wir konnten nicht genügend Bürger erreichen und von unseren Zielen überzeugen", sagte Witkowski. An der Wahlbeteiligung von etwa 50 Prozent könne man außerdem sehen, dass die meisten Altlandsberger sich nicht für die Belange der Stadt interessieren. "Das kann man so interpretieren."

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