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Korrespondenzregion setzt 666 Tage vor der IGA Zeichen / Fünf Kommunen gehen mit nachhaltigen Projekten an Wettbewerbsstart

Garten-Nachbarn lassen Drachen steigen

Gemeinsam wird dem Drachen Schwung gegeben: Der stellvertretende Landrat Rainer Schinkel, die Bürgermeister Karsten Knobbe, Jürgen Henze und Uwe Klett sowie Grit Körmer von der LAG Märkische Seen und Arno Jaeschke (v. l.) ziehen an einem Strang.
Gemeinsam wird dem Drachen Schwung gegeben: Der stellvertretende Landrat Rainer Schinkel, die Bürgermeister Karsten Knobbe, Jürgen Henze und Uwe Klett sowie Grit Körmer von der LAG Märkische Seen und Arno Jaeschke (v. l.) ziehen an einem Strang. © Foto: Edgar Nemschok
Irina Voigt / 17.06.2015, 05:41 Uhr
Neuenhagen (MOZ) Genau 666 Tage bevor die Internationale Gartenausstellung in Berlin-Marzahn ihre Tore öffnet, unterzeichneten Montag die Gemeinden Neuenhagen, Hoppegarten, Altlandsberg, Fredersdorf-Vogelsdorf und Rüdersdorf einen Vertrag über die Zusammenarbeit als "Korrespondenzregion IGA 2017".

Durch gemeinsame Anstrengungen wird der Drache sich in die Luft erheben und fliegen. Er soll den Berlinern und Brandenburgern mit dem Aufruf "Raus ins Jrüne!" von den Schönheiten und den ansprechenden Zielen in der Region künden und das ganz und gar nachhaltig. Nicht nur während der IGA, sondern auch danach.

Da sind sich die Bürgermeister der Kommunen direkt an der Stadtgrenze zur Hauptstadt, von Hoppegarten Karsten Knobbe, von Neuenhagen Jürgen Henze, von Altlandsberg Arno Jaeschke, von Fredersdorf-Vogelsdorf Uwe Klett, und die Partner im Landkreis sowie Grit Körmer von der Landesarbeitsgemeinschaft Märkische Seen ganz sicher. Zumal der Landkreis diese Ambitionen unterstützt, wie Rainer Schinkel, stellvertretender Landrat, versprach. Auslöser für diese Idee, eine Brandenburger Antwort auf die Gartenausstellung vorzubereiten, war die Idee der Stadt Altlandsberg.

Die Beteiligten demonstrierten nun ihr Zusammenspiel ganz öffentlich auf der Neuenhagener Rathaustreppe am Montag, genau 666 Tage vor der Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung in Berlin-Marzahn 2017. Unmittelbar zuvor hatten sie sich auch als Garten-Nachbarn zu einer "Arbeitsgruppe Korrespondenzregion IGA 2017" zusammengeschlossen. Und zeitgleich mit der Vertragsunterzeichnung haben die Mitglieder auch ihren gemeinsamen Wettbewerbsbeitrag, zu dem jeder seinen Beitrag leisten muss, auf den Weg gebracht.

Im Herbst erhoffen sich die Wettbewerber nun eine positive Nachricht der Jury, die gleichzeitig die Voraussetzung für die Beantragung umfangreicher Mittel aus den unterschiedlichen ministeriellen Fördertöpfen ist. Unter der Regie des Mittelzentrums Neuenhagen - alle Bürgermeister dankten der Neuenhagener Verwaltung für die sachkundige und effektive Vorbereitungsarbeit in der Kürze der Zeit - nehmen die fünf Kommunen im Zusammenwirken mit der LAG Märkische Seen am Stadt-Umland-Wettbewerb der Landesregierung teil.

Sie haben jeder für sich Wettbewerbsbeiträge erarbeitet, die für die Region stehen, aber jeweils auch über die Ortsgrenzen hinaus ausstrahlen sollen. Sie präferieren in den Wettbewerbsunterlagen ihre historisch-authentischen Schmuckstücke wie Altlandsbergs revitalisiertes Schlossgut, Hoppegartens neue Angebote der Rennbahn, Lennépark und Kaiserbahnhof, Neuenhagens Sport- und Geschichtspark Bollensdorf, den Gutshof mit dem verwunschenen Schlosspark in Fredersdorf-Vogelsdorf sowie das Angebot einer spannenden Expedition aus neuen Blickwinkeln in die Erdgeschichte im Museumspark in Rüdersdorf.

Für die Zukunft, also auch über die IGA hinaus, soll die Zusammenarbeit der Kommunen mit Hilfe der Arbeitsgruppe in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Verkehr, Bildung und sozialer Aufgaben forciert werden.

Die Arbeitsgruppe wird bereits Ende des Monats ein erstes Arbeitsprogramm für dieses Jahr aufstellen, hieß es dazu.

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